Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Diagnose - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Diagnose

Durch ein ausführliches Anamnese-Gespräch und einer körperlichen Untersuchung erhält der Arzt oft typische Befunde, um eine Gallenblasenentzündung zu erkennen.

Der Arzt fragt ausführlich nach den Beschwerden des Patienten. So zum Beispiel nach den typischen Symptomen, wie kolikartige Schmerzen und nach der Zunahme der Schmerzen nach fettreichem Essen.

Bei der körperlichen Untersuchung wird der Oberbauch abgetastet, um den Ort der Schmerzen genauer zu bestimmen.

Weitere technische Untersuchungen helfen dann, das beste therapeutische Vorgehen zu finden. Dazu gehören der Ultraschall, das Labor und gegebenenfalls die ERCP (endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie).

Eine Blutanalyse etwa liefert Hinweise auf ein entzündliches Geschehen im Körper. Außerdem sind mitunter die Werte für die Gallenfarbstoffe (Bilirubin) und einige Leberenzyme erhöht.
Inhalt

Gallenblase – Funktion
Gallenblase – Wie kommt es zur Entzündung
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Symptome
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Diagnose
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Therapie
Folgen der Entfernung der Gallenblase
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Vorbeugung
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Therapie

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und Schwere der Cholezystitis. Eine Gallenblasenentzündung sollte im Krankhaus behandelt werden. Meist wird eine medikamentöse Behandlung mit zum Beispiel Antibiotika, Schmerzmittel, krampflösende Mittel und zusätzliche Flüssigkeit durch Infusionen in eine Vene eingeleitet.

Liegen nur leichte Koliken und/oder kleine Steine vor, erhalten Betroffene Medikamente, um die Steine zu lösen. Ein Entfernen der Steine ist jedoch auch mit einem kleinen endoskopischen Eingriff (ERCP) möglich.
Bild: website5
Bei einer akuten Gallenblasenentzündung empfehlen die Mediziner eine sofortige Operation. Der behandelnde Chirurg entfernt in der Regel die gesamte Gallenblase (Cholezystektomie). Durch das Entfernen der Gallenblase senkt sich auch das Risiko der Krebsentstehung bei einer chronischen Gallenblasenentzündung.

Diese Operation wird meist mit der sogenannten Knopflochchirurgie (laparoskopische Cholezystektomie) durchgeführt. Bei größeren Steinen, fortgeschrittener Entzündung oder Komplikationen gilt das herkömmliche Operationsverfahren unter Öffnung der Bauchdecke als sicherer.

Kommt es bei Intensivpatienten zu einer Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) besteht oft ein hohes Operations- und Narkoserisiko. In diesen Fällen ist häufig eine Operation nicht möglich. Bei diesen Patienten wird dann über einen kleinen Schnitt in der Haut und der Gallenblase ein feiner Schlauch in die Gallenblase gelegt, über den die gestaute Gallenflüssigkeit abfließen kann (Cholezystostomie).
Folgen der Entfernung der Gallenblase

Meist hat das Entfernen der Gallenblase nur geringe Nachteile. Die Gallenflüssigkeit wird weiterhin von der Leber produziert und wird nun direkt von der Leber in den Zwölffingerdarm abgegeben. Da aber die Gallenflüssigkeit nun nicht mehr zwischengespeichert werden kann, leiden manche Patienten nach fetten oder stark gewürzten und angebratenen Speisen unter Völlegefühl im Oberbauch oder leichtem Durchfall.
Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) – Vorbeugung

Durch eine entsprechende Lebensweise kann man das Risiko für die Entstehung von Gallensteinen vermindern. Neun von zehn Gallenblasenentzündung (Cholezystitis) werden von Gallensteinen verursacht.
Zur Vorbeugung gehört der Verzicht auf

  • Lebensmittel mit hohem Gehalt an Cholesterin
  • tierische Fette
  • Vermeidung von Übergewicht

Es empfiehlt sich zudem die Mahlzeiten auf mehrere Mahlzeiten am Tag zu verteilen. Dies entlastet die Gallenblase.
Bild: pixabay website5
Eine langfristige Ernährungsumstellung auf fettarme, ausgewogene Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoffanteil ist zu überlegen.

Ein Auskristallisieren der Gallenbestandteile lässt sich durch eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (zwei bis drei Liter pro Tag) verhindern.

Zur Unterstützung dieser Maßnahmen empfiehlt sich eine tägliche ausreichende Bewegung.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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