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Hausmittel Nasennebenhöhlenentzündung

Naturheilung
Es gibt eine Vielzahl von Hausmitteln, die bei einer Nasennebenhöhlenentzündung helfen können.
Inhalt

Die besten Sinusitis Hausmittel sind
Weitere Heilpflanzen mit unterschiedlicher Wirkungsweise sind
Verwendung von Heilpflanzen bei innerlicher Anwendung
Eine Dampfinhalation mit z. B
Weitere Tipps und Hausmittel
Vorbeugung Nasennebenhöhlenentzündung
Weitere Themen
Die besten Sinusitis Hausmittel sind

Myrte: Die ätherischen Öle der Myrte wirken entzündungshemmend und sind in der Apotheker erhältlich.

Schlüsselblumen (Primelwurzel): In den Wurzeln sind Inhaltsstoffe enthalten, die das Sekret der Atemwege verflüssigen und den Auswurf fördern. Für die Zubereitung eines Tees nimmt man ein Viertel Teelöffel voll gepulverter Primelwurzel, übergießt es mit einer Tasse kaltem Wasser und kocht es auf. Der Tee muss fünf Minuten ziehen und kann dann abgeseiht werden. Man sollte alle zwei Stunden eine Tasse von diesem Tee trinken. Bei Bedarf kann man den Tee mit Honig süßen.

Efeu: macht den Schleim dünnflüssig und hat eine leicht antibiotische Wirkung.
Enzianwurzel: auch die Enzianwurzel macht den Schleim dünnflüssig, hat aber auch die Eigenschaft die Abwehrkräfte zu steigern.

Holunder: der Holunder wirkt überwiegend fiebersenkend und stärkt das Immunsystem.

Kapuzinerkresse: diese Heilpflanze wirkt antibiotisch und schleimlösend.
Weitere Heilpflanzen mit unterschiedlicher Wirkungsweise sind
Bild: pixabay website5

  • Augentrost
  • Beinwell
  • Bockshornklee
  • Hagebutte
  • Linde
  • Pfefferminze
  • Sonnenhut
  • Tanne
  • Zimt
  • Weide

Diese Aufstellung ist natürlich nicht vollständig. Fragen Sie Ihren Apotheker, Arzt oder Homöopathen nach der Heilpflanze, die Sie verwenden können.
Verwendung von Heilpflanzen bei innerlicher Anwendung

Trinken sollte man ein bis drei Tassen Tee in kleinen Schlucken. Man übergießt die Heilkräuter in den meisten Fällen mit kochendem Wasser und lässt den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen. Bei einigen Kräutern muss man darauf achten, dass sie gekocht werden oder über Nacht kalt gestellt werden müssen.

Verwendet man die Heilkräuter als Tinktur sollte man täglich 10 bis 50 Tropfen einnehmen.
Schlüsselblumen- Hausmittel bei Sinusitis
Bild: pixabay website5
Die Tinkturen kann man pur oder verdünnt mit Wasser einnehmen. Kinder und empfindliche Menschen sollten keine Tinkturen verwenden.

Bei Homöopathischen Niedrigpotenzen kann man drei Mal täglich zehn bis 50 Tropfen einnehmen.

Bei den Fertigprodukten sollte man entsprechend dem Beipackzettel handeln.

Beispiel einer Teemischung

  • 20 g Myrte
  • 20 g Majoran
  • 20 g Linde
  • 10 g Geißbart / Mädesüss
  • 10 g Holunder
  • 10 g Sonnenhut
  • 10 g Pfefferminze

Zubereitung

  • Von dieser Mischung wird ein Esslöffel pro Tasse aufgebrüht
  • Der Tee muss fünf bis zehn Minuten ziehen
  • Danach wird der Tee gefiltert
  • Der Tee wird in kleinen Schlucken getrunken, mindestens eine Tasse pro Tag
Eine Dampfinhalation mit z. B

Thymian, Kamille, Salbei und Lavendel: Diese drei eignen sich für ein abschwellendes Dampfbad. Thymian wirkt keimhemmend und schleimlösend, Kamille hemmt Entzündungsprozesse und das Wachstum von Bakterien. Salbei wirkt entzündungshemmend sowie keimtötend und Lavendel wirkt durchblutungsfördernd.

Zusätzlich eignen sich Myrte, Fichte, Kiefer und Pfefferminze.

Zur Inhalation eignet sich auch Salzwasser. Man nimmt 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser. Dieses Wasser kann man dann zum Inhalieren als Dampfbad verwenden. Mit diesem Wasser kann auch eine Nasendusche durchgeführt werden. Das Salzwasser wird einfach geschnupft, d. h. in die Nase hochziehen.

Nasensprays und Nasentropfen werden auch als fertige Produkte angeboten, als physiologische Kochsalzlösung meist unter der Bezeichnung Meersalz-Nasenspray.

