Diagnosestellung TCM-Befragung durch Sinneswahrnehmung - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Diagnosestellung TCM-Befragung durch Sinneswahrnehmung

Naturheilkunde

Eine Diagnosestellung erfolgt neben einer genauen Befragung des Patienten durch Sinneswahrnehmung wie Sehen, Betrachten, Hören, Riechen und Betasten. Die Ärzte achten auf Bewegungen, die Hautfarbe, die Konstitution und den Geisteszustand des Patienten. Augen, Nase, Lippen, Zähne, Extremitäten und Fingernägel werden untersucht. Durch das Hören der Stimme, der Atmung, des Hustens und durch das Riechen der verschiedenen Körpergerüche gewinnt der Therapeut weitere Informationen über den Zustand seines Patienten. Dieses umfassende Bild wird ergänzt durch die Zungen- und Pulsdiagnose. Bestimmte Oberflächenzonen der Zunge werden bestimmten Organen zugeordnet. Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge sowie die Art des Zungenbelages geben Auskunft über das Leiden des Betroffenen.

Mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger befühlt der Arzt die Arterien der Handgelenke. Bei der Pulsdiagnose unterscheidet man 28 Pulsqualitäten. Bei der Diagnose wird festgestellt, wo im Körper ein Ungleichgewicht besteht. Um es wieder auszugleichen bedient sich die TMC der fünf Säulen und ihren Kombinationsmöglichkeiten. Die Behandlungsdauer kann nicht bestimmt werden, da sie von den Beschwerden des Patienten abhängig ist.

Bild: pixabay website5

Bei der Akupunktur werden an bestimmten Punkten Nadeln , die auf den Meridianen liegen gesetzt. Akupunktur basiert auf der Vorstellung, dass 12 paarige Meridiane den Körper durchziehen, über die der Mensch mit der Lebensenergie Qi versorgt wird. Jedes Organ mit seinem Funktionskreis ist einem Meridian zugeordnet. Diese Nadlung soll den Harmoniefluss ins Gleichgewicht bringen und so Blockaden und Schwächen lösen.


Auf den Elementen Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall beruht die Ernährung. Je nach Beschwerden sollten gewisse Nahrungsmittel gemieden und andere vermehrt zu sich genommen werden.

Der hauptsächliche Zweig der TMC ist die chinesische Heilkräuterkunde. Die Heilmittel sind sehr wirkungsvoll und werden mit heißem Wasser aufgelöst getrunken. Bei diesen Heilmitteln handelt es sich praktisch nie um vorproduzierte, fertig abgepackte Mischungen. Der Betroffene erhält eine nach seinen Bedürfnissen zusammengesetzte Rezeptur. Im Geschmack sind sie meist bitter, wie die meisten heilkräftigen Pflanzen.

Die chinesische Heilmassage ist die Tuina. Bei dieser Massage werden die Akupunktur-Punkte nicht mit Nadeln sondern mit den Händen stimuliert. Die Massagetechnik kommt in unterschiedlichen Formen zur Anwendung. Die Reize werden durch Drücken, Schieben, Ziehen, Pressen, Reiben, Kratzen usw. ausgeführt. Die Massage erfolgt sanft, aber bestimmt.

Die Bewegungslehre ist eine Kombination aus Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen. Sie wird mit langsamen, fließenden und harmonischen Bewegungen ausgeführt. Das Qi wird dadurch im Körper zum fließen gebracht. So werden auch die Stellen erreicht, die von einer Krankheit befallen sind. Qi-Gong wird aktiviert und reguliert die Lebensenergie. Diese Übungen dienen vor allem der Vorbeugung und dem allgemeinen Wohlbefinden.


Bei Patienten mit erheblich körperlicher Einschränkung und Beschwerden sollte vor einer Therapie eine schulmedizinische Abklärung erfolgen.

Psychische Leiden werden bei der TMC im eigentlichen Sinn nicht behandelt, weil man von ganz einem anderen Krankheitsverständnis ausgeht. Man behandelt psychische Erkrankungen über eine Harmonisierung der jeweils betroffenen Organfunktionskreise. Nur emotionale Belastungen werden als Krankheitsursache anerkannt.

Seit Anfang 2012 werden die fünf komplementärmedizinischen Methoden Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Neuraltherapie, Traditionelle chinesische Medizin (TMC) und Pflanzenheilkunde wieder von der Grundversicherung der Krankenkassen übernommen. Dies ist eine Entscheidung des Bundesrates. Die Reglung gilt bis 2017. Bis dahin bleibt den jeweiligen Fachverbänden Zeit, die Wirksamkeit der Methoden zu beweisen bzw. besser zu belegen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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