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Blutdruck natürlich senken
Im Blutkreislauf herrschen unterschiedliche Drücke. Gemessen wird der Blutdruck nach Riva Rocci. Unter normalen Bedingungen sollte er bei 120 zu 80 mmHg liegen.

Bei einem Wert ab 140 zu 90 spricht man von einer Hypertonie (Bluthochdruck).

Definition: Blutdruck ist der Druck des Blutes in einem Blutgefäß. Es ist der Druck, den das Blut in einem Blutgefäß ausübt. Ausgeübt wird dieser Druck zwischen Blut und Gefäßwänden der Arterien, Kapillaren und Venen. Vorgenommen wird die Blutdruckmessung an den größeren Arterien in Herznähe, so zum Beispiel am Oberarm.

Blutdruckwerte werden in der Maßeinheit Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben. Zuerst wird der systolische Blutdruckwert angegeben und dann der diastolische.

Systolischer Wert: Der systolische Wert entsteht, wenn durch das Zusammenziehen des Herzens das Blut aus der linken Hauptkammer des Herzens in den Körperkreislauf gepresst wird. Dabei überträgt sich der Druck über die Hauptschlagader (Aorta) auf die anschließenden Arterien. Das ist bei einer Blutdruckmessung der „Systolische Wert“.

Der maximale Wert ist abhängig von der Auswurfleistung des Herzens.

Diastolischer Wert: Der Druck in den Gefäßen lässt nach der Systole wieder nach. So kennzeichnet der diastolische Wert die Entspannung. Der diastolische Blutdruckwert repräsentiert somit den niedrigsten Druck im Gefäßsystem - einen Basisdruck, dem die Gefäße permanent ausgesetzt sind.

Abhängig ist der diastolische Druck von der Elastizität und Füllmenge der großen Gefäße.
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Inhalt

Blutdruckwerte nach Einteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Blutdruckwerte nach Einteilung Deutschen Hochdruckliga
Test für einen groben Rückschluss auf die Kreislaufsituation
Bluthochdruck – Vorbeugen
Hausmittel, die einen Bluthochdruck mit natürlichen Maßnahmen senken können bzw. vorbeugen
Weitere Lebensmittel, die dem Blutdruck guttun
Naturmedizin Bluthochdruck
  • Omega-3-Fettsäuren
  • L-Arginin
  • Vitamin D
Einige Heilpflanzen bei Bluthochdruck
  • Weißdorn
  • Mistel
  • Knoblauch
  • Sesamöl
  • Olivenöl
  • Heidelbeeren
  • Chili
  • Hibiskus
  • Baldrian
  • Kardamom
  • Granatapfelsaft
Schulmedizin Bluthochdruck
Blutdruckwerte nach Einteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

systolisch (mmHg)
diastolisch (mmHg)
optimaler Blutdruck
< 120
< 80
normaler Blutdruck
120-129
80-84
hoch-normaler Blutdruck
130-139
85-89
milde Hypertonie (Stufe 1)
140-159
90-99
mittlere Hypertonie (Stufe 2)
160-179
100-109
schwere Hypertonie (Stufe 3)
>= 180
>= 110
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Blutdruckwerte nach Einteilung der Deutschen Hochdruckliga

systolisch (mmHg)
diastolisch (mmHg)
optimal
< 120
< 80
normal
120-129
80-84
hochnormal
130-139
85-89
Hypertonie Grad 1
140-159
90-99
Hypertonie Grad 2
160-179
100-109
Hypertonie Grad 3
>= 180
>= 110
Isolierte systolische Hypertonie
>= 140
< 90
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Naturheilkunde Blutdruck
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Test für einen groben Rückschluss auf die Kreislaufsituation

Eine Orientierung der Kreislaufsituation ist die Fingernagelprobe zur Feststellung der peripheren Durchblutungssituation, welche einen groben Rückschluss auf die Kreislaufsituation zulässt.

Man drückt den Nagel ins Nagelbett bis er sich weiß färbt, wenn es länger als eine Sekunde dauert bis zur Wiedereinfärbung des Nagels, liegt eine Mangeldurchblutung vor. Man muss mit dem Ergebnis aber vorsichtig umgehen, da vorangegangene Verletzungen des Nagels oder eine Lackierung das Ergebnis verfälschen.
Bluthochdruck Notfall

Der plötzlich auftretende Bluthochdruck ist eine Fehlregulation im Blutkreislauf - meist größer als 230/120 mmHg.

Es ist auf jeden Fall eine Notfallindikation

Hypertensive Entgleisung ist der Oberbegriff für krisenhaft erhöhten Blutdruck, ob mit oder ohne weitere Symptome. Der häufigste Auslöser einer Hypertensiven Krise ist die Nichteinnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten oder die nicht, wie verordnet, eingenommen werden. Emotionale Erregungszustände, Angststörungen oder Panikattacken sind weitere Ursachen für Blutdruckerhöhungen.

Symptome einer bestehenden hypertensiven Krise mit hohem Blutdruck können sein:


Kommt es zu dieser Symptomatik liegt ein Notfall vor. Bei einem hypertensiven Notfall ist die Gefahr einer Organschädigung sehr hoch. Es ist hier sofort ein Arzt oder Krankenhaus aufzusuchen (Notfall Tel.: 112).

Achtung: Ein Bluthochdruck ist für die Gefäße und die verschiedenen Organe belastend. Außerdem erhöht er das Risiko für Arteriosklerose, also Ablagerungen in den Gefäßen. Diese wiederum fördern die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – beispielsweise Herzinfarkt und Schlaganfall. Je mehr Risikofaktoren zur Hypertonie bei einem Patienten noch hinzukommen, desto höher ist die Gefahr für diese lebensbedrohlichen Erkrankungen.
Bluthochdruck - Vorbeugen

Meistens entwickelt sich ein hoher Blutdruck schleichend und man spürt ihn gar nicht. Das gilt umso mehr, weil hoher Blutdruck ja leistungsfähig macht.

Faktoren, die den Blutdruck beeinflussen sind zum Beispiel:

  • Arteriosklerose
  • Anspannungen
  • Erbanlagen
  • psychischer Stress
  • Anstrengung
  • Medikamente
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Bewegung
  • Medikamente
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Hormonelle Steuerung
  • Körpergewicht (BMI)
  • Alter
  • Organfunktion (Schilddrüse, Herz, Nieren, Lunge)
  • Mangel oder Überschuss an Vitaminen, Aminosäuren oder Mineralien

Bei fast 90 % aller Hypertonien (Bluthochdruck) ist die Ursache unbekannt. Man spricht dann von einer essentiellen Hypertonie. Der Bluthochdruck gilt als wesentlicher Faktor bei der Entstehung der kardiovaskulären Erkrankungen Auf Grund dieser Erkenntnis ist es wichtig, hier mit Heilpflanzen rechtzeitig regulierend einzugreifen, bevor stärkere Medikamente notwendig werden. Zudem ist es wichtig den psychischen Hintergrund zu erkennen, um den zu hohen Druck im täglichen Alltag zu erklären, um ihn möglichst abzubauen. Entspannungsübungen, gesunde Ernährung und tägliche sportliche Bewegung sind wichtig, um ins innere Gleichgewicht zu kommen und dort auch zu bleiben. Oft helfen schon beruhigende Pflanzen wie Baldrian, Lavendel oder Melisse.
Hausmittel, die einen Bluthochdruck mit natürlichen Maßnahmen senken können bzw. vorbeugen

Für einen gesunden Blutdruck ist die Ernährung äußerst wichtig. Stellen Sie ihre Ernährung um.

So zum Beispiel:

  • Verzichten Sie weitgehend auf tierische Fette
  • Essen Sie mehr Fisch
  • Verwenden Sie gutes Pflanzenöl (Olivenöl, Leinöl)
  • Verzichten Sie auf Sonnenblumenöl, Sojaöl, Butterschmalz, Distelöl und Margarine. Bei all diesen Fetten und Ölen ist der Omega-6 Gehalt zu hoch
  • Essen Sie viel Obst (zuckerarmes z. B. Kiwi, Nektarinen, Papaya oder Orangen)
  • Essen Sie viel Gemüse
  • Achten Sie auf eine regelmäßige Zufuhr von Vitaminen
  • Verwenden Sie frische Kräuter
  • Verwenden Sie so wenig Salz wie möglich
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Weitere Lebensmittel, die dem Blutdruck guttun

Bei Backwaren sind z. B. zu empfehlen: Vollkornprodukte, Dinkelprodukte, Roggen- und Buchweizenprodukte.

