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Aronia (Aronia melanocarpa) – Heilpflanze

Heilpflanzen
Die Aronia, auch Apfelbeere genannt erinnert sehr an eine Heidelbeere. Ursprünglich stammt diese Heilpflanze aus Amerika, sie ist aber schon sehr lange in Europa heimisch.
Die Extrakte der Aronia gelten z. B. als Geheimtipp gegen Blasenentzündungen. Aber auch gegen andere Infektionskrankheiten schützen die Extrakte der Aroniabeere.
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen und Pflanzenbeschreibung
Aronia (Aronia melanocarpa) – Geschichte
Aronia - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe
Aronia – Heilwirkung und Anwendungsbereiche
Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde
Aronia – Nebenwirkungen / Kontraindikation
Aronia (Aronia melanocarpa) – Anwendung
  • Aronia Teerezept
  • Aronia Saft
Aronia Pflanzenbeschreibung
Bild: pixabay website5
Weitere volkstümliche Namen und Pflanzenbeschreibung

Bekannt ist die Aronia auch unter den Namen Apfelbeere, Schwarze Eberesche oder Schwarze Apfelbeere.

Aronia (Aronia melanocarpa) – Pflanzenbeschreibung

Verwandt ist die Aronia mit dem Apfelbaum, nur sind die Früchte der Aronia viel kleiner. Heimisch ist die Aronia in Nordamerika und sie gehört zur Pflanzenfamilie Rosengewächse (Rosaceae). Der wissenschaftliche Name der Pflanze lautet „Aronia melanocarpa“.

Der Aronia Strauch erreicht eine Höhe von bis zu 2 Metern. Besonders gut wächst die Pflanze auf feuchten, sauren Böden, Sand- und Lehmböden.

Die Stämme der Heilpflanze haben eine graubraune Farbe und eine fast glatte Rinde, an denen man schon im Winter die weinroten Knospen-Spitzen sehen kann.

Im Frühjahr wachsen die elliptischen Blätter aus den Stämmen. Über den gesamten Sommer hinweg haben die Blätter eine saftige grüne Farbe und verfärben sich im Herbst leuchtend rot.

Die Blüten der Aronia, die klein und eine weiße Farbe haben, entwickeln sich zwischen Mai und Juli.

Aus diesen Blüten entwickeln sich zwischen August bis Oktober die Früchte. Diese Früchte sehen nicht nur ähnlich aus wie Heidelbeeren, sie schmecken auch ähnlich, wenn sie erst einmal vollreif sind.

Erst im zweiten Jahr trägt der Aronia Strauch Früchte.

Die Sträucher sind sehr robust. Die Aronia ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und zudem sehr resistent gegen Schädlinge und Pilze. Zudem verträgt die Pflanze Temperaturen von bis zu minus 35°C.
Aronia (Aronia melanocarpa) – Geschichte

Die Aronia stammt ursprünglich aus Nordamerika. Sie wurde von der dortigen Bevölkerung als Frucht genossen und galt zudem als Wintervorrat.

Im 19. Jahrhundert kam die Beere nach Russland, wo der Botaniker Iwan Mitschurin (1855-1935) die Aronia als frostresistente Obstsorte entdeckte. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gelangte der Strauch dann über den Balkan nach Mitteleuropa und auch nach Deutschland.

Erst im 20. Jahrhundert galt die Aronia offiziell als Obst.

Aber erst in den letzten Jahren wurde die Heilkraft der Aronia in Mitteleuropa erkannt. Eingesetzt werden die Extrakte der Heilpflanze seitdem z. B. gegen Herzkreislauferkrankungen und Entzündungen aller Art.
Aronia - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe

Medizinische Verwendung von der Heilpflanze werden nur die Beeren.

Inhaltsstoffe

Die Aronia hat eine Vielzahl von gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:

Aronia – Heilwirkung und Anwendungsbereiche

Die Heilwirkung der Extrakte der Aronia-Pflanze sind zum Beispiel:

  • blutdruckregulierend
  • durchblutungsfördernd
  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • herzschützend
  • immunstimulierend

Anwendungsbereiche

Anwenden kann man die Extrakte der Aronia in vielfältiger Weise. Ein Hauptbereich ist z. B. der Blutdruck.

Verwendung findet die Aronia z. B. als Saft, Mus, Marmelade oder aber auch als Tee. Man findet die Beeren aber auch als Fruchtbällchen, als Fruchtriegel oder in Kapseln.
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Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde

Die Anwendung der Aroniabeere ist sehr vielfältig und ähnelt der Anwendung anderer Beeren.

