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Vierfachimpfstoff gegen Grippe – Kassen übernehmen die Kosten

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Häufig trifft es die gesamte Familie, da die Grippe eine Tröpfcheninfektion ist. Schon beim Husten, Niesen, Sprechen oder Händeschütteln wird der Virus übertragen.

Dieses Jahr (2018) war besonders schlimm.

Nach wie vor hat die Grippewelle Deutschland fest im Griff. Zwar geht die Zahl der Neuerkrankungen inzwischen zurück, die Grippeviren halten sich dieses Jahr jedoch besonders hartnäckig.

Damit nächstes Jahr die Grippewelle nicht wieder so heftig ist, hat die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfohlen, nächstes Jahr den vierfachen Impfstoff zu verwenden. Es ist die Reaktion auf den bisher häufig verwendeten dreifachen Impfstoff, der dieses Jahr nicht ausreichend helfen konnte. Dieser dreifache Impfstoff beinhaltet nicht alle Virenstämme, die eine Grippe auslösen könnten.

Schon seit 2007 sind die Schutzimpfungen gegen Grippe Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenkassen.
In dieser Grippesaison war der Dreifachimpfstoff nicht optimal, da vor allem ein Virusstamm, der nur im Vierfachimpfstoff enthalten ist, der für die meisten Infektionen verantwortlich war.

Künftig übernehmen die Kassen die teurere Impfung. Das entschied der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenhäusern und Krankenkassen am Donnerstag (05.04.2018) in Berlin. Die Entscheidung ist für alle gesetzlichen Krankenkassen bindend.
Bild: pixabay website5
In Kraft treten kann der Beschluss des G-BA allerdings erst nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit in zwei Monaten, wie das Gremium auf Anfrage mitteilte.

Experten hatten in einem Bericht analysiert, dass die Wirksamkeit von Drei- auf Vierfachimpfungen zu enormen Einsparungen führe, da die Vierfachimpfung bis zu 388.000 Arztbesuche und bis zu 1800 Krankenhauseinweisungen während einer Grippesaison verhindern könnte.

In diesem Jahr war die Grippewelle in Deutschland besonders heftig. Bis zum 30. März waren dem RKI knapp 314.000 Fälle gemeldet worden. 1095 Menschen starben bis jetzt an den Folgen der Infektion. Knapp 70 Prozent der Erkrankungen wurden von Influenza-B-Viren der sogenannten Yamagata-Linie verursacht. Dieser Virus ist in der Dreifachimpfung nicht enthalten. In der Vierfachimpfung jedoch.
Wer sollte sich impfen lassen?

Unter anderem alle ab 60-Jährigen, viele chronisch Kranke und Schwangere (ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel). Des Weiteren wird auch Menschen zur Impfung geraten, die ein größeres Risiko haben, im Krankheitsfall andere anzustecken oder beruflich mit sehr vielen Menschen in Kontakt kommen - dazu zählen medizinisches Personal, Lehrer, Erzieher und Altenpfleger.

Typische Symptome einer Grippe


April 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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