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Blasenkrebs- Symtome, Therapie und Heilungschancen

Krankheiten
Blasenkrebs -Symptome

Überwiegend kommt es zu folgenden Symptomen bei Blasenkrebs:

Erste Beschwerden

  • Rötlich-braune Verfärbung des Urins (Blut im Urin)
  • Verstärkter Harndrang, aber wenig Wasser lassen
  • Gefühl einer Blasenentzündung

Fortgeschrittene Symptome

  • Schmerzen in den Flanken
  • Schmerzen im Unterleib
  • Schmerzen in der Nierengegend
  • Vergrößerte Lymphknoten
  • Venen- oder Lymphstauung
  • Eventuell Knochenschmerzen

Diese Beschwerden deuten insgesamt nicht gleich auf Blasenkrebs hin, sie können auch auf andere Erkrankungen der Harnwege (des ableitenden Harnsystems) sein. Blut im Urin kann genauso gut auf eine Blasenentzündung hindeuten. Deshalb sollte man bei solchen Beschwerden immer frühzeitig einen Arzt aufsuchen.
Inhalt

Zu den ersten Anzeichen der Erkrankung zählen
Blasenkrebs Ursachen
Blasenkrebs -Symptome
Blasenkrebs -Diagnose
Blasenkrebs – Behandlung
Blasenkrebs – Heilungschancen
Blasenkrebs – Vorsorge
Blasenkrebs -Diagnose

Zunächst wird ein durch den Urologen geführtes Anamnesegespräch geführt. Der Patient äußert seine Beschwerden und Krankheitsvorgeschichte. Danach wird der Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen. Zudem testet er den Urin auf Blutbeimengungen, auch lässt er die Zellen im Blut genauer untersuchen.

Danach wird er die ableitenden Harnwege mit einem Ultraschallgerät (Sonografie) genauer untersuchen. Eine weitere wichtige Untersuchung ist die Spieglung der Harnröhre und Harnblase, die sogenannte Urethrozystoskopie. Bei dieser Untersuchung entnimmt der Arzt Gewebeproben aus den verdächtigten Bezirken der Blasenschleimhaut. Diese Gewebeproben werden feingeweblich analysiert.

Werden an diesen Gewebeproben Veränderungen festgestellt und so der Verdacht auf ein Harnblasenkarzinom angenommen, wird mit Hilfe einer Elektroschlinge (transurethrale Resektion, TUR) über die Harnröhre erneut verdächtiges Gewebe entnommen.

Diese Gewebeentnahme erfolgt unter Narkose. Handelt es sich nur um oberflächliche Tumore, die nur die Blasenschleimhaut betreffen, hat diese transurethrale Resektion eine diagnostische als auch eine therapeutische Bedeutung, da bei diesem Eingriff ein nicht muskelinvasives Harnblasenkarzinom komplett entfernt werden kann.

Ist der Tumor aber bereits in die Muskelschicht der Blasenwand eingedrungen, muss sich der Arzt weitere Informationen über die Ausbreitung des Tumors verschaffen.

So folgt meist eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) des Bauch-, Brust- und Beckenraumes.
Blasenkrebs – Behandlung

Bei der Krebstherapie müssen viele Fachrichtungen eng zusammenarbeiten. Dazu gehören zum Beispiel Chirurgen, Urologen, Onkologen und Psychologen.

Eine Behandlung des Blasenkrebses hängt davon ab, welches Stadium die Erkrankung erreicht hat.

So ist die Größe- und der Sitz sowie wie weit er sich ausgebreitet hat wichtig für die Behandlung. Zudem ist es wichtig zu wissen, wie bösartig die Tumorzellen sind und wie schnell der Blasentumor wächst.

Aus all diesen Ergebnissen wird das genaue Krankheitsstadium ermittelt, das sogenannte Staging, Stadieneinteilung.

Das Ergebnis ist eine Art Steckbrief des Blasentumors, genannt TNM-Klassifikation.

Ist der Tumor noch in einer frühen Phase, kann er meist endoskopisch entfernt werden und zwar über die Harnröhre.

Dafür führt der Operateur einen Schlauch mit einer daran befindlichen elektrischen Schlinge in die Blase ein und entfernt das betroffene Gewebe über die Harnröhre.

Auch werden in manchen Fällen Medikamente direkt in die Blase platziert, um eventuell noch vorhandene Krebszellen abzutöten (Instillationstherapie). Die Behandlung wird je nach Arzneimittel in definierten Abständen wiederholt.

Wenn der Tumor weit fortgeschritten ist, muss operiert werden. Bei dem Mann wird dann die Blase, die Prostata und Samenbläschen entfernt. Bei den Frauen kommt es zur Entfernung der Gebärmutter, Eileiter, Eierstöcke und Teile der Scheide.

In beiden Fällen bei Mann und Frau kommt es in diesem Fall zu einer künstlichen Harnableitung.

Zu einer Chemotherapie kann es bei einem örtlich begrenzten muskelinvasiven Blasenkarzinom vor der Operation kommen.

Gerade bei einem fortgeschrittenen Tumor der entfernt wurde, kann es zu einem Rückfall kommen, so dass auch hier eine Chemotherapie anschließen kann.

Die Strahlentherapie kommt nur selten als Alternative zur Operation bei einem fortgeschrittenen Blasenkrebs in Betracht.

Ist der Gesundheitszustand des Patienten so schlecht oder aber er lehnt eine Operation zur Entfernung der Harnblase ab, kommt eine Strahlentherapie in Frage. Eine Strahlentherapie lindert in diesem Fall die Beschwerden.

Welches Vorgehen im Einzelfall besser ist, sollte man immer mit seinen Ärzten absprechen.

Eine neue Therapiemöglichkeit bei fortgeschrittenen Blasenkrebs ist die Immuntherapie mit sogenannten Immun-Checkpointhemmern. Sie sollen dafür sorgen, dass die Immunzellen, die gegen den Krebs aktiv sind, nicht in ihrer Aktivität gebremst werden.
Blasenkrebs – Heilungschancen

Wird der Blasenkrebs frühzeitig entdeckt, sind die Heilungschancen meist sehr gut. Leider wird der Blasenkrebs auf Grund seiner Symptome eher selten im Frühstadium entdeckt.

Ist der Tumor schon in die Muskelschicht eingewachsen, überleben etwa 60 Prozent der Erkrankten die kommenden fünf Jahre. Infiltriert der Tumor bereits die benachbarten Organe liegt die Fünf-Jahres-Überlebensrate nur noch bei 20 Prozent.

Da sich in den folgenden Jahren erneut ein Karzinom bilden kann, ist es wichtig, regelmäßige Nachkontrollen durch seinen Arzt durchführen zu lassen. Unter Umständen ist ein erneuter operativer Eingriff notwendig, um das neue Karzinom zu entfernen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Blasenkrebs erneut auftritt, lässt sich aber durch die anschließende Chemotherapie um bis zu 20 Prozent senken.

Zu Beginn finden die Kontrolluntersuchungen alle drei Monate, später alle sechs und schließlich alle zwölf Monate statt.
Blasenkrebs – Vorsorge

Eine empfohlene Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Blasenkrebs gibt es nicht.

Zur Vorsorge sollte man Risikofaktoren wie Rauchen und Passivrauchen meiden und bei Arbeiten in der chemischen Industrie sollten sämtliche Arbeitsschutzmaßnahmen gewissenhaft eingehalten werden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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