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Grippewelle 2015 – Naturheilkunde

Naturheilung
Bislang sind ca. 10.000 Menschen erkrankt. Diese Höhe liegt unter anderem an der Impfmüdigkeit in Deutschland. Das Robert-Koch-Institut äußert sich besorgt über eine schwere Saison 2015.

Die bisherige Impfquote ist immer noch nicht zufriedenstellend. Nach bisherigen Erkenntnissen lassen sich weniger als 30 Prozent der Bevölkerung gegen Grippe impfen. Etwa die Hälfte der Älteren sei gegen Influenza geimpft. Bei der Risikogruppe der Schwangeren ist es kaum ein Viertel.

Besonders impfbegeistert sind die Deutschen in Sachen Grippe also nicht. Nachrichten von einzelnen ungeklärten Todesfällen, die zeitweise mit Grippeimpfungen in Zusammenhang gebracht wurden, fördern die Skepsis.

Es sind derzeit viele Menschen erkältet, es schnieft und hustet überall und Einige hat auch eine echte Grippe erwischt. Meist geschieht das von jetzt auf gleich. Man bekommt plötzlich Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Reizhusten, Appetitlosigkeit und man will einfach nur noch ins Bett.

Die Influenzaviren sind dieses Jahr früher in Deutschland angekommen als in den Jahren vorher. Nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts waren bis zum 10.02.2015 ca. 11.000 Fälle bekannt.

Festgestellt wurde auch, dass der diesjährige Impfstoff gegen den Erregertyp nicht gut wirkt. Aufgrund dessen werden möglicherweise mehr Menschen erkranken.

Nach Erkenntnissen des RKI ist der Subtyp H3N2 der Influenza Viren sehr verbreitet. Der saisonale Grippeimpfstoff hat zwar eine Komponente gegen H3N2, aber dieser Stamm hat sich gegenüber 2014 verändert. Somit ist das im Impfstoff enthaltene Eiweiß nicht mehr mit dem Oberflächeneiweiß des Erregers identisch.

Das bedeutet, dass die Impfwirkung möglicherweise eingeschränkt ist, aber trotzdem ist es der einzige mögliche Vorabschutz vor einer Grippeerkrankung.

Wie sich eine Impfung am Ende auf eine eventuelle Grippewelle auswirkt, hängt von der Impflust der Menschen ab. Impfen lassen sollten sich auf jeden Fall ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen und Mitarbeiter im medizinischen Bereichen sowie Mitarbeiter in Schulen, Kindergärten oder Universitäten. Bei Ansammlungen von vielen Menschen ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch.

Da sich schwache und starke Grippewellen häufig abwechseln, ist in den nächsten Wochen Aufmerksamkeit angesagt.
Bei der letzten schweren Saison im Winter 2012/13 starben laut RKI 20.600 Menschen an den Folgen. Deshalb gilt vor allem für Kinder und ältere Menschen: Erkrankte meiden, sich nicht in Menschenmengen anhusten lassen – und vor allem regelmäßig Hände waschen.
Inhalt

Ansteckungsrisiko kann man senken durch
Naturheilkunde
Seine Immunabwehr kann man unterstützen durch Extrakte aus z. B.:
Heilpflanzen die eine antivirale Wirkung haben sind z. B.:
Fiebersenkend sind z. B. Tees aus
Hat die Grippe zugeschlagen, helfen diese Maßnahmen
Weitere homöopathische Medikamente, je nach Symptomen kommen in Frage

Ansteckungsrisiko kann man senken durch

  • Häufiges Händewaschen - normal mit Seife reicht aus.
  • Hände vom Gesicht fernhalten - hat man einen Gegenstand, der mit Viren belastet sein könnte angefasst ist das Risiko groß, sich durch die Hände über Nase oder Mund zu infizieren.
  • Während der Grippewelle Abstand zu anderen Personen halten, enge Kontakte vermeiden (anderen die Hand zu geben oder sich zu küssen) und keine Großveranstaltungen besuchen.

Naturheilkunde

Die meisten Naturheilkundler sehen die Ursache der Erkrankung nicht bei äußeren Faktoren, sondern beim Patienten selbst. Verursacht durch seine Lebensumstände wie Stress, psychische Belastungen, unausgewogene Ernährung und weitere Faktoren die im Gesamten das Immunsystem schwächen und so eine Grippeerkrankung begünstigen können.

Es versucht sich der Körper aus einer Stresssituation herauszukommen und zwingt sich zur Ruhe. Theoretisch betrachtet heißt das, dass der Körper gezielt Viren und Bakterien zur Heilung einsetzt, sie also nicht Ursache sondern Wirkung sind.

Nach dieser Theorie sind Erkältungen oder die Grippe ein Zeichen unseres Körpers, dass wir zurzeit nicht gut mit ihm umgehen und wir was ändern müssen - es ist also ein Hilferuf oder Alarmsignal unseres Körpers. Auch heißt es, ob wir erkranken liegt im Wesentlichen an uns selbst.
Den Körper durch pflanzliche Medikamente unterstützen

Seine Immunabwehr kann man unterstützen durch Extrakte aus z. B.

  • Sonnenhut (Echinacea)
  • Wasserdost (Eupatorium)
  • Lebensbaum (Thuja)
  • Indigo (Baptisia)
  • Taigawurzel (Eleutherococcus)

Heilpflanzen die eine antivirale Wirkung haben sind z. B.

  • Kamille
  • Knoblauch
  • Kapuzinerkresse
  • Meerrettich

Die Pflanzen eignen sich vorbeugend oder zur Verringerung der Grippesymptome.
Fiebersenkend

Fiebersenkend sind z. B. Tees aus

  • Weidenrinde
  • Pappelknospen oder
  • Mandelsüß

Diese Tees lindern Gliederschmerzen und senken das Fieber. Man kann auch Bäder mit Holunderblüten oder Lindenblüten zur Fiebersenkung nehmen.

Da auch das Herz bei einer Grippe geschwächt ist, kann man das Herz durch Präparate aus Weißdorn unterstützen.
Hat die Grippe zugeschlagen, helfen diese Maßnahmen

  • Das Zimmer, in dem man liegt, regelmäßig lüften und gut zugedeckt im Bett liegen.
  • Viel trinken.
  • Schleimhäute feucht halten.
  • Inhalationen mit ätherischen Ölen.
  • Bei Atembeschwerden und Husten Brustwickel mit ätherischen Ölen oder zerstampften warmen Kartoffeln.
  • Zwiebel oder Rettichsaft mit Honig
  • Hühnerbrühe.
  • Wadenwickel bei Fieber.
  • Bei einer Grippe sollte man sich krankschreiben lassen.
  • Darauf achten immer warme Füße und Hände zu haben.
  • Kräutertees
  • Fußbäder
  • Auf Sauna oder Vollbäder bei Fieber verzichten.
  • Bei Husten nicht die Hand vor dem Mund nehmen oder aber die Hände nach dem Husten desinfizieren, immer ein Taschentuch oder Ärmel vorhalten.
Weitere homöopathische Medikamente, je nach Symptomen kommen in Frage

  • Nux vomica D12 (Brechnuss): bei hohem Fieber, Schüttelfrost.
  • Ipecacuanha D3 (Brechwurzel): bei abwechselnder Hitze und Frieren, Hustenanfällen.
  • Aconitum C30 (Eisenhut): bei heißer und trockener Haut, Fieber, Schwindel.
  • Gelsemium C30 (Gelber Jasmin): bei Schwächegefühl, Benommenheit.
  • Rhus toxicodendron D12 (Giftsumach): bei Gliederschmerzen und Muskelschmerzen.
  • Pulsatilla D6, C30 (Küchenschelle): bei Frieren, Erschöpfung, Infektion der oberen Atemwege.
  • Phosphorus D5 (Phosphor): bei trockenem Husten, wunder Kehle, Kopfschmerzen.
  • Echinacea angustifolia C30 (Sonnenhut): bei Müdigkeit, Mattheit, Schüttelfrost.
  • Belladonna C30 (Tollkirsche): bei hochrotem Kopf, Schweiß, Durst und Kälte.
  • Eupatorium perfoliatum C30 (Wasserhanf): bei Zerschlagenheit, Schmerzempfindlichkeit, Frieren und Fieber.
  • Bryonia C30 (Zaunrübe): bei leichtem Fieber, Schmerzen, Kopfschmerzen, Infektion der oberen Atemwege.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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