Bei Backwaren sind z. B. nicht zu empfehlen: Zwieback, Milchbrötchen oder Weißbrot.

Zu empfehlen sind weiterhin Pellkartoffeln, Vollkornreis oder Vollkornnudeln. Als Beilagen eignen sich in Maßen Hühnchen, Pute oder magerer Aufschnitt wie Putenbrust und Kassler sowie Schweinefilet.

Trinken Sie in ausreichendem Maß.

Verzichten Sie auf Alkohol und verzuckerte Getränke. Nehmen Sie Wasser, Grünen Tee und Kräutertees zu sich.

Außerdem wichtig

  • Verzichten sie auf die Zigarette
  • Bei Übergewicht abnehmen
  • Stress vermeiden
  • Entspannungsübungen
  • Regelmäßige Bewegungen (z. B. Sport, Spazierengehen oder Fahrradfahren)
Naturmedizin Bluthochdruck

Eine vorsorgliche und unterstützende Funktion bei der Regulierung des Blutdrucks bietet die Naturheilkunde. Lassen Sie sich zu diesem Thema von ihrem Apotheker, Arzt oder Homöopathen beraten.
Blutdrucksenkende Mittel

Zum Senken von hohem Blutdruck werden viele Mittel zur Nahrungsergänzung angeboten. Doch nicht alle Nahrungsergänzungsmittel aus der Naturheilkunde haben eine wissenschaftlich belegte Wirkung. Zu Risiken und Nebenwirkungen kann Sie Ihr Arzt oder Apotheker beraten.

Omega-3-Fettsäuren

Die aus den Medien bekannten Omega-3-Fettsäuren weiten die Blutgefäße und wirken so blutdrucksenkend. Sie sind in Leinsamen, Leinöl und Fischöl enthalten und werden in Kapselform angeboten.

L-Arginin

Die Aminosäure L-Arginin ist verantwortlich für die Bildung von Stickstoffmonoxid, das im Herzkreislaufsystem für die Weitstellung und die Regulation der Gefäße sorgt. Je weiter die Blutgefäße, umso niedriger der Blutdruck.

Vitamin D

Mehrere Studien legen nahe, dass Vitamin D auch beim Senken von Blutdhockdruck eine Rolle spielen kann. Das Vitamin ist beispielsweise in fettem Fisch, Pilzen sowie Eiern enthalten und kann als Kapsel oder Tablette eingenommen werden.
Einige Heilpflanzen bei Bluthochdruck

Weißdorn

Einer der bekanntesten Pflanzen bei Herz-Kreislaufproblemen ist der Weißdorn. Extrakte der Pflanze verbessern die Sauerstoffausnutzung der Herzkranzgefäße, geben dem Herzmuskel so mehr Kraft und bringen schwankenden Blutdruck ins Gleichgewicht. So erweitern sie die Gefäße in der Peripherie, z. B. in den Händen, Füßen und Kopf und so wird der Blutdruck leicht gesenkt.

Mistel

Bei einem leicht erhöhten Blutdruck kann die Mistel eingesetzt werden. Misteltee trinkt man bei Beschwerden, die auf leicht erhöhten Blutdruck zurückzuführen sind, wie z. B. Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Schwindelanfälle, Reizbarkeit und nervöse Herzbeschwerden.

Knoblauch

Knoblauch erweitert die Blutgefäße und senkt so den Blutdruck. Zusätzlich senkt Knoblauch die Konzentration von Triglyzeriden und Cholesterin. Dadurch wird das Verklumpen der Thrombozyten verhindert, die Blutgerinnung wird verlängert (Vorsicht vor Operationen und Marcumar oder ähnlichen Präparaten). Leider hat Knoblauch seinen Geruch, wie allen bekannt sein wird.

Sesamöl

In einer Versuchsreihe indischer Forscher wurde herausgefunden, dass bei ausschließlichem Gebrauch von Sesamöl der Blutdruck nach 60 Tagen von anfänglich 166/100 mmHg auf 134/85 mmHg gesunken ist.

Olivenöl

Da das Olivenöl reich an ungesättigten Fettsäuren ist, beugt es dadurch Herz-Kreislauferkrankungen vor. In vielen Ländern rund ums Mittelmeer gilt ein Tee aus Olivenblättern als blutdrucksenkend.

Heidelbeeren

Gesund und blutdrucksenkend sind Heidelbeeren, auch Blaubeeren genannt.

