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Schlaganfall-Patient - Nach Stammzellentherapie Besserung

An einer Studie mit nur 18 Teilnehmern nahmen Patienten teil, die alle einen Schlaganfall erlitten hatten, der mindestens sechs Monate zurücklag. Ab diesem Zeitpunkt stagniert die Reaktivierung von Schaltkreisen im Gehirn. Diese Betroffenen wurden mit Stammzellen behandelt, die direkt ins Gehirn der Schlaganfallpatienten injiziert wurden.

Diese kleine Studie war auf zwei Jahre ausgelegt. Professor Gary Steinberg für Neurochirurgie und seine Gruppe untersuchten an der Stanford University in Kalifornien die Sicherheit, Machbarkeit und Wirksamkeit der Injektion gentechnisch veränderter Stammzellen. Die Ergebnisse der nach 12 Monaten durchgeführten Interimsanalyse wurden in der Fachzeitschrift Stroke veröffentlicht.

Die Gruppe der Probanden waren Personen, die sechs Monate bis drei Jahre zuvor einen Schlaganfall erlitten hatten und deren Rehabilitation auf einem Plateau zum Erliegen gekommen war.

Die beteiligten Forscher waren von dem Effekt, der direkt ins Gehirn von Schlaganfallpatienten injizierten Stammzellen überwältigt. In ihrer Veröffentlichung der Studie kommentierten sie, dass es zum Teil extreme Erfolge bei den Patienten gab. Einige dieser Probanden konnten zum Teil seit Jahren verlorene Fähigkeiten wieder abrufen.
Stammzellentherapie- Schlaganfall
Bild: clipdealer.de
Steinberg stützt mit seiner Studie jedoch nicht die Idee, dass sich aus den injizierten Zellen neue Neuronen bilden. Er vermutet vielmehr, dass die Stammzellen biochemische Prozesse anstoßen, die dem Gehirn dabei helfen, sich selbst zu heilen.

Eine Theorie wäre, dass sie erwachsene Zellen in neugeborene (neonatale) wandeln, die sich dadurch deutlich besser regenerieren können, so Steinberg.
Die vollständige Studie veröffentlichten die Forscher um Professor Gary Steinberg in der Fachzeitschrift Stroke.

Das Ergebnis der kleinen Studie wiederspricht einer Grundannahme von Neurowissenschaftlern, die einen Schaden am Gehirn bislang als irreversibel beschreiben.

Auch komplett verändern könnte diese Behandlungsmethode die Therapie von Alzheimer, Rückenmarksverletzungen und Parkinson.
Steinberg berichtete, dass durch die Stammzell-Behandlung beachtliche Erfolge erzielt wurden. So konnte z. B. eine 71- jährige Frau, die zu Beginn der Studie nur ihren linken Daumen bewegen konnte, jetzt wieder ihren Arm über den Kopf heben. Auch gab es einen Mann, der im Rollstuhl saß und plötzlich wieder gehen konnte.

Die Ergebnisse der Studie sind überwältigend. Um wirklich ein erfolgsversprechendes Ergebnis zu erzielen, sind weitere Studien notwendig. Aber genau das hat jetzt Steinberg vor, er plant eine Studie mit 156 Patienten. Bei der neuen Studie (RCT- randomised controlled trial, dem Standard der klinischen Forschung) werden Patienten nach dem Zufallsprinzip auf zwei oder mehr Studienarme aufgeteilt. Es wird dann eine Gruppe nach der neuen Therapie behandelt und die andere nach dem aktuellen Standard oder durch Placebos.

Durchführung der Behandlung

Die Ärzte bohren bei dieser einmaligen Therapie ein kleines Loch in den Schädel des Betroffenen. Durch die so entstandene Öffnung werden die Stammzellen direkt in die betroffenen Areale des Gehirns gespritzt. Die Stammzellen werden aus dem Knochenmark von Spendern gewonnen. Die Patienten bleiben während des gesamten Eingriffs bei Bewusstsein. Die meisten der Patienten konnten noch am gleichen Tag das Krankenhaus verlassen.

Nebenwirkungen: In den ersten Tagen litten Probanden an Kopfschmerz, Übelkeit, Erbrechen und in einem Fall sammelte sich Flüssigkeit an der Eingriffsstelle an, die entfernt wurde und der Patient sich danach wieder vollständig erholen konnte.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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Bild: pixabay website5
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