Gelenkschmerzen nach Kneipp behandeln- z. B. Wechselanwendungen - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Gelenkschmerzen nach Kneipp behandeln- z. B. Wechselanwendungen

Naturheilung

Bestens bewährt haben sich Kneippanwendungen bei Gelenkschmerzen. Sie fördern die Durchblutung an den Gelenken und den dazugehörigen Muskeln. Neben Warmanwendung werden auch Wechselanwendungen mit abwechselnden heißen und warmen Anwendungen geschätzt. Wärmeanwendungen sind bestens bei chronischen Schmerzen geeignet. Bei einer akuten Entzündung sollten sie jedoch nicht zur Anwendung kommen. Übliche Anwendung bei Erkrankungen der Handgelenke und der Ellenbogengelenke.

Die Wechselanwendung ist sehr einfach. Man nimmt zwei ausreichend große Gefäße, füllt das eine mit 36 bis 38 Grad warmen Wasser und das andere mit 12 bis 18 Grad kaltem Wasser. Man legt dann die Arme bis zur Mitte der Oberarme in das warme Wasser, bis einem warm ist und danach legt man die Arme für ca. 10 Sekunden in das kalte Wasser. Diese Prozedur wiederholt man zweimal. Das Wasser wird leicht von den Armen abgestreift, warm anziehen und zugedeckt einige Zeit ruhen.

Bei Entzündungen und Schwellungen haben sich kühle Wickel bestens bewährt. Besonders erfolgreich haben sich Wickel mit Quark oder Heilerdwickeln gezeigt. Empfohlen wird eine dünnflüssige Heilerdpaste, die mit kaltem Wasser angerührt wird. Zusätzlich kann man diese Paste noch mit Kamille oder ein paar Tropfen Eukalyptusöl anreichern. Anschließend wird diese Paste auf die schmerzende Stelle aufgetragen und mit einem angefeuchteten luftdurchlässigen Tuch umwickelt. Das Wasser verdunstet und es entsteht eine spürbare Kühlung, jetzt sollte der Wickel wieder abgenommen werden. Die Paste selbst sollte vor der Entfernung nur knapp durchgetrocknet sein. Wenn keine Linderung eintritt sollte die Anwendung wiederholt werden.

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Bei akut entzündlichen Beschwerden sind kalte Anwendungen das Mittel der Wahl, da Kälte das Schmerzempfinden verringert und so den Schmerz mindert. Bei schleichenden chronischen degenerativen Beschwerden wird Wärme eingesetzt. Da Wärme die Durchblutung fördert und somit eine Entkrampfung der Muskulatur eintritt.
Den Effekt der Wärmebildung nutzen warme Wickel. Sie sollten vollständig durchtrocknen bevor sie abgenommen werden, da sie über den gesamten Zeitraum ihre Wirkung entfalten. Je nach Größe der Fläche kann das bis zu zwei Stunden dauern.

Für Wickel geeignet sind luftdurchlässige gröbere Leinen- oder Baumwolltücher. Vor der Behandlung werden diese Tücher in Wasser getaucht und kräftig ausgewrungen. Beachten sollte man aber, dass Heilerde häufig braune Verfärbungen hinterlässt die nicht auswaschbar sind.

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Aus der Pflanzenheilkunde (Naturmedizin) hat sich die Teufelskralle bei Gelenkschmerzen bewährt. Verwendet werden die getrockneten Wurzeln dieser Pflanze. Die Inhaltsstoffe dieser Pflanze sind: Gykoside, Zuckerverbindungen, Zimt und Chlorogensäuren sowie Flavone.

Der Extrakt der Pflanze kann aufgrund der Kombination seiner Inhaltsstoffe bestimmte Enzyme für die Synthese von Gewebehormonen hemmen. Es wird dadurch die Bildung von Entzündungsmediatoren gebremst. Die Wirkung konnte in mehreren Studien belegt werden.


Eingesetzt wird diese Heilpflanze bei


  • Gelenkschmerzen wie Rheuma und Arthrose

  • Sehnenentzündungen

  • Rückenschmerzen

  • Muskelverspannungen


Präparate aus dieser Pflanze kann als Fertigpräparat in Tablettenform in der Apotheke gekauft werden. Als Tee gibt es sie auch in Drogeriemärkten und Reformhäusern.
Eine wohl der bekanntesten Kneippanwendung ist das Wassertreten. Es dient zur Abhärtung und Stärkung des Organismus. Die Beine sollten vor der Anwendung schon durch Laufen oder Gymnastik erwärmt sein.

Diese Anwendung kann man mit einem größeren Gefäß auch zu Hause vornehmen. Das kalte Wasser aus der Leitung sollte eine Höhe von Handbreit unterhalb der Kniehöhle haben. Nun schreitet man auf der Stelle, wobei ein Bein immer ganz aus dem Wasser gezogen wird. Am Anfang sollte das Wassertreten nicht länger als 10 bis 20 Sekunden oder bis sich ein leichtes Schmerzgefühl bemerkbar macht, anhalten. Danach streift man das Wasser mit den Händen ab und beginnt mit Fußgymnastik oder geht, bis sich ein Wärmegefühl einstellt. Nach mehrmaliger Ausführung dieser Anwendung stellt sich das Schmerzgefühl erst nach 30 bis 60 Sekunden ein.
Beim sogenannten Tautreten und Schneegehen ist Vorsicht geboten. Sollte man Erkrankungen der Nieren und des kleinen Beckens haben, muss man, wenn man diese Anwendung unbedingt ausführen will, vorher seinen Arzt fragen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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