Jodmangel vorbeugen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Direkt zum Seiteninhalt
Jodmangel vorbeugen
Bild: pixabay website5
Jodmangel ist das weltweit am häufigsten Ernährungsproblem. So sagt die Weltgesundheitsorganisation, dass etwa 2 Milliarden Menschen an einem Jodmangel leiden. In Europa sollen es mehr als 390 Millionen Menschen sein. Nach Aussage der WHO ist Deutschland inzwischen kein Jodmangelgebiet. Aber trotzdem hat ein großer Teil der Bevölkerung weiterhin ein Jod-Problem. Bei etwa einem Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung wurden mittels Ultraschall Schilddrüsenvergrößerungen und/oder Knoten nachgewiesen, so dass viele Betroffene an hormonellen Störungen leiden.

Die meisten Jodmangelkröpfe entwickeln sich bis zum 20. Lebensjahr.

Um Jodmangel zu umgehen, sind einfache Maßnahmen ausreichend.
Selber bilden oder über längere Zeit speichern kann unser Körper Jod nicht.

Der Tagesbedarf an Jod variiert je nach Alter.
So empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) folgende Menge:

  • Säuglinge: 40-80 Mikrogramm Jod pro Tag
  • Kinder: 100-200 Mikrogramm Jod pro Tag
  • Erwachsene: 180-200 Mikrogramm Jod pro Tag
  • Schwangere und stillende Frauen: 230-260 Mikrogramm Jod pro Tag

Lebensmittel, die besonders viel Jod enthalten sind:

  • Schellfisch
  • Hering
  • Seelachs
  • Kabeljau
  • Scholle
  • Thunfisch
  • Meeresfrüchte (Hummer, Garnelen, Miesmuscheln)
  • Fleisch- und Milchprodukte
Alternativ, wenn man auf Fisch verzichten will, sind folgende pflanzliche Lebensmittel zu empfehlen:

  • Champignons
  • Brokkoli
  • Erdnüsse
  • Spinat
  • Algen (verschiedene Arten)
  • Kürbiskerne

Verwendet man regelmäßig Jodsalz und isst zweimal die Woche Fisch aus dem Meer, muss man sich normalerweise um Jod und Schilddrüse keine Gedanken machen.

Um eine Überdosierung muss man sich normalerweise keine Gedanken machen, da das Jod, dass von der Schilddrüse nicht gespeichert wird, über den Urin ausgeschieden wird. Eine tägliche Aufnahme von 500 Mikrogramm Jod pro Tag gilt laut Bundesinstitut für Risikobewertung noch als sicher.

Zudem kann man im Haushalt Jodsalz verwenden. Jodsalz enthält rund 15 bis 25 Mikrogramm Jod pro Gramm Salz – damit ist eine Jodüberdosierung durch jodiertes Salz praktisch nicht möglich.
Wichtig: Menschen mit speziellen Schilddrüsenerkrankungen, wie Überfunktionen oder Entzündungen wie Hashimoto, sollten laut Deutschem Schilddrüsenzentrum mit nicht zu viel Jodsalz würzen.
Weitere Themen

Schilddrüsenerkrankungen: Naturheilkundliche Behandlung
Schilddrüsenerkrankungen: Möglichkeiten einer natürlichen Behandlung
Schilddrüsenerkrankungen: Homöopathie bei Schilddrüsenerkrankungen
Schilddrüsenerkrankungen: Eigenvorsorge bei Schilddrüsenerkrankungen
Dicker Hals - Kropf - Schilddrüsenerkrankung - Naturheilung
Inhalt

Gründe für die Unterversorgung
Jod, warum ist es so wichtig?
Jodmangel – Gesundheitliche Risiken
Jodmangel Typische Anzeichen
Weiter allgemeine Symptome kommen meist begleitend hinzu
Schilddrüsenprobleme bei Kindern äußern sich meist folgendermaßen:
Jodmangel während der Schwangerschaft (Kretinismus)
Symptome eines Kretinismus sind zum Beispiel:
Jodmangel vorbeugen
Weitere Themen
Vorheriger Beitrag: Jodmangel – immer mehr Menschen leiden daran

Nächster Beitrag: Trinkmenge, müssen es 2 Liter sein?


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt