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Kokosöl – Natürliches Abwehrmittel gegen Zecken

Naturheilung
Zeckenbisse können gefährliche Krankheiten übertragen. Umso wichtiger ist es, die blutdürstigen Tiere von der Haut fernzuhalten.

Zurzeit ist die Gefahr, von einer Zecke gestochen zu werden eher gering, da die Zecken bei Temperaturen unter sieben Grad in eine Art Winterstarre verfallen. So ist die Gefahr von einer Zecke gestochen zu werden gering. Zecken überwintern durch diese Art der Winterstarre jedoch problemlos und können ab dem wärmeren Frühjahr wieder gefährlich werden.

Zecken haben sich mittlerweile in ganz Deutschland ausgebreitet. Sie kommen in Wäldern und Wiesen vor, besonders dort wo es feucht ist. Die Tiere verharren an ihrem Platz so lange, bis ein Mensch oder Tier vorbeikommt.

Ist der Mensch oder das Tier nah genug herangekommen, beißt sich die Zecke mit ihrem Kieferwerkzeug in der Haut fest und saugt sich mit Blut voll. Hat sie sich vollgesaugt lassen sie von ihrem Wirt ab.
Inhalt

Warum sich vor einen Zeckenbiss schützen?
Warum hilft Kokosöl gegen Zecken?
Wie wende ich Kokosöl an?
Vorbeugende Maßnahmen
Naturheilkunde Kokosöl
Bild: pixabay website5
Warum sich vor einen Zeckenbiss schützen?

Es ist besonders jetzt wieder wichtig, sich in der Natur vor einem Zeckenbiss zu schützen. Eine Borreliose oder eine Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) können Folge eines Zeckenbisses sein. Dieses sind schwerwiegende Erkrankungen.

Eine Gefahr von einer Zecke gebissen zu werden ist besonders hoch in feuchtem Laub, in hohem Gras, in Wäldern und Gebüschen.

Die Zecke sitzt auf Halmen oder im Unterholz. Schon ab acht Grad Celsius reicht den Zecken aus, um Lust auf einen Wirt zu haben. Je höher die Temperaturen steigen, desto höher ist die Gefahr, dass die Zecke zusticht. Das Risiko, sich beim sonntäglichen Spaziergang durch Wald und Wiesen eine Zecke einzufangen, ist dann extrem hoch.

Gelangt jedoch durch eine FSME-infizierten Zecke das Virus in den Organismus, nutzt auch schnelles Handeln nicht. Sind die Erreger erst einmal im Blutkreislauf sind sie nicht mehr aufzuhalten. Nur eine prophylaktische Impfung macht gegen jegliche Art von FSME immun. Die FSME-Infektion ist eine lebensgefährliche Erkrankung. Sie kann fieberhafte Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute zur Folge haben.

Überwiegend stechen die Zecken in Achselhöhlen, Kniekehlen, am Hals und Kopf zu. Meist sind diese Körperteile angenehm warm und so kann die Zecke ungestört ihrer Mahlzeit nachgehen.

Der Zeckenstich schmerzt nicht, wie z. B. ein Mückenstich, da die Zecke den Einstich mit ihrem Speichel betäubt und so der Gestochene den Stich nicht unbedingt bemerken muss. So kann die Zecke sogar über mehrere Tage ihrer Blutmahlzeit nachgehen. Deswegen ist es wichtig, nach seinem Ausflug seine Kleidung und Körperstellen genau zu untersuchen.

Auch sticht die Zecke nicht ein einzelnes Blutgefäß an, wie eine Stechmücke, sondern sie schafft eine relativ große Wunde, in die Blut, Lymphe und Zellflüssigkeit einsickert. Dieser Flüssigkeitsmix wird von der Zecke aufgenommen.
Bilder: pixabay website5
Warum hilft Kokosöl gegen Zecken?

Nach einer Untersuchung der FU Berlin machten Mitarbeiter in einem Labor eine erstaunliche Entdeckung. Sie stellten fest, dass Laurinsäure auf Zecken eine abschreckende Wirkung hat.

In ihrem Versuch wurde eine zehnprozentige Laurinsäurelösung verwendet. Sie stellten fest, dass zwischen 81 und 100 Prozent aller Zecken von den behandelten Oberflächen abließen.
Fazit: Es war ein eindeutiges Ergebnis. Zecken mögen keine Laurinsäure. Naturbelassenes Kokosöl hat den Inhaltsstoff Laurinsäure in mehr als ausreichender Menge.
So eignet sich unbehandeltes Kokosöl, dass bis zu 60 Prozent Laurinsäure enthält, hervorragend für einen wirksamen Schutz gegen Zeckenbisse. Und das ohne weitere chemische Inhaltsstoffe wie Icaridin und DEET, die in vielen Insektensprays enthalten sind.

Aber auch schonendes behandeltes, kaltgepresstes Kokosöl enthält bis zu 50 Prozent Laurinsäure und ist damit eine geeignete natürliche Quelle für Zeckenschutzmittel.

Zudem kann man z. B. seinen Hund oder seine freilaufende Katze mit Kokosöl an Ohren, Nacken und Rücken mit dem Öl einreiben. So kann dies die Möglichkeit eines Zeckenbisses verringern.
Wie wende ich Kokosöl an?

Bevor man über Wiesen geht oder durch Wälder streift, sollte man freie Hautflächen mit Kokosöl einreiben. Wichtig dabei ist, dass die Haut ausreichend eingerieben wird; so hält der Schutz bis zu sechs Stunden lang an.

Zwar hält die Wirkung nicht ganz so lange an, wie beim klassischen Schutzmittel gegen Zecken, aber für ausgedehnte Spaziergänge kann das Kokosöl uns als Hausmittel vor Zecken schützen.
Vorbeugende Maßnahmen

Hierzu gehört das Tragen geschlossener Kleidung, so zum Beispiel lange Hosen und Ärmel, Strümpfe, feste Schuhe, Hosenbeine in die Strümpfe gesteckt.

Zeckenbisse sollte man immer ernst nehmen. Das heißt, nach einem Spaziergang im Grünen oder Aufenthalt im eigenen Garten sich selbst immer nach Zeckenbissen zu untersuchen und die Zecke sofort entfernen. „Hierfür hat man genug Zeit“, sagt Dr. Martina Wecker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. „Es vergehen mindestens 12 Stunden nach dem Stich einer Zecke, bis es zu einer eventuellen Infektion kommt. Die Einstichstelle sollte man beobachten und wenn es zu einer Entzündung oder zu einer ringförmigen Rötung um den Zeckenstich kommt, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.“
Achtung: Der Zeckenstich schmerzt nicht, wie z. B. ein Mückenstich, da die Zecke den Einstich mit ihrem Speichel betäubt und so der Gestochene den Stich nicht unbedingt bemerken muss. So kann die Zecke sogar über mehrere Tage ihrer Blutmahlzeit nachgehen. Deswegen ist es wichtig, nach seinem Ausflug, seine Kleidung und Körperstellen genau zu untersuchen.
Auch sticht die Zecke nicht ein einzelnes Blutgefäß an, wie eine Stechmücke, sondern sie schafft eine relativ große Wunde, in die Blut, Lymphe und Zellflüssigkeit einsickert. Dieser Flüssigkeitsmix wird von der Zecke aufgenommen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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