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Systemerkrankungen der Nieren

Zu den Systemerkrankungen der Nieren gehören zum Beispiel der Systemische Lupus Erythematodes: eine Bindegewebserkrankung, die auch die Nieren betrifft (Vaskulitiden = Erkrankung der Nierenblutgefäße).

Bei ca. 75 % der Betroffenen mit einem systemischen LE entzünden sich auch die kleinen Blutgefäße in den Nierenkörperchen (Glomerula). Eine Entzündung der Nierenkörperchen wird als Glomerulonephritis bezeichnet und führt dazu, dass Eiweiß und kleine Mengen roter Blutkörperchen in den Urin gelangen.

Besteht die Entzündung über Jahre hinweg, kann sich schleichend ein chronisches Nierenversagen entwickeln.

Bei einem Systemische Lupus Erythematodes kommt es eher selten zu einer akuten Glomerulonephritis.
Verschiedene Nierenerkrankungen

Hufeisenniere: Als Hufeisenniere bezeichnet man eine pathologische Verschmelzung beider Nieren (namensgebende Form eines Hufeisens). Angenommen wird, dass im Embryonalstadium die Vereinigung der Nieren beider Seiten entstehen, und zwar zu dem Zeitpunkt, wo die beiden Organe mit fünf Wochen im kleinen Becken noch sehr nahe beieinander liegen. Die Harnleiter sind nicht fehlgebildet. Die Hufeisenniere liegt jedoch weiter unten als üblich.

Es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine anatomische Normabweichung (Anomalie).
Hufeisenniere oder Schrumpfniere
Bild: pixabay website5
Schrumpfniere: Bei einer Schrumpfniere kommt es zu einer narbigen Verkleinerung der Niere durch Untergang von Nierengewebe. Das Gewicht der Nieren schrumpft dadurch auf ca. 80 Gramm oder weniger. Der Auslöser dafür ist eine chronische Entzündung, entweder durch Störungen im Immunsystem, durch eine Infektion, Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck, Diabetes oder durch nierenschädigende Medikamente.
Bild: pixabay website5
Eine Schrumpfniere entsteht durch den Verlust von Nephronen mit anschließendem Umbau in bindegewebige Strukturen (Fibrose). Dabei kann man zwei unterschiedliche Entstehungswege unterscheiden.

Bei einer primären (vaskulären) Schrumpfniere kommt es zum Beispiel durch Gefäßveränderungen, zum Beispiel durch eine Arteriosklerose, zur Ischämie, also zu einer verminderten oder aufgehobenen Durchblutung eines Gewebes infolge mangelnder arterieller Zufuhr von Blut. Es kommt dadurch zum Untergang von Nierenparenchym, das anschließend in Bindegewebe umgewandelt wird.

Bei der sekundären Schrumpfniere kommt es durch andere Ursachen, wie zum Beispiel bakterielle rezidivierende Entzündungen (Glomerulonephritis) zum bindegewebigen Umbau.
Alport-Syndrom: Das Alport-Syndrom, auch hereditäre Nephritis oder progressive hereditäre Nephritis genannt, ist eine vererbte Krankheit mit fehlgebildeten Kollagenfasern des Typ IV. Es wurde erstmals 1927 von Arthur Cecil Alport bei einer britischen Familie beschrieben. Einzelne Symptome der Krankheit können schon ab der Geburt und in der Regel im jugendlichen bzw. Kindesalter auftreten.
Da es sich beim Alport Syndrom um eine chronische Nierenerkrankung handelt und diese im Laufe der Zeit zunehmend schädigt, ist es wichtig, die Erkrankung möglichst frühzeitig schon im Schul- oder Kindergartenalter zu erkennen.

Am häufigsten betroffen sind beim Alport-Syndrom die Nieren, die Ohren und die Augen. In eher seltenen Fällen sind auch der Darm und die Speiseröhre betroffen. Die Symptome können sowohl einzeln als auch gemeinsam auftreten. Die Nieren sind jedoch immer vom Alport-Syndrom betroffen. Das stellt langfristig auch das größte Problem dar.
Inhalt

Die häufigsten Nierenerkrankungen sind
Diabetische Nephropathie
Glomerulonephritis – Prognose
Vaskuläre Nephropathie
Interstitielle Nephritis
Verschiedene Nierenerkrankungen
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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