Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Hüftschnupfen (Coxitis Fugax)

Baby/Kinder
Bei einem Hüftschnupfen oder medizinisch Coxitis Fugax liegt eine Entzündung der Gelenkkapsel des Hüftgelenks vor.

Der Hüftschnupfen tritt überwiegend zwischen dem dritten und achten Lebensjahr auf. Nur sehr selten tritt diese Erkrankung auch im Erwachsenenalter auf.

Bei der Erkrankung handelt es sich um eine plötzlich auftretende Entzündung des Hüftgelenks. Es kommt zu Schmerzen im Hüftgelenk, zu einem Gelenkerguss und zu einer Schwellung der Gelenkschleimhaut.
Bild: pixabay website5
Eine genaue Ursache für diese Erkrankung ist bisher nicht bekannt. Sicher ist nur, dass es sich nicht um eine unfallbedingte Erkrankung handelt. Betroffen von einer Entzündung der Gelenkkapsel des Hüftgelenks sind ca. 5 % der Kinder. Jungen sind häufiger betroffenen als Mädchen.

Bemerkbar macht sich die Erkrankung meist dadurch, dass das Kind eine plötzliche Unlust hat das Bein zu bewegen. Betroffene Kinder möchten nicht mehr laufen und fangen an zu hinken oder fangen, bei jüngeren Kindern, wieder an zu krabbeln oder wollen ständig getragen werden.

Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Kinder nur geringe Beschwerden haben, so dass man eher an einen Muskelkater oder Verspannungen denkt. Auch versuchen manche Kinder ihre Symptome zu unterdrücken, da sie Angst vor dem Kinderarzt haben. In diesen Fällen kann der Hüftschnupfen unentdeckt bleiben. In diesem Fall ist das nicht so schlimm, da der Hüftschnupfen in der Regel nach einigen Tagen bis maximal zwei Wochen wieder von selbst verschwindet.
Inhalt

Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Symptome
Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Diagnose
Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Therapie
Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Symptome

Meist beschränken sich die Symptome auf plötzlich auftretendes Hinken des Kindes und Schmerzen in der Leistengegend oder der Vorderseite des Oberschenkels bis runter zum Knie. Bei Beginn der Erkrankung kann auch die Beweglichkeit des Hüftgelenks eingeschränkt sein. Dies besonders bei Drehbewegungen.

Der Hüftschnupfen ist nicht ansteckend.

Fieber ist kein typisches Symptom des Hüftschnupfens (Coxitis Fugax). Treten beim Kind jedoch Fieber und ein Schwächegefühl auf, kann es sich auch um eine bakterielle Arthritis handeln. Diese wird dann ganz anders behandelt als der Hüftschnupfen.

Zu beachten ist auch, dass betroffene Kinder meist vor einen Hüftschnupfen ca. 14 Tage vorher an folgenden Erkrankungen litten.


Das betrifft ca. jede 2. Erkrankung.
Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Diagnose

Zur Sicherung einer Diagnose müssen bakterielle Infektionen, Rheuma und andere Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Im Labor wird das Blut untersucht sowie ein Abstrich des Rachenraumes. Der Arzt führt ein Anamnesegespräch und wird eine körperliche Untersuchung des Kindes vornehmen. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann er einen Erguss im Gelenk nachweisen und ein Röntgenbild kann sehr hilfreich sein, um eine sichere Diagnose zu erhalten.
Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Therapie
Bild: pixabay website5
Hüftschnupfen (Coxitis Fugax) – Therapie

In der Regel ist bei dieser Erkrankung keine besondere Therapie erforderlich. Es ist nur wichtig, das entzündete Gelenk zu entlasten und zu schonen.

Das heißt, in den ersten Tagen der Entzündung sollte man sich an Bettruhe halten. Beim Gehen sollte man Gehilfen benutzten, um die betroffene Seite zu entlasten. Sind die Schmerzen sehr stark, wird der Arzt schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente verschreiben.

Bei einer Schonung des Gelenks klingt die Entzündung meist nach fünf bis vierzehn Tagen wieder ab, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen.

Sollten die Schmerzen jedoch länger anhalten und keine sichtbare Besserung nach einigen Tagen auftreten, dann kann es sich um eine andere schwerwiegende, behandlungsbedürftige Gelenkerkrankung handeln.
weiter- Zahnungsschmerzen - Baby


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt