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Fibrom – Eine Geschwulst des Bindegewebes

Naturheilung
Ein Fibrom ist ein kleiner gutartiger Tumor, eine Geschwulst des Bindegewebes. Fibrome bilden sich meist auf der Haut, aber auch die Schleimhäute können davon betroffen sein, wie zum Beispiel die Mundschleimhaut. Man unterscheidet zwischen weichen und harten Fibromen sowie verschiedenen Erscheinungsformen.
Inhalt

Fibrom - Ursachen
Fibrom - Symptome
Fibrom - Diagnose
Fibrom - Behandlung
Fibrom - Vorbeugen
Weitere Themen
Fibrom - Ursachen

Die genaue Ursache für die Entstehung von Fibromen ist nicht bekannt. So wird zum Beispiel ein Zusammenhang mit kleineren Verletzungen der Haut angenommen. Aber auch genetische Gründe könnten ursächlich dafür sein, wenn in der Familie häufiger Personen von Fibromen betroffen sind.

Fibrome treten recht häufig auf und es trifft sowohl Männer als auch Frauen gleichermaßen.
Fibrom - Symptome

Man unterscheidet zwischen weichen und harten Fibromen. Weiche Fibrome bilden sich meist am Hals, bei Frauen unterhalb der Brust, an der Leiste und in den Achselhöhlen. Ein weiches Fibrom ist hautfarben und schmerzfrei und kann von der Form her unterschiedlich sein. Fibrome mit Stiel nennt man Fibromapendulans. Größere weiche Fibrome sind sackartige Wucherungen, die auch Fettgewebe enthalten.

Harte Fibrome sind auch nicht schmerzhaft, jedoch druckempfindlich. Sie sind als kleine hellbraune Knötchen unter der Haut erkennbar. Beim seitlichen Zusammendrücken eines harten Fibroms dellt es sich in die Haut ein.
Fibrom - Diagnose

Bemerkt man eine Hautveränderung, sollte man den Hautarzt (Dermatologe) aufsuchen. Nur er kann untersuchen, ob es sich um eine harmlose Veränderung handelt oder ob eine bösartige Wucherung dahinter steckt. Liegt der Verdacht eines Fibroms vor, wird der Hautarzt das Fibrom genauer unter die Lupe nehmen, wobei er auf die Größe, die Form, die Farbe sowie die Struktur und die Umrandung der Wucherung achtet.
Fibrom - Behandlung

Handelt es sich um ein kleines Fibrom (meist Fibrom mit Stiel), wird es meist gleich entfernt. Die Entfernung erfolgt nach vorheriger Vereisung durch Abknipsen des Hautanhängsels. Dieser kleine operative Eingriff ist so gut wie schmerzfrei. Das entnommene Gewebe wird anschließend labortechnisch untersucht. Soll ein größeres Fibrom entfernt werden, wird die Stelle örtlich betäubt.

Aus medizinischer Sicht ist es allerdings nicht nötig, ein Fibrom zu entfernen. Fibrome wachsen nicht zu riesigen Wucherungen heran und sind schmerzfrei. Auch besteht keine Gefahr, dass Fibrome entarten könnten. Jedoch können sie äußerst störend sein, wenn sie an ungünstigen Stellen sitzen, wo dann zum Beispiel Kleidung oder Schmuck hängen bleibt. Oder wenn sich ein Fibrom im Gesichts-, Hals,- oder Dekolleté-Bereich gebildet hat und es somit ein kosmetisches Problem darstellt.
Fibrom - Vorbeugen

Da die Ursachen für die Entstehung eines Fibroms unklar ist, ist es leider kaum möglich dem vorzubeugen, erst recht nicht, wenn genetische Faktoren eine Rolle spielen. Ansonsten sollte man Verletzungen gerade im Mundbereich, an den Lippen und an den Wangeninnenwänden vermeiden, da diese die Bildung von Fibromen begünstigen können. Zudem ist eine ausreichende Hygiene wichtig.

Hautveränderungen jeglicher Art sollte man unbedingt von einem Hautarzt untersuchen lassen, denn als Laie kann man ein harmloses Fibrom nicht von einer eventuellen bösartigen Erkrankung unterscheiden. Auf gar keinen Fall sollte man versuchen, sich ein Fibrom selbst zu entfernen. Es kann dabei zu heftigen Blutungen kommen und die Wunde kann sich infizieren und entzünden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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