Wärme: Wann ist eine Wärmeanwendung sinnvoll? - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Wärme: Wann ist eine Wärmeanwendung sinnvoll?
Wärme hat eine entspannende Wirkung und hilft bei Schmerzen. So hilft Wärme bei Schmerzen, die entstehen oder stärker werden. Auch hilft sie bei Muskeln, die sich anspannen oder verkrampfen. Aber auch bei Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Rheuma, Hexenschuss oder Ischias hilft Wärme.
Inhalt

Bei welchen Schmerzen hilft was?
Kühlen: Bei welchen Schmerzen ist kühlen sinnvoll?
Folgende Indikationen werden für einen Besuch in der Kältekammer empfohlen
Wärme: Wann ist eine Wärmeanwendung sinnvoll?
Wärmeanwendungen helfen so zum Beispiel bei
Bilder: pixabay website5
Wärmeanwendungen helfen so zum Beispiel bei:

  • Rückenverspannungen
  • Nackenverspannungen
  • Schulterverspannungen
  • Muskelkater
  • Muskelkrämpfen
  • Bauchschmerzen
  • Unterleibskrämpfen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • während der Menstruation
  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Bronchitis
  • anhaltendes Kopfweh
  • Blasen- und Nierenerkrankungen
  • kalte Füße
Bild: pixabay website5
Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße, der Stoffwechsel wird angeregt, Abwehrzellen vermehren sich, das Immunsystem wird gestärkt und die Hormonproduktion wird angeregt. Zudem entspannen sich die Muskeln und Sehnen und die Empfindlichkeit der Nerven wird herabgesetzt.

Ausnahme: Bei einem Gelenkverschleiß kann Wärme helfen, da sich die versteiften Muskeln, die um das Gelenk liegen, durch Wärme lockern. Sind diese Gelenke jedoch akut entzündet (rheumatoider Arthritis) hilft eine Kälteanwendung besser.

Die durch eine verspannte Nackenmuskulatur entstandenen Kopfschmerzen lassen sich durch eine Wärmeanwendung auf den Schultern lindern. Bei einem Kopfschmerz, der durch einen Stoß oder Schlag entstand, hilft dagegen kühlen.
Tipps:

Kalte Wickel eignen sich gut für akute und stark entzündliche Reaktionen. Er entzieht dem Körper Wärme und wirkt entzündungshemmend sowie abschwellend.

Bei Fieber sollte der kalte Wickel eine Temperatur von maximal 5 bis 10 Grad unter der Körpertemperatur liegen, die der Erkrankte hat.

Warme Wickel sollten ca. 50 Grad haben. Um die Temperatur zu prüfen, legen Sie das Innentuch vor dem Aufbringen kurz auf die Innenseite Ihres Unterarms. Wenn es Ihnen dort nicht zu heiß ist, wird es gut vertragen. Zudem sollten die Zwischen- und Außentücher erwärmt werden, damit die Wärme des Innentuchs länger anhält.

Gegen Erkältungen und Beschwerden der Atemwege hilft ein Zwiebelwickel auf der Brust.

Warme Umschläge aus Zwiebeln wirken durchblutungsfördernd, desinfizierend und schmerzlindernd.

Bei Schnupfen oder einer Nasennebenhöhlenentzündung helfen Ingwerkompressen. Ingwer in kleinste Stücke schneiden und zerdrücken. Danach Saft und Fasern im Wasserbad erwärmen und danach in ein Tuch einschlagen und warm auf das Gesicht legen. Einwirkzeit ca. 30 Minuten.

Ist der Nacken verspannt kann ein Kartoffelwickel helfen. Gekochte, heiße Kartoffeln in ein Tuch geben und zerdrücken. Bei Kindern auf die Temperatur achten. Das Tuch mit den Kartoffeln, so warm wie möglich auf den Hals legen und mit einem Schal fixieren. Anwendungsdauer ein bis drei Stunden.

Denselben Effekt haben Packungen mit Heilerde oder das zusätzliche Einreiben mit Franzbranntwein, Melissengeist oder Propolissalbe.

Bei einem Muskelkater hilft ein Saunabesuch oder ein Vollbad mit Arnika oder Rosmarin. Durch die Wärme wird die Durchblutung gefördert und der Schmerz lässt nach.

Ein Wadenwickel aus Essigsocken (Obstessig) hilft bei Kindern das Fieber schonend zu senken und hilft gegen Juckreiz. Für den Wadenwickel werden ein paar Wollsocken in ein Liter kaltes Wasser mit 1 bis 2 Esslöffel Essig versetzt (ca. 35 Grad) getaucht. Die Socken werden ausgewrungen und dann leicht über die Füße bis zur Wade gezogen. Darüber kommen ein trockenes Paar Socken. Das Kind sollte für 10 bis 15 Minuten zugedeckt ruhen.

Ein kühler Wickel mit inneren Blättern vom Kohl verstärkt die Wirkung kühler Wickel bei Ausschlägen und Hauterkrankungen.

Abgekühlte Tees wie Salbei oder Kamille helfen bei Halsschmerzen. Da es sich hier um eine Entzündung handelt sind heiße Tees kontraproduktiv. Den Tee kann man in kleinen Schlucken zu sich nehmen oder zum Gurgeln benutzten. Zudem kann man einen Quarkhalswickel verwenden, der mit einem Schal fixiert wird.

Sind die Venenklappen träge, zum Beispiel bei Krampfadern, helfen kalte Güsse oder dass Kneippsche Wassertreten.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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