In der Volksheilkunde werden die Extrakte der Aronia bei sehr vielen gesundheitlichen Beschwerden empfohlen.

So zum Beispiel bei:

Aronia – Nebenwirkungen / Kontraindikation

Die Inhaltsstoffe der Aronia können sich z. B. durch die enthaltenden Gerbstoffe negativ auf den Darmtrakt auswirken. Es kann zu Bauchschmerzen oder Durchfall kommen. Durch das enthaltende Amygdalin, dass sich in den Kernen befindet, wird in unseren Körper Blausäure freigesetzt. Es werden aber nur sehr kleine Mengen freigesetzt.

Bei bewusstem Konsum und verarbeiteten Produkten ist dies jedoch unbedenklich.

Bei einem vorhandenen Eisenmangel sollte man auf Extrakte der Aronia verzichten, denn die Extrakte können sich negativ auf die Eisenbindung auswirken. Da Anthocyane eine eisenbindende Wirkung haben, könnte der reduzierte Eisengehalt des Körpers zu Störungen bei der Blutbildung führen. Leiden Sie an einem Eisenmangel unterrichten Sie bitte vor der Einnahme der Extrakte der Aronia ihren Arzt.
Aronia (Aronia melanocarpa) - Anwendung

Eingesetzt werden die Extrakte der Heilpflanze zum Beispiel gegen Herzkreislauferkrankungen und Entzündungen aller Art.

Verwenden kann man die Aronia Beere frisch, getrocknet, als Saft, Mus, Marmelade oder als Tee.

Zudem findet man die Beeren in Fruchtbällchen, in Fruchtriegeln und in hochdosierten Kapseln uns Tabletten zum Einnehmen.

Das Haupteinsatzgebiet der Extrakte der Aronia ist der Blutdruck.

Aronia Teerezept: Für einen Tee nimmt man zwei Teelöffel getrocknete Aronia-Beeren und übergießt sie mit einer Tasse heißem Wasser. Der Sud muss für 15 Minuten ziehen und wird dann abgeseiht.

Der Tee wird in kleinen Schlucken getrunken.

Aronia Saft: Im gekauften Saft der Aronia-Beere sind die Wirkstoffe in hoher Konzentration vorhanden. Der Saft schmeckt säuerlich -herb.

Täglich sollte man zwischen 50 bis 100 ml von diesem Saft trinken.

Der Aronia-Saft hilft z. B. gegen Bluthochdruck, aber auch gegen niedrigen Blutdruck. Der Saft hilft bei der Regulierung des Blutdrucks und wirkt so bei beiden Beschwerden. Die Durchblutung wird verbessert und die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall wird verringert.
Achtung: Wie bei allen stark wirkenden Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Dauereinnahme eine Pause einlegen. In dieser Zeit greift man auf einen Tee oder Saft mit ähnlicher Wirkung zurück. Nach dieser Zeit kann man weitere sechs Wochen Aronia Tee oder Saft zu sich nehmen.
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Fazit: Vergleicht man die verschiedenen Beerenarten, überzeugt die Aronia vor allen durch ihren hohen Gehalt an Sekundären Pflanzenstoffen. Sekundären Pflanzenstoffen stärken das Immunsystem und haben eine positive Wirkung auf Herz- und Kreislaufproblemen.

Geerntet werden die kleinen Beeren der Aronia von August bis Oktober. Die frischen Beeren können wie Rosinen getrocknet werden. Herstellen kann man aus den Beeren z. B. Marmelade und Saft. Der Saft der Aronia wird heut zu Tage auch immer mehr als Lebensmittel-Farbstoff verwendet. Dass es zu dieser intensiven Farbe kommt, liegt an dem Inhaltsstoff Anthocyan. Anthocyane sind die größte Gruppe an wasserlöslichen Farbpigmenten mit dem Farbspektrum rot-blau-schwarz im Pflanzenreich.

Der Aroniasaft hat eine stark färbende Wirkung. Zwar ist der starke natürliche Farbstoff der für die Heilwirkung entscheidende Wirkstoff und daher aus gesundheitlicher Sicht erwünscht. Mit dem Saft sollte jedoch nicht unnötig gekleckert werden, weil sich Flecken nur schwer wieder entfernen lassen.

Nehmen Sie die Beere aus gesundheitlichen Gründen ein, sollten Sie ihren Arzt davon unterrichten, da Aronia bei einigen Erkrankungen einen negativen Effekt haben kann.

Fertigprodukte der Aronia kann man im Handel käuflich erwerben (Saft, Mus, Marmelade, Tee).
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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