Amyloidose - Eiweißablagerungen im Körper - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Amyloidose - Eiweißablagerungen im Körper

Symptome
Amyloidose ist eine sehr seltene Krankheit und die tatsächlichen Ursachen bleiben meist ungeklärt. Bei dieser Erkrankung kommt es zur Eiweißablagerungen im Körper. Betroffen sind die unterschiedlichsten Regionen oder Systeme im Körper.

Im Laufe der Zeit kommt es durch die Ablagerungen zu Störungen in dem betreffenden System oder Organ.

Diese Ablagerungen werden von entarteten Zellen (meist im Knochenmark) gebildet. Sie zerfallen nicht wie gesunde Antikörper. Amyloidose ist nicht heilbar. Man kann aber durch eine Behandlung die Symptome lindern.

Amyloid ist ein Protein, welches krankhaft ist (entartet) und im Knochenmark gebildet wird. Die Krankheit kann bei verschiedenen Menschen die unterschiedlichsten Organe befallen.
Inhalt

Meist trifft es jedoch das
Man unterscheidet hauptsächlich in drei Formen der Erkrankung
Weitere Synonyme
Amyloidose – Formen
Primäre Amyloidose (AL- Leichtketten-Amyloidose)
Sekundäre Amyloidose (AA- Amyloidose)
Vererbte Amyloidose
Amyloidose  - Beschwerden
Sichtbare Anzeichen einer Erkrankung sind z. B.
Amyloidose – Diagnose
Es kann dann zu Biopsien (Gewebeentnahme) z. B. an folgenden Stellen kommen
Dazu gehören z. B.
Bei einer Gewebeentnahme an inneren Organen ist eine Operation notwendig
Dazu gehören z. B.
Meist trifft es jedoch das


In Deutschland erkranken an dieser seltenen Krankheit ca. 800 Menschen im Jahr. Wobei es keinen Geschlechtsunterschied zu geben scheint. Betroffene in fast gleicher Anzahl sind Frauen und Männer. Zu bemerken ist nur eine spezifische Häufigkeit einer Erkrankung im Alter (50 bis 60 Jahre).
Man unterscheidet hauptsächlich in drei Formen der Erkrankung

  • AL (Leichtketten)-Amyloidose entstanden aus Folge verschiedener Knochenmarkserkrankungen
  • AA- Amyloidose- wird verursacht durch chronisch-entzündliche Erkrankungen
  • Familiäre oder Erbliche Amyloidose- verursacht durch Mutationen bzw. Veränderungen im Erbgut
Weitere Synonyme

AA- Amyloidose, AB- Amyloidose, ACys- Amyloidose, AE- Amyloidose, AGel- Amyloidose, AL- Amyloidose, systemische Al- Amyloidose, AP- Amyloidose, AR- Amyloidose, ATTR- Amyloidose, TTR- Amyloidose, Amyloid- Krankheiten, Transthyretin-Typ- Amyloidose, hereditäre Amyloidosen, Amyloidosis, seniles Amyloid.

Vermutet wird, dass die einzelnen Unterarten der Amyloid- Krankheit von spezifischen Vorerkrankungen abhängig sind. Auch scheint es lokale Faktoren zu geben.
Amyloidose – Formen

Primäre Amyloidose (AL- Leichtketten-Amyloidose): Diese Form tritt meist an den oben genannten Organen auf. Sie kann aber auch Haut, Zunge oder Blutgefäße befallen. Die Erkrankung steht bei der Primären Form in keiner direkten Verbindung zu einer anderen Erkrankung. Nur bei einem multiplen Myelom besteht eine Verbindung. Das multiple Myelom ist eine bestimmte Form der Erkrankung des Knochenmarkes. Die Ursachen der AL sind nicht geklärt. Man weiß nur, dass die Krankheit im Knochenmark beginnt.

