Hirschzungenfarn (Phyllitis scolopendrium) – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Hirschzungenfarn (Phyllitis scolopendrium) – Naturheilkunde

Hirschzungenfarn wird auch einfach als Hirschzunge bezeichnet. Schon im Mittelalter wurden die Heilkräfte der Pflanze geschätzt. Vor allem wurde sie bei Milz- und Leberleiden eingesetzt. Auch heute noch kommt sie in der Naturheilkunde bei diesen Leiden zum Einsatz. Eingesetzt werden die Extrakte des Hirschzungenfarns innerlich und äußerlich.
Hirschzungenfarn bei Milz- und Leberleiden
Bild: pixabay website5
Inhalt

Hirschzungenfarn – Pflanzenbeschreibung
Hirschzungenfarn – Geschichte
Hirschzungenfarn - Verwendete Pflanzenteile
Hirschzungenfarn – Inhaltsstoffe
Hirschzungenfarn – Heilwirkung
Hirschzungenfarn – Anwendungsbereiche
Hirschzungenfarn – Nebenwirkungen/Kontraindikation
Hirschzungenfarn – Anwendung
Hirschzungenfarn – Pflanzenbeschreibung
Bild: pixabay website5
Fast im gesamten europäischen Raum wächst die Hirschzunge. Bevorzugt wächst die Hirschzunge in Bergwäldern, kühlen und feuchten Schluchten, Kalkschutthalden, Felsspalten und altem Gemäuer. Die Hirschzunge fühlt sich bis auf einer Höhe von ca. 1.800 Metern wohl. Sie erreicht eine Höhe von 20 bis 50 cm und die in büschelform wachsenden, ungeteilten Blätter sind bogig überhängend, lanzettlich und am Grund herzförmig. Der Wurzel ist dick und rötlich gefärbt. Ist der Hirschzungenfarn getrocknet, riecht er sehr aromatisch.

Der Hirschzungenfarn gehört zur Pflanzenfamilie der Streifenfarngewächse (Aspleniaceae).

Mittlerweise ist der Hirschzungenfarn streng geschützt.
Hirschzungenfarn – Geschichte

Im Altertum wurde die Hirschzunge bei Milz- und Leberleiden angewandt. Im Mittelalter wurde der Farn als Mittel gegen offene Wunden sehr geschätzt. So schreibt auch schon Hildegard von Bingen vom Hirschzungenfarn: „Trinke davon oft vor und nach dem Essen. Es hilft der Leber, reinigt die Lunge und heilt die Eingeweideleiden und es beseitigt innere Eiterungen (Fäulnis) und Verschleimung“.
Hirschzungenfarn - Verwendete Pflanzenteile

Von der Hirschzunge werden in der Naturheilkunde die frischen und getrockneten Blätter verwendet. Gesammelt werden können die Blätter ganzjährig. Für die Trocknung jedoch sollte man die Blätter im September sammeln.

Beachten Sie aber, dass der Hirschzungenfarn in weiten Teilen Europas unter strengem Naturschutz steht.

Tipp: Hirschzungenfarne sind in Blumengeschäften erhältlich.
Hirschzungenfarn - Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanze sind:

  • Schleimstoffe
  • Tannin
  • Vitamin C
  • Cholin
  • Kohlenhydrate
Hirschzungenfarn – Heilwirkung

Die Heilwirkung ist:

  • adstringierend
  • auswurffördernd
  • entzündungshemmend
  • reizlindernd
  • schleimlösend
  • harntreibend
  • hemmt die Milchsekretion
  • wundheilend
Hirschzungenfarn - Anwendungsbereiche

Extrakte der Hirschzunge können innerlich und äußerlich angewendet werden.

Hirschzungenfarn – Nebenwirkungen/Kontraindikation

In Einzelfällen kann die Milchsekretion durch Hirschzungenfarn negativ beeinflusst werden.
Hirschzungenfarn - Anwendung

Hirschzungenfarm zubereitet mit Wein, Honig, Zimt und Pfeffer bringt Elan und Leistungsfähigkeit in den Körper zurück (Rezept von Hildegard von Bingen).
Zubereitung: Das Elixier gibt es als Fertigprodukt in Flaschen zu kaufen, kann aber auch sehr einfach selber hergestellt werden. Die dafür benötigten Einzelzutaten sind Hirschzungengewürz, Wein und Honig.
Das Hirschzungenfarnkraut in 2 Liter Wein 5 Minuten kochen, 200 Gramm (10 Esslöffel) Bienenhonig zufügen und aufkochen, Zimtrinde und Langen Pfeffer zufügen und nochmals aufkochen. Anschließend abseihen und heiß in Flaschen auffüllen.
Hirschzungenkur: In der ersten Woche täglich 3 Mal ein Likörglas voll nach dem Essen trinken, danach vor und nach dem Essen je ein volles Likörglas trinken. Das führt man durch, bis Besserung eintritt.
 
Weitere fertige Produkte gibt es im Handel zu kaufen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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