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Homöopathie soll in Großbritannien abgeschafft werden

Wie der Guardian berichtete, hat der britische National Health Service (NHS) erneut ernsthafte Bedenken über Homöopathie geäußert. Danach bezeichnete Simon Stevens, Direktor des NHS, den Behandlungsansatz in einem Brief an das halbstaatliche Gesundheits-Berufsstandardgremium PSA als grundlegend fehlerhaft.
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Als unabhängiges Gremium überwacht in Großbritannien die PSA (Professional Standards Authority for Health and Social Care) die gesetzlichen Körperschaften, die das Gesundheitspersonal regulieren. Vergleichbar ist dieses Gremium mit der Deutschen Ärztekammer. Die PSA legt die Standards fest zum Beispiel bei Berufen, die nicht gesetzlich geregelt sind und akkreditiert diejenigen, die diese Regeln erfüllen. So soll gewährleistet werden, dass alle Menschen in medizinischen Berufen einheitliche Kriterien erfüllen.
So sehen die Direktoren des britischen Gesundheitssystems NHS die Akkreditierung von Homöopathen sehr kritisch. Sie meinen sogar, dass ein falscher Eindruck erweckt werde, so dass man deren Angeboten vertrauen könne.

Schon 2017 hat der britische National Health Service den Ärzten in Großbritannien dazu aufgefordert, Globuli nicht mehr zu verschreiben. Sie schrieben damals, dass die Wirkung von Globuli bestenfalls die eines Placebos entspreche und die Verschreibung ein Missbrauch von NHS-Geldern sei. Das war 2017 die Aussage von Simon Stevens.

Diese Aussage von Simon Stevens stützte ein Gericht, da die Klage der britischen Gesellschaft der Homöopathen auf Unterlassung der Aussage abgewiesen wurde.
Homöopathische Arzneimittel

In Großbritannien sind homöopathische Arzneimittel bisher gratis zu bekommen.

In Frankreich hat das Gesundheitsministerium im Juli 2019 die Kassenerstattung für Globuli gestrichen. Das gilt ab 2021.
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Bei uns in Deutschland wird heftig darüber diskutiert, ob Krankenkassen die Kosten für homöopathische Arzneimittel übernehmen sollen oder nicht.

Allgemein gehört die Homöopathie nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Aber trotzdem erstatten viele Krankenkassen ihren Versicherten homöopathische Behandlungskosten als freiwillige Leistung.

Diese freiwillige Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen für homöopathische Mittel will die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach untersagen.

Unser Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Kostenübernahme durch die Krankenkassen nicht antasten.

Jens Spahn, Gesundheitsminister meint: „Alternativmedizin und Homöopathie hätten ihre Berechtigung“.

Als erste Landesärztekammer hat die Bremer-Ärztekammer die Weiterbildungen zum Thema Homöopathie abgeschafft mit folgender Begründung: „Eine strukturierte Weiterbildung für Verfahren, deren Wirkung wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sei, sei albern“.

Oktober 2019
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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