Im Knochenmark werden die Antikörper gebildet. Bei einem gesunden Menschen zerfallen diese nach ihrem Einsatz im Körper. Bei einer Amyloidose-Erkrankung zerfallen die Antikörper nicht sondern lagern sich in den Organen ab.
Sekundäre Amyloidose (AA- Amyloidose): Diese Form der Amyloidose-Erkrankung ist eine Folgeerkrankung von z. B. Tuberkulose, Morbus Bechterew, Morbus Crohn, Morbus Alzheimer, Colitis Ulcerosa oder einer entzündlichen Arthritis.
Vererbte Amyloidose: Durch Mutationen bzw. Veränderungen im Erbgut entsteht diese Form. Sie betrifft meist die Leber, Nerven, Herz oder Nieren.
Zudem tritt eine Amyloidose häufig bei Patienten mit einer dauerhaften Dialyse auf. Hier kommt es zu Eiweißablagerungen in Knochen, Gelenken und Sehnen.
Amyloidose  - Beschwerden

Die Beschwerden und Symptome hängen von der Ausprägung der Erkrankung ab. Die Amyloid- Krankheit kann klinisch unauffällig bis lebensbedrohlich sein. Es kann zu schweren Symptomen und Erkrankungen durch die Ablagerungen kommen, so z. B. zu einem Herzinfarkt, Nierenversagen, Blutungsneigungen, einer vergrößerten Milz und vieles anderes nach sich ziehen.

Symptome und Beschwerden einer Amyloid- Krankheit sind abhängig davon welche Organe betroffen sind.
Sichtbare Anzeichen einer Erkrankung sind z. B.:

  • Anschwellen der Knöchel und Beine
  • Schwäche
  • Plötzliche Gewichtsabnahme
  • Kurzatmigkeit
  • Taubheit
  • Kribbeln in Händen oder Füßen
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Schwere Müdigkeit
  • Hautveränderungen (Schwellungen oder leichte Blutergüsse)
  • Lila Farben um die Augen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Protein im Urin
  • Vergrößerte Zunge
  • Schluckbeschwerden

Treten ein oder mehrere dieser Symptome auf, sollte man einen Arzt aufsuchen, um festzustellen, ob es sich um eine Amyloidose-Erkrankung handelt und um welche Amyloidose es sich handelt.

Eine Amyloid- Krankheit kann aber auch als Folge einer anderen Erkrankung auftreten, so z. B. durch eine Tuberkulose, nach Lepra, Morbus Bechterew, Morbus Crohn, Morbus Alzheimer, Colitis Ulcerosa oder einer rheumatischen Arthritis.
Amyloidose – Diagnose

Der Arzt wird zuerst ein Anamnesegespräch führen und den Betroffenen anschließend körperlich untersuchen.

Danach wird es zu einer Untersuchung des Urins und des Blutes führen. Sollten gerade bei dem Urintest außergewöhnlich hohe Proteinwerte festgestellt werden, wird der Arzt eventuell eine Biopsie (Gewebeentnahme) anordnen, um das Gewebe direkt zu untersuchen. Sollte die Vermutung bestehen, dass mehrere Organe betroffen sind, müssen auch mehrere Gewebeentnahmen vorgenommen werden.
Es kann dann zu Biopsien (Gewebeentnahme) z. B. an folgenden Stellen kommen

Dazu gehören z. B.:

  • Bauchfett
  • Knochenmark
  • Kiefer
  • Speicheldrüsen
  • Haut
  • Rektum
Bei einer Gewebeentnahme an inneren Organen ist eine Operation notwendig

Dazu gehören z. B.:

  • Herz
  • Leber
  • Nieren
  • Lunge
Behandlung und Therapie

Eine vollständige Heilung ist bei dieser Erkrankung nicht möglich. Die Behandlung kann meist nur die Symptomatik der Amyloidose-Erkrankung lindern.

Bei einer Primäre Amyloidose kommt es meist zu einer Chemotherapie, die in dieser Form auch bei bestimmten Krebsarten zum Einsatz kommt.

Bei der Sekundären Amyloidose liegt die Behandlung auf der zugrunde liegenden entzündlichen Erkrankung, z. B. mit einem entzündungshemmenden Medikament gegen Arthritis.

Eine mögliche Behandlung einer vererbten Amyloidose kann z. B. eine Lebertransplantation sein. Die Leber ist häufig für das verantwortliche Protein der Erkrankung verantwortlich.

Es gibt aber auch hier eine mögliche Medikamententherapie.
Vorbeugung

Nach dem Stand der jetzigen Forschung kann man der Amyloidose nicht vorbeugen. Man kann bei der Amyloidose nur die Informationen und Risiken beachten. Man weiß, dass das Risiko an Amyloidose zu erkranken ab dem 40. Lebensjahr deutlich ansteigt sowie viele Menschen mit chronischen Infektionen und Entzündungen betroffen sind. Auch Dialysepatienten gehören zu dieser Risikogruppe.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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