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Schweißfüße - Naturheilkunde

Symptome
Der medizinische Begriff für Schweißfüße ist „Hyperhidrosis pedum“. Schweißfüße werden durch vermehrten Fußschweiß verursacht und verströmen einen sehr unangenehmen Geruch. Man spricht dann auch von „Stinkefüßen“, was für die Betroffenen sehr peinlich ist. Männer haben häufiger Schweißfüße. Je nach Ursache von Schweißfüßen kann man selbst vorbeugen, um die vermehrte Schweißabsonderung einzudämmen. Maßnahmen mit Hilfe aus der Naturheilkunde können hierbei helfen.

Schweißfüße werden häufig auf mangelnde Hygiene zurückgeführt, was aber meist nicht zutrifft. Zum einen kann eher eine Veranlagung dahinter stecken, aber auch überaktive Sympathikusnerven im vegetativen Nervensystem können der Grund für die vermehrte Schweißbildung sein. Man spricht dann von einer primären Hyperhidrose.

Hängt die übermäßige Schweißproduktion mit einer Erkrankung zusammen, wie zum Beispiel einer Schilddrüsenfunktionsstörung, spricht man von einer sekundären Hyperhidrose. Das kommt aber eher selten vor.

Zunächst sollte man aber an die naheliegenden Gründe denken, die Schweißfüße verursachen können, wie z. B. falsches Schuhwerk oder Strümpfe mit einem Anteil aus Synthetik. Ebenso können bestimmte Medikamente, z. B. Kortikosteroide, die vermehrte Schweißproduktion auslösen.

Der Schweißgeruch selbst entsteht erst dann, wenn der Schweiß mit den Bakterien, die sich normal auf der Haut befinden und harmlos sind, in Verbindung kommt. Schweiß an sich ist geruchsneutral. Aber nicht nur der unangenehme Geruch ist problematisch. Die Füße sind schweißfeucht und bilden durch die zusätzliche Fußwärme eine besonders gute Grundlage für Bakterien und Pilze. Auch Fuß- und Nagelpilz sowie Ekzeme können sich durch das feuchtwarme Klima bilden.
Fußschweiß - Naturheilung
Bild: clipdealer.de
Inhalt

Tipps gegen Schweißfüße
Hilfe aus der Naturheilkunde gegen Schweißfüße
  1. Kamillenfußbad
  2. Eichenrindenkonzentrat
  3. Salbeiblätter
Schüssler-Salze gegen Schweißfüße
Schweißfüße aufgrund einer Erkrankung
Weitere Themen
Tipps gegen Schweißfüße

Wenn man die Veranlagung zu Schweißfüßen hat kann man leider nichts tun, aber mit bestimmten Maßnahmen kann man das Übel verringern. Nachstehend einige Tipps und Voraussetzungen dafür:

  • Die Füße müssen täglich gewaschen werden, am besten mit einer antiseptischen Seife. Anschließend gut abtrocknen, auch zwischen den Zehen.
  • Tragen Sie ausschließlich Baumwollsocken.
  • Es gibt Puder, Fußsprays oder Cremes, die eine schweißhemmende Wirkung haben (Apotheke oder Drogerie).
  • Regelmäßige kühle Fußbäder oder auch Wechselbäder helfen. Es gibt die Fußbäder mit wirkungsvollen Zusätzen, wie Salbei oder Kresse.
  • Achten Sie auf gut sitzende nicht zu enge Schuhe. Die Schuhe sollten aus Leinen oder Leder sein und luftdurchlässig.
  • Laufen Sie so oft wie möglich barfuß oder auf Socken.
Hilfe aus der Naturheilkunde gegen Schweißfüße

Hier einige Mittel aus der Naturheilkunde, die übermäßigen Fußschweiß wirkungsvoll verringern können:

Kamillenfußbad: Eine Handvoll Kamillenblüten mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, danach absieben und dann mit einem Liter Wasser verdünnen. Die Füße für ca. 15 Minuten darin baden.

Eichenrindenkonzentrat: 20 g Eichenrinde mit zwei Litern kaltem Wasser aufkochen und dann so lange weiter kochen lassen, bis die Hälfte des Wassers verdampft ist. Nach Abkühlung 10 g Ringelblumenblüten hinzugeben und umrühren und einen halben Tag stehen lassen und danach absieben. Die Füße morgens und abends damit waschen.

Salbeiblätter: 2 Esslöffel getrocknete Salbeiblätter mit 1/4 Liter Wasser überbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen. Täglich die Füße nach dem Waschen nochmals mit dem Salbeisud abwaschen.
Schüssler-Salze gegen Schweißfüße

Gegen Schweißfüße wird das Schüssler-Salz Nr. 11 Silicea eingesetzt. Die Anwendung der Tabletten: 3 bis 6-mal täglich 1 bis 3 Tabletten einzeln einnehmen und langsam im Mund zergehen lassen.
Schweißfüße aufgrund einer Erkrankung

Sollte keine der zuvor genannte Maßnahmen helfen, steckt womöglich eine Erkrankung dahinter. Scheuen Sie sich also nicht vor einem Arztbesuch.

Steckt eine Erkrankung hinter der vermehrten Fußschweißbildung kann mit Aluminiumsalzen behandelt werden. Dabei wird die Lösung auf die Haut aufgetragen. Aluminiumsalz verstopft die Schweißdrüsen. Eine weitere bekannte Methode ist die Iontophorese, eine Behandlung mit schwachem elektrischem Strom.
Schweißfüße
Bild: pixabay website5
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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