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Hepatitis C- neue Studie lässt Infizierte hoffen

Hepatitis C führt häufig zu Leberzirrhose und Krebs. Eine neue Therapie verspricht gute Heilungschancen.

Es wurde eine neue Methode gefunden, um Hepatitis C-Erkrankungen zu behandeln. Die Forscher sagen, dass diese Behandlung wesentlich schonender für den Körper ist als bisher. Zugelassen ist diese neue Therapie in Europa bisher nicht. Sie könnte Ende des Jahres 2014 aber verfügbar sein.

Nach ersten Erkenntnissen könnte diese Behandlungsmethode die Heilungsrate deutlich steigern. Die rein orale Behandlung führte in einer US-Studie beim HCV-Genotyp 1, der in Europa und den USA vorherrscht, bei rund 98 Prozent der Patienten zum Erfolg. Man könnte möglicherweise weitgehend auf die zurzeit verwendeten problematischen Arzneien wie Ribavirin oder Interferon verzichten. Das schreiben die Mediziner um Mark Sulkowski von der Johns Hopkins University in Baltimore (US-Staat Maryland) im New England Journal of Medicine.
Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind rund 150 Millionen Menschen mit dem Hepatitis Virus C infiziert. Allein 500.000 Menschen sehen Experten in Deutschland an dem Erreger infiziert, der Leberzirrhose und Leberkrebs verursachen kann. Diese Erkrankung ist der häufigste Grund für eine Lebertransplantation in Deutschland.

Unter anderem wird bei der zur Zeit gültigen Therapie Interferon injiziert, dass heilt ca. 75 % der Patienten mit dem hartnäckigen Genotyp 1. Es verursacht aber immense Nebenwirkungen, wie z. B. Müdigkeit und Depressionen und der andere Wirkstoff Ribavirin kann zu Blutarmut führen.

Bei dieser neuen Studie testeten die Forscher insgesamt 211 Patienten mit der neuen oralen Therapie mit zwei neuen antiviralen Wirkstoffen. Diese beiden Medikamente Sofosbuvir und Daclatasvir sind in den USA gerade zugelassen worden. Bei den Betroffenen mit Genotyp 1 sprachen 98 % der Teilnehmer an. Darunter waren auch jene Menschen, bei der die dreifach Therapie versagt hat. Die Heilung bei der Gruppe mit Genotyp 2 und 3 lag die Heilungsrate bei 91 %.


Mark Sulkowski erklärte, dass diese Studie belegt, dass dies eine wirksame Therapie für die große Mehrheit der Hepatitis-C-Infizierten darstellt. Weiter sagte er, dass sich die Standardbehandlungen im kommenden Jahr dramatisch bessern und zu beispiellosen Fortschritten in der Therapie führen werden.


Finanziert wurde die Studie von den Pharmakonzernen Gilead Sciences und Bristol-Myers Squibb, für die Sulkowski auch als Berater tätig ist.

Da die Studie von einem Konzern finanziert wurde, kann man diese Ergebnisse immer als vorsichtig betrachten.

Trotzdem, Thomas von Hahn, von der Medizinischen Hochschule Hannover, sagte, dass diese Therapie extrem wirksam ist und dass bei gleichzeitiger besserer Verträglichkeit. Weitere Ausführungen von Thomas Hahn waren, dass der Verzicht auf Interferon und eventuell auch auf Ribavirin es den Betroffenen in der Heilungsphase wesentlich einfacher machen würde ohne größere Nebenwirkungen.
Man kann vorher aber nie wissen, wie sich neue Medikamente im klinischen Alltag bewähren, betonte der Mediziner.

Die Zulassung von Sofosbuvir wird in Europa demnächst erwartet, für Daclatasvir hat der Hersteller eine beschleunigte Zulassung beantragt. Die Kombinationstherapie könnte also Ende des Jahres 2014 verfügbar sein.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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