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Naturheilkundliche Möglichkeiten bei M. Scheuermann

Krankheiten
Der Morbus Scheuermann, auch genannt Adoleszente Adoleszentenkyphose oder Osteochondrosis deformans juvenilis dorsi nkyphose oder Osteochondrosis deformans juvenilis dorsi, ist eine Erkrankung der Wirbelsäule.
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Diese Erkrankung tritt im Wachstumsalter auf. Es ist eine Verkrümmung der Brustwirbelsäule nach hinten so dass es zu einem Rundrücken kommt.

Morbus Scheuermann ist eine Wachstumsstörung der Wirbelsäule. Die Ursache für diese Verformung ist nicht bekannt. Es sind mehr Jungen als Mädchen von Morbus Scheuermann betroffen.

Die Schulmedizinische Therapie wurde im vorherigen Artikel behandelt. Hier nun einige Möglichkeiten der Naturheilkundlichen Therapie.
Naturheilkundliche Therapie
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Inhalt

Wann zum Arzt?
Homöopathische Hilfe bei Morbus Scheuermann
Morbus Scheuermann und Skoliose – wo liegt der Unterschied?
Weitere Themen
Wann zum Arzt?

Schmerzt der Rücken, was auf einen Bandscheibenverschleiß hindeutet, ist auf jeden Fall ein Arztbesuch nötig. Auch ist eine Therapie in Zusammenhang mit Kyphosen ohne fachmännische Hilfe nicht empfehlenswert. Kyphose ist einer der häufigsten Fehlstellungen der Wirbelsäule. Sie wird umgangssprachlich als Buckel bezeichnet und kann oft durch Physiotherapie behandelt werden. Diese Therapie schließt Muskeltraining der Bauch- und Rückenmuskulatur ein mit dem Ziel der Reklination (Definition: Als Reklination bezeichnet man die Streckung (Extension) der Wirbelsäule, Aufrichtung und Streckung).
Homöopathische Hilfe bei Morbus Scheuermann

Einige der wichtigsten vorkommenden Ausgangssubstanzen in unserem Körper in Zell- und Gewebestrukturen sind Kalzium und Phosphor. Beide sind im Zusammenspiel für den Knochenaufbau unerlässlich.

So passt zum Beispiel Calcium phosphoricum, aus der Homöopathie, gut zur Behandlung von Funktionsstörungen im Bereich der Knochen, wozu auch der Morbus Scheuermann gehört. Ohne Kalzium werden die Knochen spröde und brüchig. Kalzium wirkt bei Bandscheibenverschleiß und Kyphosen.

Weitere Empfohlene assoziierte Einzelmittel bei Morbus Scheuermann sind Silicea und Calcium fluoratum.
Naturheilkundliche Therapie

Zu empfehlen ist der Versuch, die zugrunde liegenden Störungen mit einer homöopathischen Konstitutionstherapie auszuschalten.

Dazu gehören Massage, Breuss Massage, Triggerpunkt Therapie.

Breuss Massage ist eine energetische, sanfte Rückenmassage. Kombiniert mit Johanniskrautöl und achtsame Streicheleinheiten dehnen die Wirbelsäule auf ganz natürliche Weise. So können sich unterversorgte Bandscheiben regenerieren und ihre Pufferfunktion wieder in vollem Umfang wahrnehmen. Verschobene Wirbel kommen wieder in ihre natürliche Position. Die Massage wirkt insgesamt schmerzlindernd, ausgleichend und sie gibt neue Energie.
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Bei der Triggerpunkt Therapie wird der sogenannte myofaszialer Triggerpunkt beseitigt. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in den Rest des Körpers übertragen werden.

Diese Triggerpunkte können mit verschiedenen Techniken behandelt werden. Manuell durch recht starken lokalen Druck, durch Elektrostimulation, Akupunktur oder durch Injektionen.

Weitere Möglichkeiten sind Gymnastik-Übungen zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur und zum Erhalt der Beweglichkeit der betroffenen Wirbelsäulenabschnitte.

Wärmeanwendungen zum Beispiel mit Leinsamenkompressen oder mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Heilpflanzen. Auch innerlich als Tee möglich.

Das Kyphosekorsett wirkt am besten, wenn das Wachstum noch nicht abgeschlossen ist. Das Kyphosekorsett dient somit einer dauerhaften Korrektur, indem es den Träger immer wieder zur aufrechten Haltung animiert.
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Vorbeugend kann man auf Überbelastung im Bereich der Wirbelsäule achten, das heißt, auf die Ausübung schwerer körperlicher Tätigkeiten verzichten, die den Rücken belasten. Bei Übergewicht abnehmen und regelmäßige sportliche Aktivität ausüben. So zum Beispiel Fitness, Gymnastik, Yoga, Pilates, Schwimmen etc.

Bei einer Morbus Scheuermann-Erkrankung sollte man alle, das heißt seinen Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut und Osteopath zu Rate ziehen.

Wichtig: Die Behandlung von Morbus Scheuermann sollte möglichst in der Wachstumsphase ansetzen. Behandelt wird mit Krankengymnastik, Wärme, Massagen, eventueller Gewichtsreduktion und in schweren Fällen mit einer Rumpf-Orthese (Kyphosekorsett).

Die Physiotherapie mit Heimprogramm sollte bis zum Wachstumsabschluss beibehalten werden.
Morbus Scheuermann und Skoliose – wo liegt der Unterschied?

Beide Erkrankungen treten im Wachstum auf. Bei beiden Erkrankungen haben die Betroffenen Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Bei einer Skoliose ist die Wirbelsäule sowohl seitlich als auch längs verkrümmt und die Wirbel in sich verdreht. Die Skoliose tritt gehäuft bei Mädchen im jugendlichen Alter auf.

Überwiegend bei Jungen in der Pubertät tritt der Morbus Scheuermann auf. Bei dieser Erkrankung sind die Wirbel aufgrund einer Abflachung zu einer Seite verformt und nicht in sich verdreht. Die Krümmung der Wirbelsäule ist nur seitlich sichtbar.
Weitere Themen

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Scheuermann-Krankheit (Morbus Scheuermann)

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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