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Blut im Urin durch Erkrankungen der Nieren

Symptome

Nierenbeckenentzündung

Bei einer Blasenentzündung können die Erreger über den Harnleiter in das Nierenbecken aufsteigen und dort ebenfalls eine Entzündung auslösen. Auch der Weg über das Blut in das Nierenbecken ist möglich.

Symptome sind Schmerzen beim Wasserlassen, ein häufiger Harndrang mit nur wenig Urin und eventuell blutiger Urin, einseitige Körperschmerzen und hohes Fieber, das plötzlich einsetzt ohne die vorherigen Symptome. Das Fieber wird meist von Schüttelfrost und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl begleitet.

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Nierenentzündung

Bei der Nierenerkrankung sind die Gefäßknäule in der Nierenrinde (Glomeruli sind Bestandteile der Nierenkörperchen) betroffen. Hier wird das Blut gefiltert und es ist die erste Stufe wo der Harn gebildet wird. Auslöser sind bakterielle Infektionen oder autoimmunologische Vorgänge. Es können sich auch die Harnkanälchen und das umliegende Gewebe aufgrund allergischer Reaktionen entzünden.

Symptome zeigen sich meist erst nach fortgeschrittener Erkrankung. Es kommt zu einen blutig-bräunlich oder getrübten schäumenden Urin, zu Schmerzen in den Flanken, zu einer geringen oder stärker werdenden Urinmenge, zu Müdigkeit und zu Kopf-, und Gliederschmerzen. Ein weiteres Anzeichen kann ein Bluthochdruck sein.

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Nierensteine

In der Niere (in den Hohlräumen) können sich durch Kristalle und andere Bestandteile Steine bilden. Wobei die kleinen Steine keine Probleme bereiten, sie werden mit dem Urin ausgeschieden, ohne das Schmerzen auftreten. Blut im Urin kann ein Hinweis darauf sein, dass kleine Steine ausgeschieden wurden. Sollten sich jedoch größere Steine bilden und sich im Harnleiter festsetzten, kommt es zur Nierenkolik.

Heftige Schmerzen an der Flanke, im Rücken und Unterbauch, blutiger Urin, Übelkeit und Erbrechen sind dann die typische Symptomatik.

Nierenvenenthrombose

In der Nierenvene kann sich wie in anderen Venen ein Blutgerinnsel bilden und den Blutstrom behindern oder sogar verschließen. Weiter können Entzündungen durch einen Diabetes mellitus (bedingtes Nierenleiden) entstehen. Tumore und Verletzungen kommen als weitere Ursachen in Frage.

Es gibt häufig keine Vorwarnung seitens der Niere. Schmerzen in den Flanken, Fieber und Blut im Urin sind manchmal als Symptome vorhanden.

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Niereninfarkt

Wird die Nierenarterie durch ein Blutgerinnsel verstopft, wird das umliegende Gewebe unterversorgt und stirbt ab. Die Niere arbeitet nur noch eingeschränkt. Es gibt hierfür unterschiedliche Ursachen. Ein häufiger Grund ist, dass sich ein Blutpfropfen von einem Blutgerinnsel im Herzen gelöst hat und in die Nierenarterie gelangt ist. Dazu kann es z. B. bei einem Vorhofflimmern kommen, aber auch eine Arteriosklerose, Verletzungs-, oder Operationsfolgen sowie Gefäßentzündungen sind mögliche Gründe für einen Gefäßverschluss. Eine Nierenvenenthrombose kann unter Umständen ähnliche schwerwiegende Auswirkungen haben.

Bei einem Niereninfarkt sind die Symptome häufig weniger ausgeprägt, vor allem wenn er klein ist. Nur selten treten Schmerzen in den Flanken auf und es kann zu Fieber, Übelkeit und zu Blut im Urin kommen sowie die Entwicklung eines Bluthochdruckes.

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Nierentuberkulose

Die Erreger der Tuberkulose können sich nicht nur in der Lunge festsetzen. Sie können sich auch über die Blut- und Lymphbahnen noch in anderen Organen festsetzen. So können die Tuberkuloseerreger auch die Niere befallen. In der Niere überleben die Erreger häufig auch nach ausgeheilter Ersterkrankung und werden erst nach Jahren wieder aktiv. Betroffen sind meist Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Die Nierentuberkulose ist häufig ohne besondere Beschwerden. Mögliche Beschwerden können Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen und Blut im Urin sein.

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Nierenverletzungen

Durch Unfälle, Stöße von außen oder operative Eingriffe entstehen Verletzungen.
Die Folgen können sein Schmerzen und Blut im Urin.

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Nierenzysten und Zystennieren

Flüssigkeitsgefüllte Hohlräume werden als Zysten bezeichnet. In der Niere enthalten diese Zysten das erste Harnfiltrat. In der Regel rufen sie keine Beschwerden hervor. Nur wenn die Nierenzysten aufbrechen, verursachen sie Schmerzen und Blut im Urin. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei den Zystennieren um eine schwere, in der Regel angeborene und /oder vererbbare Nierenerkrankungen. Diese Erkrankung kann schon im Kindesalter auftreten. Kommt jedoch im Erwachsenenalter häufiger vor. Bei dieser Erkrankung bilden sich große Zysten, deren Durchmesser mehrere cm betragen kann. Diese Wucherungen führen zu Entzündungen, verdrängen gesundes Nierengewebe und schränken die Nierenfunktion immer mehr ein bis hin zum Nierenversagen.

Schmerzen in der Flanke auf einer oder beiden Seiten, Blut im Urin, Müdigkeit und Bluthochdruck sind mögliche Symptome.

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Nierenpapillennekrose

Kennzeichnende Symptome einer Nierenpapillennekrose sind Blut im Urin, Schmerzen in den Flanken und Fieber. Es erkranken hier spezielle Teile des Nierengewebes, was schließlich verloren geht. Diese entzündlichen Veränderungen können als Folge einer diabetischen Nierenerkrankung oder von Durchblutungsstörungen in der Niere entstehen. Ursachen zur Auslösung dieser Erkrankung kommen z. B. Schmerzmittelmissbrauch oder eine bestimmte Form der Blutarmut (Sichelzellanämie) in Frage.

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Nierentumore

Das Nierenzellkarzinom ist die häufigste Krebserkrankung der Niere. Es kommt hierbei zu unkontrollierten Wucherungen und die Krebszellen können von der Niere aus auch in andere Organe vordringen. Risikofaktoren sind Rauchen, fettreiche Ernährung, Übergewicht, längere Schadstoffeinwirkungen wie z. B. Cadmium, chronische Nierenschwäche, familiäre Vorbelastung sowie seltene Erbkrankheiten. Nierenzellkrebs entwickelt sich meist unbemerkt. Entdeckt wird der Krebs meist bei Routineuntersuchungen (Ultraschalluntersuchung der Niere).

Im Laufe der Erkrankung kann es zu folgenden Symptomen kommen: Blut im Urin, Schmerzen in der Flanke, Fieber, Gewichtsverlust und Blutarmut. Bei einem Nierenbeckenkarzinom kommt es zu Blut im Urin ohne weitere Schmerzen. Später kann es zusätzlich zu Flankenschmerzen und wiederholten Harnwegsinfektionen kommen.

Das Nephroblastom oder Wilms-Tumor kommt vorwiegend bei kleinen Kindern im Alter von zwei bis vier Jahren vor. Dieser Tumor ist erblich bedingt. Teilweise kann man diesen Tumor (Schwellung) tasten. Bauchschmerzen, blutiger Urin, Fieber und Erbrechen können weitere Anzeichen sein.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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