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Scheidenentzündung – Hausmittel, Natürliche Behandlung, Vorbeugen

Hausmittel bei Scheidenentzündung

Ein bekanntes Hausmittel bei einer Scheidenentzündung ist Joghurt, entweder einen in Joghurt getränkten Tampon in die Scheide einführen oder den Joghurt direkt mit den Fingern an die Scheidenwände auftragen. Verwendet werden sollte dabei Naturjoghurt ohne Zuckerzusatz. Obwohl die medizinische Wirkung umstritten ist, verschafft der Joghurt Kühlung und Linderung.
Homöopathische Mittel bei Scheidenentzündung

Die Homöopathie hält einige Mittel parat, die bei einer Scheidenentzündung eingesetzt werden können. Die Wahl der Mittel richtet sich nach den jeweiligen Symptomen.
Bild: fotolia.de
Tigerlilie (Lilium tigrium): Bei wunden und geschwollenen Schamlippen und starkem Juckreiz sowie bräunlichem Ausfluss. Bei Infektionen der Scheide während der Wechseljahre.

Buchenholzteer (Kreosotum): Bei wunden und geschwollenen Schamlippen mit brennenden Schmerzen beim Wasserlassen. Der Ausfluss ist weiß-gelblich.

Es gibt natürlich noch weitaus mehr homöopathische Mittel, die bei einer Scheidenentzündung zum Einsatz kommen können. Es ist daher zu empfehlen, einen erfahrenen Homöopathen zu Rate zu ziehen.

Es muss erwähnt werden, dass die Wirkung der homöopathischen Mittel bei einer Scheidenentzündung wissenschaftlich nicht erwiesen ist.
Natürliche Behandlung bei Scheidenentzündung

Zu den natürlichen Behandlungsmethoden zählen Sitzbäder, zum Beispiel mit einem Zusatz von Kamillenblüten. Als Extrakt gibt es Kamille in der Apotheke oder Drogerie zu kaufen, was die Zubereitung vereinfacht. Genauso wie Teebaumöl, welches eine gute Wirkung gegen Pilze aufweist.

Ein Ringelblumentee zur äußeren Anwendung. Die Ringelblume hat eine antibakterielle und antimykotische (gegen Pilzinfektionen) Wirkung. Ein weiches Tuch in Ringelblumentee tränken und die betroffenen Stellen damit betupfen.
Scheidenentzündung - Vorbeugen

Grundsätzlich kann man einer Scheidenentzündung nicht hundertprozentig vorbeugen. Es gibt aber einfache Verhaltensmaßnahmen, die das Risiko einer Vaginitis erheblich verringern. Dazu gehören:

  • Tägliche Intimhygiene, jedoch keine übertriebenen Hygienemaßnahmen.
  • Nach dem Stuhlgang auf richtige Reinigung achten, Säubern von der Scheide weg, also von vorne nach hinten, um zu vermeiden, dass Bakterien in die Scheide gelangen.
  • Baumwollslips anstelle von synthetischer Unterwäsche tragen.
  • Feuchtigkeit im Intimbereich vermeiden, da sich schädliche Erreger in feuchter Umgebung besonders wohl fühlen und sich entsprechend schnell vermehren.
  • Slipeinlagen mehrmals am Tag wechseln.
  • Tampons während der Menstruation mehrmals am Tag wechseln.
  • Ausreichend Luft an den Intimbereich lassen, nachts keinen Slip tragen.
  • Nicht zu enge Kleidung tragen.
  • Nach dem Schwimmen die nasse Badekleidung gegen trockene tauschen.
  • Fremdkörper in der Scheide können eine Scheidenentzündung begünstigen. Das Gleiche gilt für Intimpiercings.
  • Beim Geschlechtsverkehr ein Kondom benutzen – gilt besonders für Frauen, die dazu neigen immer wieder eine Scheidenentzündung zu bekommen.

Des Weiteren kann die Einnahme von Antibiotika eine Scheidenentzündung begünstigen, da die Antibiotika sowohl die schädlichen als auch die nützlichen Bakterien bekämpfen.

Ein geschwächtes Immunsystem ist nicht mehr in der Lage, um dass der Organismus Krankheitserreger abwehrt. Mit einer gesunden ausgewogen Ernährung sowie ausreichend täglicher Bewegung an der frischen Luft kann man seine Abwehrkräfte stärken. Genauso sollte man mehr auf seinen Lebensstil achten, übermäßigen Alkoholkonsum, wenig Schlaf und Stress vermeiden.

Frauen, die unter einer häufig wiederkehrenden Scheidenentzündung leiden, können sich dagegen impfen lassen. Der Impfstoff enthält Lactobazillen, die die auslösenden Krankheitserreger bekämpfen sollen. Die Impfkosten in Höhe von 65 Euro sind vom Patienten selbst zu tragen, denn obwohl sich die Impfung vielfach bewährt hat, gibt es bisher keine Studien darüber, die die Wirkung des Impfstoffes wissenschaftlich belegen könnten.

Bei einer angehenden Scheidenentzündung sollte man frühzeitig handeln und den Arzt aufsuchen, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Zur Selbstkontrolle, ob es sich um eine Vaginitis handeln könnte, gibt es Teststreifen in der Apotheke zu kaufen (Preis 10 Euro). Anhand des Teststreifens lässt sich erkennen, ob sich der ph-Wert in der Scheide verändert hat, was ein erster Hinweis auf eine Infektion sein kann.
Inhalt

Scheidenentzündung
Scheidenentzündung – Ursachen
Scheidenentzündung – Symptome
Scheidenentzündung – Diagnose
Scheidenentzündung – Behandlung
Hausmittel bei Scheidenentzündung
Homöopathische Mittel bei Scheidenentzündung
  • Tigerlilie
  • Buchenholzteer
Natürliche Behandlung bei Scheidenentzündung
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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