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Impfschutz bei Flüchtlingskindern mangelhaft

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Kinderärzte kritisieren mangelnden Impfschutz bei Flüchtlingen

Kinderärzte in Deutschland fordern einen ausreichenden Impfschutz für Flüchtlinge. Hier fehlt es zurzeit an Geld und an der Organisation. Die Ärzte fordern eine Impfpflicht vor Kita- und Schulbesuch.

Die medizinische Betreuung von Flüchtlingsfamilien in Deutschland ist nach Ansicht des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte mangelhaft. Eine Grundimmunisierung aller Flüchtlinge, die ins Land kommen, sei unbedingt erforderlich. Diese wichtige Maßnahme scheitert an Geld und Personal, kritisierte der Verbandspräsident Wolfram Hartmann am Montag, 13. Oktober 2014, bei einem Kinderärztekongress im hessischen Bad Orb.
Flüchtlinge sollten gegen Masern, Mumps und Windpocken sowie gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung geimpft werden, erklärte Hartmann.

Aber auch bei deutschen Kindern ist eine leichte Impfmüdigkeit zu verzeichnen. Den Anteil der Nichtgeimpften beziffert der Verband auf 3 %. Das zeigt auch die Anzahl von 1775 Masernerkrankungen im Jahr 2013, was einen leichten Anstieg bedeutet. Um diese durch Tröpfchen übertragbare Krankheit auszurotten, müsste eine weltweite Impfquote von 95 % erreicht werden. Das Masernvirus, das ausschließlich beim Menschen auftritt, könnte durch die Impfung ausgerottet werden, so wie das auch bei der Pockenerkrankung gelungen ist. In den Entwicklungsländern sterben etwa 5 % - 6 % der an Masern Erkrankten an Komplikationen der Infektion. Das Risiko an einer Masernerkrankung zu sterben ist in den Industrieländern zwar geringer, aber auch hier kommt auf tausend Infektionen ein Todesfall.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ist die Interessenvertretung der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Dem Verein gehören mehr als 10.000 Mediziner an.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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