Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) – Naturheilkunde

Krankheiten
Neben der schulmedizinischen Behandlung einer Leistenzerrung (Adduktorenzerrung) gibt es eine Vielzahl naturheilkundlicher Alternativen, die Leistenzerrung zu behandeln.

Das gilt vor allem dann, wenn die Leistenzerrung durch eine Überlastung der Leiste ausgelöst wurde.

Eine wichtige Therapiemöglichkeit ist die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS genannt.
Bild: pixabay website5
Bei diesem Heilverfahren werden die Schmerzen mit Strom bekämpft. Es werden einfach elektrische Impulse mittels Hautelektroden auf Körperteile übertragen.

Nach Überlieferungen kannten diese Methode schon die Ägypter vor 4.500 Jahren. Sie legten Fische, die kleine Stromstöße abgaben, auf die schmerzenden Stellen am jeweiligen Körperteil.

So wird heute natürlich nicht mehr vorgegangen. Schmerztherapeuten verwenden heute kleine Geräte mit Hautelektroden für die Transkutane Elektrische Nervenstimulation (TENS).
Inhalt

Wirksamkeit der TENS
Weitere Möglichkeiten zur Linderung
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Wirksamkeit der TENS

Durch die Elektroden werden Stromimpulse des Gerätes auf den Körper übertragen.

Die Position der selbstklebenden Elektroden richtet sich nach dem Ort der Schmerzen und deren Ausstrahlung. Zudem muss der Verlauf der Nerven und die Lage von Schmerz- und Akupunkturpunkten sowie die auslösende Krankheit berücksichtigt werden. Eingestellt werden am Gerät Frequenzen zwischen 50 und 150 Hertz bei mittlerer Stromstärke. So angewendet sollen sich akute und örtliche Schmerzen für eine kurze Zeit lindern lassen. Soll eine längere Wirkungszeit erreicht werden, wird mit einer niedrigen Frequenz und mit einer hohen Stromstärke therapiert.
Weitere Möglichkeiten zur Linderung

In der akuten Phase einer Leistenzerrung durch Überlastung hilft auch eine Kälte- bzw. Kryotherapie. Anschließend kann man die Zerrung mit einer Wärmebehandlung therapieren. Dafür kann man z. B. ein Heizkissen verwenden. Weitere häufige Maßnahmen sind Fango- oder Moorpackungen und verschiedene Formen der Wassertherapie.

Zur Anwendung können zudem eine Akkupunktur und Laserbehandlungen kommen.

Alternativ zu herkömmlichen Schmerzmitteln gibt es eine ganze Reihe von pflanzlichen Medikamenten, so z. B.:

  • Bryonia- bei stechenden reißenden Schmerzen.
  • Arnica- bei Unfall- und Sportverletzungen.
  • Ruta graveolens- bei Muskelverletzungen, Prellungen und Sportverletzungen.
  • Schüssler Salz Nr. 7 (Magnesium Phosphoricum)- bei starken Schmerzen.
Osteopathie: Die Osteopathie bietet in vielen Fällen bei einer Leistenzerrung erste Hilfe, da bei dieser Alternativ-Medizin der Mensch als Ganzes im Vordergrund steht.
Am Anfang einer jeden Therapie, die durchschnittlich fünf bis sechs Sitzungen dauert, steht ein ausführliches Vorgespräch. Der Osteopath erkundigt sich in diesem Gespräch nicht nur um die aktuellen Beschwerden, sondern auch nach zurückliegenden Krankheiten, Verletzungen, nach seelischen Belastungen, Ernährungsgewohnheiten sowie nach Lebensgewohnheiten. Zudem werden Körperhaltung und Bewegungsmuster des Patienten genau beobachtet. Wenn der Patient zuvor bei anderen Ärzten in Behandlung war, fließen auch diese Befunde, etwa die Laborbefunde, in die Behandlung mit ein.
Alternativ-Medizin bei einer Leistenzerrung
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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