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Bartflechte (Tinea barbae) - Naturheilkunde

Naturheilung
Die Bartflechte, der medizinische Begriff ist Tinea barbae, ist eine hoch entzündliche Hauterkrankung im Bartbereich des Mannes. In der Regel sind ältere Männer von der Bartflechte betroffen. Die Bartflechte gehört zu den sogenannten Dermatophytosen, eine durch Fadenpilze verursachte Hautkrankheit. Sie zählt zu den häufigsten Pilzerkrankungen der Haut.
Inhalt

Bartflechte - Ursachen
Bartflechte - Symptome
Bartflechte – Verlauf
Bartflechte – Diagnose und Behandlung
Bartflechte – Behandlung mit natürlichen Mitteln
Weitere Themen
Naturheilkunde Bartflechte
Bild: pixabay website5
Bartflechte - Ursachen

Die Bartflechte ist wird durch sogenannte Fadenpilze verursacht. Die Sporen der Fadenpilze sind hoch infektiös und werden meist durch Tiere, insbesondere Nutztiere oder Nagetiere, übertragen, die die Sporen auf der Haut tragen. Der Pilzerreger ernährt sich von den keratinhaltigen Bestandteilen der Haare, weshalb die Entzündungen auch überwiegend im Bartbereich auftreten. Zur Infektion kommt es, wenn die Sporen der Fadenpilze mit verletzten Hautstellen, wie etwa ein kleiner Schnitt bei der Rasur, in Kontakt kommen, da die Erreger nur gefährlich sind, wenn sie das Innere der Haarfollikel erreichen.

Normalerweise verhindern ein intaktes Immunsystem und eine natürliche Hautflora, das Eindringen der Pilze, so dass es nicht zu der Entzündung kommt. Geschwächte Abwehrkräfte, Diabetes mellitus, Stress oder eine Durchblutungsstörung der Haut begünstigen u. a. das Risiko einer Bartflechte (Tinea barbae).
Bartflechte - Symptome

Je früher man eine Bartflechte behandelt, desto besser und schneller ist die Heilung. Deshalb sollte man bereits die anfänglichen Symptome, wie Rötungen und Juckreiz, ernstnehmen. Folgende Anzeichen zeigen sich anfangs und im weiteren Verlauf bei einer Bartflechte:

  • Anfangs bilden sich rötliche runde Flecken im Bartbereich.
  • Die entzündlichen Stellen verbinden sich mit den Haarfollikeln am Haaransatz und bilden Pusteln oder Furunkeln.
  • Starker Juckreiz.
Bartflechte – Verlauf

Die anfänglichen Symptome, wie Rötung, schuppige entzündliche Stellen, Pusteln und Furunkeln verbunden mit starkem Juckreiz führen dazu, dass der Betroffene sich an den Stellen kratzt. Dadurch können die Sporen noch tiefer in die Haut gelangen und der Pilzerreger kann sich am Haarbalg festsetzen. Es kommt zu vereiterten Pusteln und Furunkeln. Da der Erreger hoch infektiös ist, kann bei Berührung der entzündlichen Hautstellen dieser auf andere Körperregionen übertragen werden. Die eitrigen Stellen sind zudem sehr schmerzhaft. In besonders schlimmen Fällen können sich aus den vereiterten Pusteln Abszesse bilden, die aufplatzen, austrocknen und eine gelblich-graue Borke bilden. Zurück bleiben sichtbare Narben, auf denen kein Haarwuchs mehr möglich ist.

Bei einem schweren Verlauf der Erkrankung kann es zu hohem Fieber und Lymphknotenschwellung kommen.
Bartflechte – Diagnose und Behandlung

Die Diagnose Bartflechte (Tinea barbae) stellt der Dermatologe. Bemerkt der Betroffene rötliche juckende Hautstellen im Bartbereich, sollte er nicht zu lange mit dem Gang zum Arzt warten. Der Hautarzt wird die typischen Anzeichen einer Bartflechte erkennen. Eine gesicherte Diagnose bringt jedoch erst die Laboranalyse, weshalb auf jeden Fall ein Abstrich an einer der betroffenen Hautstelle entnommen wird.

Eine Bartflechte heilt in den meisten Fällen nach mehreren Monate von selbst aus, was aber mit Schmerzen, Juckreiz und Abszessbildung einhergeht. Zurück bleiben zudem unschöne Narben und es kann zur chronischen Erkrankung kommen. Es ist daher unbedingt anzuraten, die Bartflechte behandeln zu lassen.

Voraussetzung für die Behandlung ist die tägliche gründliche Rasur, und zwar am besten die Trockenrasur, da die Inhaltsstoffe von Rasierschaum die Haut reizen könnten. Verschrieben werden pilzabtötende Medikamente (Antimykotika) in Salben-, Gel-, Creme- oder Tinktur-Form, die zudem auch eine schmerzlindernde Wirkung haben und gegen den Juckreiz wirken. Bei einer schweren Form der Bartflechte können weitere entzündungshemmende Präparate, wie Antiphlogistika und Analgetika zum Einsatz kommen. Bei zusätzlichen Erkrankungen wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen oder/und Diabetes mellitus müssen diese in die Behandlung einbezogen werden, da sie Entzündungen begünstigen.

Ganz wichtig sind während der Behandlungszeit, aber auch nach der Abheilung, gründliche Hygienemaßnahmen. Das heißt, die Rasierutensilien sowie Waschlappen und Handtücher gründlich reinigen, waschen und desinfizieren, um eine erneute Infektion zu vermeiden.
Bartflechte – Behandlung mit natürlichen Mitteln

Es gibt zahlreiche Naturheilmittel, die anstelle von Medikamenten bei der Behandlung von Bartflechte (Tinea barbae) eingesetzt werden können und sich als sehr wirksam erwiesen haben, wie zum Beispiel:

  • Ätherische Öle: Teebaum, Thymian (antimykotische Wirkung)
  • Essigwasser: Zur Reinigung der Haut (desinfizierende Wirkung)
  • Aloe-vera-Gel
  • Propolistinktur oder Propoliscreme.

Eine Behandlung mit Naturheilmitteln sollte mit dem Dermatologen abgesprochen sein.

Trotz aller vorbeugenden Maßnahmen, kann es zu einer erneuten Infektion mit dem Erreger kommen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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