Inhalation

Zum Inhalieren gibt man die Heilpflanzen in einen Topf und übergießt sie mit heißem Wasser. Man beugt den Kopf über den Topf, legt sich ein Handtuch darüber und atmet ruhig und entspannt den heißen Dampf durch die Nase ein. In den meisten Fällen wird man anschließend ausgiebig schnäuzen können.

Der Wasserdampf transportiert die leicht flüchtigen Stoffe zu den Schleimhäuten. Dort verflüssigen sie den Schleim, aktivieren die Flimmerhärchen, damit der Schleim wieder über den Rachen abtransportiert werden kann. Gleichzeitig wirken sie keimtötend und entzündungshemmend.
Ätherische Öle

Statt Heilpflanzen kann man auch Ätherische Öle zum Inhalieren verwenden wie z. B. Thymian- und Kamillenöl oder Kiefernadeln, Eukalyptus, Minze- und Teebaumöl. Aber Achtung, Kinder unter zwei Jahren dürfen keine ätherischen Öle verwenden und bei älteren Kindern ist Vorsicht geboten. Lassen Sie sich in diesen Fällen von Ihren Arzt oder Apotheker beraten.
Weitere Tipps und Hausmittel

  • Viel trinken, um den Schleim zu verflüssigen. Man sollte zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen und zwar in Form von warmen Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Im Liegen den Kopf erhöht lagern, um den Abfluss des Sekrets zu unterstützen.
  • Sich nur in Räumen aufhalten, die eine ausreichende Luftfeuchtigkeit haben, regelmäßiges Lüften der Räume und feuchte Tücher auf die Heizung legen, wenn diese in Betrieb ist, sodass der Raum seine Luftfeuchtigkeit behält.
  • Meidung von Zigarettenrauch oder eigenes Rauchen.
  • Bestrahlung mit einer Infrarotlampe dämmen die Entzündung ein. Ratsam ist dies jedoch nur, wenn Sie die Wärme als angenehm empfinden.
  • Hilfreich können auch Leinsamenpackungen sein- man nimmt fünf Esslöffel Leinsamen in zwei Tassen Wasser und kocht sie weich. Die Leinsamen werden dann heiß in einen Leinensack gefüllt. Man legt den heißen Leinensack so, dass man es noch erträgt auf Nase, Stirn und Wangen. Täglich legt man mehrmals frisch zubereitete Packungen auf.
Ernährung

Auch Lebensmittel helfen die Atemwege zu befreien. Folgende Lebensmittel stärken die Abwehrkräfte des Körpers und wirken antibakteriell:

  • Brombeere
  • Heidelbeere
  • Meerrettich
  • Zwiebeln
  • Peperoni
  • Rettich
  • Lauch
  • Schnittlauch
  • Schwarte Johannisbeere
  • Kapuzinerkresse
Vorbeugung Nasennebenhöhlenentzündung

Wichtig bei der Vorbeugung einer Nasennebenhöhlenentzündung ist es, die Verbindungen der Nebenhöhlen zur Nase nicht zu verstopfen, denn nur so kann das Sekret ungehindert abfließen.

Durch eine gesunde Lebensweise verbessert man die Funktion der Schleimhaut. Der Verzicht auf Rauchen sollte an erster Stelle stehen, da das Rauchen die Schleimhäute chronisch reizen kann.

Sprays mit einer reinen Salz-Wasser-Lösung können bei einer Nasennebenhöhlenentzündung unbedenklich über einen längeren Zeitraum hinweg angewendet werden. Durch diese Lösungen wird die Nasenschleimhaut befeuchtet und gepflegt.

Ist man schon erkältet, sollte man viel trinken, um zu verhindern, dass es zu einer Nasennebenhöhlenentzündung kommt. Durch viel trinken bleibt die Nasenschleimhaut befeuchtet.

Bei starken Beschwerden sind zusätzlich schleimhautabschwellende Nasensprays hilfreich, weil sie den Sekretabfluss erleichtern. Sie dürfen aber nicht länger als fünf bis sieben Tage angewendet werden, da sich die Schleimhaut an die Mittel gewöhnen kann und dann noch stärker anschwillt.

Auch gibt es wie oben beschrieben pflanzliche Präparate, die eine Verflüssigung des Schleims anregen.

Man sollte den Kontakt zu erkrankten Personen meiden und auf seine Hygiene achten (Händewaschen).

Zusätzlich sollte man möglichst Stress vermeiden, ausreichend Schlafen und auf Alkohol verzichten. Zusammengenommen alle Faktoren vermeiden, die das Immunsystem schwächen.

Zur Vorbeugung ist eine gezielte Stärkung des Immunsystems vorteilhaft z. B. Saunabesuche, Wechselduschen und viel Bewegung an der frischen Luft. Eine vitaminreiche Ernährung stärkt das Immunsystem zusätzlich.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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