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Therapiedecke – Ruhiger und entspannter Schlaf
Therapiedecken sollen für einen gesunden Schlaf sorgen. Die Bezeichnung Gewichtsdecke lässt ahnen, um was es bei der sogenannten Therapiedecke eigentlich geht – nämlich um die Schwere der Decke. Eine Therapiedecke ist deutlich schwerer als eine normale Zudecke. Das Gewicht einer Therapiedecke sollte etwa 10 % des eigenen Körpergewichts wiegen. Die gängigen Decken sind mit einem Gewicht zwischen 6 kg, 8 kg, 10 kg oder 12 kg erhältlich. Für die Befüllung einer Gewichtsdecke kommen mehrere Materialien in Frage, wie zum Beispiel Linsen, Bohnen, Reis, Schrot oder auch Microglasperlen (0,6 – 0,8 mm) sowie Polypropylen-Granulat. Die Decken sind im Inneren in kleine Fächer
unterteilt, um ein einseitiges Zusammenrutschen des Materials zu verhindern.
Naturheilung - Therapiedecke
Bild: pixabay website5
Inhalt

Therapiedecke – Wirkung
Therapiedecke – Anwendungsgebiete
Therapiedecke – Kosten
Therapiedecke - Wirkung

Gerade die Älteren von uns werden sich noch an die dicken Federbetten der Eltern oder Großeltern erinnern. Die Federbetten waren auch verhältnismäßig schwer, unter der Decke entfaltete sich schnell eine wohlige Wärme. Federbetten waren damals gut und sinnvoll, da die Zimmer, vor allem das Schlafzimmer ohne Heizung waren und die Wände in den kalten Monaten schnell auskühlten. Später ersetzte man die Federn dann gegen Daunen, die wegen der fehlenden Federkiele viel leichter sind. Danach folgten die synthetischen Zudeckfüllungen, u. a. auch weil man auf Federn bzw. Daunen wegen des Tierwohls verzichten wollte.

Doch die leichten Decken haben nicht nur Vorteile, gerade bei Menschen, die einen unruhigen Schlaf haben, wird die Decke oft hin und her bewegt, so dass häufig die Füße, die Beine oder die Schulter unbedeckt sind und auskühlen, so dass man erneut davon wach wird. Eine schwere Zudecke macht das unruhige Herumwälzen im Bett nicht so einfach, so dass man quasi „zur Ruhe gezwungen“ wird.

Die Therapiedecke ist eigens dafür ausgerichtet, dem Schläfer die nötige Ruhe zu bescheren, ohne dass sich dieser von der Gewichtsdecke erdrückt fühlt. Ganz das Gegenteil soll der Fall sein; die Schwere der Decke soll ein Wohlfühleffekt haben, ganz so wie bei einer Umarmung.

In Krankenhäusern gibt es die Therapiedecken schon lange, sie werden bei Schlafstörungen eingesetzt und sollen sogar bei psychischen Problemen helfen. Seit einiger Zeit haben verschiedene Unternehmen die Therapiedecke oder auch Gewichtsdecke für den Hausgebrauch entdeckt und werben damit, so dass sie mehr und mehr zu einem Lifestyle-Produkt avanciert.
Therapiedecke - Anwendungsgebiete

Nicht jeder Trend ist auch sinnvoll. Eine Therapiedecke kann jedoch einen positiven Effekt haben bei Menschen, die unter Einschlafstörungen und allgemeinen Schlafstörungen leiden. Gerade wenn man das Erlebte vom Tag gedanklich nicht abschalten kann, reagiert der Körper meist unruhig und man wälzt sich im Bett hin und her. Eine Gewichtsdecke erschwert das Zappeln, so dass der Körper schneller zur Ruhe kommt und man dadurch schneller einschläft. Auch beim nächtlichen Aufwachen hilft der sanfte Druck, der bedingt durch die Decke auf einem lastet, beim Weiterschlafen.

Als Therapie finden die Decken hauptsächlich bei Kindern mit ADHS und Autismus und bei erhöhtem Bewegungsdrang Anwendung sowie bei Angstzuständen. Bei Erwachsenen mit dem Restless-Legs-Syndrom kann sich das Schlafen unter einer Gewichtsdecke positiv auswirken.
Therapiedecke - Kosten

Wer sich ernsthaft Gedanken macht, sich eine Therapiedecke anzuschaffen, sollte dabei einiges beachten. Immerhin sind die Decken nicht günstig – zwischen 150 Euro bis zu 1000 Euro muss man schon rechnen. Daher sollte man sich eingehend darüber informieren und für sich wissen, was einem wichtig ist. Das fängt schon bei der Füllung an, dann kommt es auf die Verarbeitung an und natürlich auch auf den Bezug, ob reine Baumwolle oder Synthetik. Auch wie die Decken zu reinigen sind ist eine wichtige Frage. Je nach Bedarf kann aber auch eine günstigere Decke den jeweils individuellen Ansprüchen gerecht werden.

Obwohl die Krankenkassen sich in der Regel nicht an den Kosten einer Therapiedecke beteiligen, da diese nicht in dem Hilfsmittelkatalog aufgeführt sind, lohnt es sich dennoch nachzufragen. Mit einem entsprechenden Empfehlungsschreiben eines Arztes, Heilpraktikers oder Therapeuten oder einer Verordnung könnte ein Zuschuss bewilligt werden. Zumindest könnte man versuchen die Ausgabe steuerlich geltend zu machen.
Fazit: Der Kauf einer Therapiedecke kann eine durchaus sinnvolle Anschaffung sein und dem Käufer ein verändertes positives Schlafverhalten bringen. Wichtig ist, dass man sich auf etwas Neues einlässt. Es gehört nämlich auch ein wenig Geduld dazu, um sich an eine solche Decke zu gewöhnen. Die meisten Benutzer berichten davon, dass sie nach einer Weile einen wesentlich erholsameren Schlaf haben.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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