Eine neue Studie, die im Journal of Gerontology Series A veröffentlicht wurde, hat ergeben, dass der tägliche Verzehr von 200 g Heidelbeeren über einen Zeitraum von einem Monat zu einer Verbesserung der Blutgefäßfunktion führt.

Im Laufe eines Monats wurde der Blutdruck bei den Teilnehmenden um fünf mmHg reduziert, nachdem sie täglich einen Saft aus 200 Gramm Blaubeeren getrunken hatten. Vergleichbar ist das, was üblicherweise bei Arzneien zur Blutdrucksenkung beobachtet wird, so die Forscher.

Würde man diese positive Wirkung auf die Blutgefäße durch den Verzehr von täglichen Heidelbeeren ein Leben lang aufrechterhalten, könnte man das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um bis zu 20 Prozent senken, so Dr. Rodriguez-Mateos.

Zu beachten ist, dass gezüchtete Heidelbeeren den Farbstoff nur in der Schale haben. So dürfte ihre Wirkung auf die Blutgefäße geringer ausfallen, als bei den wildwachsenden Heidelbeeren.

Schon frühere Studien wiesen auf die blutdrucksenkende Wirkung von Heidelbeeren hin.

Chili

Wer an einem hohen Blutdruck (Hypertonie) leidet, kann seinen Blutdruck mit scharfem Essen senken. Die regelmäßige Einnahme von Chili senkt den Blutdruck. Der Chili-Wirkstoff Capsaicin führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Stickstoffmonoxid, der die Blutgefäße entspannt und so den Druck senkt.

Hibiskus

Tee aus den Blüten des Hibiskus kann den systolischen und den diastolischen Blutdruck senken.

Tee aus den Blüten des Hibiskus kann den systolischen und den diastolischen Blutdruck senken. Die Wirkung wurde für Personen mit hochnormalem und leichtem Blutdruck wissenschaftlich untersucht.

Baldrian

Die Arzneipflanze Baldrian wirkt beruhigend und kann bei regelmäßiger Einnahme zur Blutdrucksenkung beitragen. Baldrian ist oft in beruhigenden Tees enthalten.

Kardamom

Das Gewürz ist reich an Magnesium und Kalium. Magnesium stärkt die Muskeln und macht dementsprechend auch Ihr Herz stärker. Es kann sogar einen sofortigen Einfluss auf das Herz haben. Man kann Kardamom in Speisen verwenden oder die Kapsel am Stück kauen.

Granatapfelsaft

Der Saft des Granatapfels ist reich an Tannin, das Forschungserbnissen zu Folge gefäßschützend wirkt. Laut einer Studie soll Granatapfelsaft so auch zur Blutdrucksenkung beitragen.
Schulmedizin Bluthochdruck

Für einen Bluthochdruck (Hypertonie) gibt es je nach Schwere, Ursache und Alter sowie dem Zustand der anderen Organe verschiedene stark wirksame Medikamente, die zur Behandlung der Hypertonie eingesetzt werden.

Je nach Höhe des Blutdrucks, Ursache der Hypertonie und Begleiterkrankungen stehen dem Arzt verschiedene blutdrucksenkende Medikamente zur Verfügung, die entweder allein oder in Kombination eingesetzt werden.
Fazit: Wer an Bluthochdruck leidet, kommt nur schwer an Medikamenten vorbei. Aber gerade in letzter Zeit haben wissenschaftliche Studien gezeigt, dass es auch anders geht. So können etliche Nahrungsmittel den Blutdruck senken. Gerade bei einem nur leicht erhöhten Blutdruck sollte man versuchen, den Blutdruck natürlich zu senken. Immer mit der richtigen Ernährung und viel Bewegung. Aber man sollte diese Maßnahme immer mit seinem Arzt absprechen.
So geht zum Beispiel aus einer amerikanischen Studie hervor, dass bereits 40 Gramm Milch- oder Sojaeiweiß den Blutdruck messbar senken kann.

Eine schottische Studie sagt aus, dass Vollkornprodukte, drei Mal am Tag, den Blutdruck senken können. Die Wirkung soll hier so gut sein, wie spezielle Blutdrucksenker.

Aber auch Obst, Gemüse oder Walnüsse können den Blutdruck senken.

Besonders kaliumreiche Obst- und Gemüsesorten wie Weintrauben, Bananen, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Spinat mindern den Blutdruck.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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