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Endometriose–Behandlung durch entzündungshemmende Lebensmittel

Krankheiten
An einer Endometriose leiden viele Frauen. Man spricht von einer Endometriose, wenn sich gebärmutterschleimhautartige Zellen außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedeln.

Häufig werden die Symptome der Endometriose mit normalen Menstruationsschmerzen verwechselt, so dass eine Diagnose daher oft überraschend für die betroffenen Frauen ist.

Die Endometriose zählt zu den chronischen Frauenkrankheiten und tritt bei 15 Prozent der Frauen zwischen der Pubertät und den Wechseljahren auf. Bei der Endometriose handelt sich um eine gutartige, jedoch häufig chronisch verlaufende Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter zu finden ist. Wie es dazu kommt, konnte bislang noch nicht vollständig geklärt werden. Allein in Deutschland wird diese Frauenkrankheit etwa 40.000-mal im Jahr diagnostiziert.

Nach heutigem Stand ist die Behandlung einer Endometriose schwierig.

Experten vermuten, dass eine Ernährungsumstellung ein möglicher Ansatz sein könnte, die Endometriose in den Griff zu bekommen, besonders durch eine entzündungshemmende Ernährung.
Endometriose Studie

So hat jetzt ein Forscherteam von der portugiesischen Facultade de Medicina da Universidade do Porto untersucht, inwieweit die pflanzlichen Wirkstoffe Curcumin, Quercetin und Resveratrol helfen können, eine Endometriose zu lindern.

Die Studie der Wissenschaftler wurde im Fachjournal „Phytotherapy Research“ veröffentlicht.

Die Forscher nahmen vorliegende, wissenschaftliche Studien zu den Wirkungen von Curcumin, Resveratrol und Quercetin. Sie wollten herausfinden, wie sich die Pathophysiologie der Endometriose auf diese Wirkstoffe auswirkt. Insgesamt arbeiteten die Wissenschaftler mit dreißig Publikationen, darunter war auch eine klinische Studie.

Festgestellt wurde von dem Forscherteam, dass Curcumin, Quercetin und Resveratrol positive Auswirkungen auf die Mechanismen von Entzündungen, oxidativem Stress, Zellproliferation, Invasion und Adhäsion, Apoptose (programmierter Zelltod), Angiogenese (Blutgefäßwachstum) sowie Glukose- und Fettstoffwechsel haben.

Diese Eigenschaften lassen vermuten, dass diese Stoffe auch eine lindernde Wirkung auf eine Endometriose haben.

Schon seit längerem stehen diese drei pflanzlichen Wirkstoffe mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung. Frühere Studien haben zum Beispiel bewiesen, dass z. B. Curcumin bei Kindern eine krankheitshemmende Wirkung hat.
Behandlung der Endometriose in der Naturheilkunde

Für Endometriose-Patienten ist eine gesunde Ernährung wichtig. Das gilt aber auch für viele weitere Erkrankungen, da die Ernährung ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheit ist.

Verzichten sollten Endometriose-Patienten zum Beispiel auf:

  • Fertigprodukte
  • Milchprodukte
  • hoher Fleischkonsum
  • Salz, Zucker und Fette
  • Fast Food
  • glutenhaltige Produkte

Lebensmittel, die helfen können, sind zum Beispiel:

  • Omega-3-Fettsäuren
  • Probiotika
  • Ingwer
  • Ananas
  • Papaya
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin B1
  • Folsäure
  • Sauerkirschen
  • Kurkuma

Zudem ist es wichtig, Stress (privaten oder beruflichen) so gut wie möglich zu vermeiden. Durch Stress produziert der Körper Stresshormone. Durch diese Überproduktion kann die Bildung der Endometriose gefördert werden.
Fazit: Die Endometriose verursacht starke Schmerzen. Manche Lebensmittel sind jedoch in der Lage Entzündungen zu hemmen und so auch Schmerzen zu lindern.
Zudem ist ein Verzicht auf tierische Lebensmittel und der regelmäßige Verzehr von gesunden Omega-3 Fettsäuren wichtig. Omega-3 Fettsäuren sorgen dafür, dass Entzündungen und Schmerzen deutlich gedämpft werden.

Stressvermeidung ist ein weiterer wichtiger Baustein, um eine Endometriose zu vermeiden bzw. zu lindern.
Betroffene sollten sich Auszeiten gönnen, zum Beispiel mit Massagen, Yoga oder Tai-Chi. Hilfreich sind aber auch Solebäder oder warme Wickel.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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