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Lebensmittel und Kalziumbedarf - Naturheilkunde

Naturheilung
Einige Lebensmittel zur Deckung des täglichen Kalziumbedarfs

Eine ausgewogene Ernährung wirkt einem Kalziummangel vor, sofern kein Vitaminmangel D vorliegt.

  • Hartkäse hat pro 100g 1.100 bis 1.300 mg Kalzium
  • Schnittkäse hat pro 100g 500 bis 1.100 mg Kalzium
  • Milch oder Joghurt hat pro 100g 100 bis 150 mg Kalzium
  • Grünkohl hat pro 100g 200 bis 250 mg Kalzium
  • Scholle: 60 mg Kalzium pro 100g
  • Hering: 30 mg Kalzium pro 100g
  • Rucola oder Kresse hat pro 100g 150 bis 200 mg Kalzium
  • Bleichsellerie: 80 mg Kalzium pro 100g
  • Sauerkraut: 50 mg Kalzium pro 100g
  • Rote Bete: 20 mg Kalzium pro 100g
  • Vollkornbrot: 50 bis 100 mg Kalzium pro 100g
  • Mineralwasser: 2 bis 500 mg Kalzium pro 100g
  • Eier: 125 mg Kalzium pro 100g
  • Feigen (getrocknet): 250 mg Kalzium pro 100g
  • Mandeln: 250 mg Kalzium pro 100g
  • Haselnüsse: 225 mg Kalzium pro 100g
  • Paranüsse: 170 mg Kalzium pro 100g
Inhalt

Einige Lebensmittel zur Deckung des täglichen Kalziumbedarfs
Erschwerte Kalziumzufuhr
Bundesinstitut für Risikobewertung
Einseitige Ernährung
Normwerte Kalzium im Serum
Erschwerte Kalziumzufuhr

Neben fehlendes Vitamin D erschweren auch andere Stoffe die Kalziumzufuhr. Hierzu gehören z. B. Limonaden und Konservierungsstoffe in Fertigprodukten und Wurst, durch den darin enthaltenen Phosphor. Aber auch oxaläurehaltige Nahrungsmittel (z. B. Rhabarber, Spinat oder Mangold) hemmen die Kalziumzufuhr. Die Oxalsäure in diesen Nahrungsmitteln geht mit Kalzium eine schwerlösliche Verbindung ein, so dass Kalzium aus diesen Lebensmitteln nicht aus dem Darm aufgenommen werden kann. Einen ähnlichen Effekt bei Vollkornprodukten hat die Außenschicht des Korns. Bedeuten soll das aber nicht, dass man auf Spinat, Rhabarber, Mangold oder auf Vollkornprodukte verzichten muss. Diese Nahrungsmittel liefern viele andere Mineralstoffe und wichtige Ballaststoffe für die Verdauung.

Bundesinstitut für Risikobewertung

Grundsätzlich hält das Bundesinstitut eine zusätzliche Kalziumzufuhr aus Nahrungsergänzungsmittel für nicht notwendig. Voraussetzung ist aber, dass es sich um gesunde Menschen handelt und diese sich ausgewogen ernähren. Die oben genannten Nahrungsmittel bestätigen dies. Bei einer gesunden abwechslungsreichen Ernährung ist der tägliche Kalziumbedarf über das Essen in ausreichendem Maß gedeckt und mögliche Folgeerkrankungen durch Kalziummangel werden vermieden.
Einseitige Ernährung

Gerade bei älteren Menschen, durch Mangelernährung, Krankheiten oder aber durch eine einseitige Ernährung kommt es häufig zu Kalziummangel oder aber zumindest zu einer Unterdeckung an Vitamin D, vor allem in der kalten Jahreszeit mit wenig Sonnenlicht, dass der Körper für die Produktion von Vitamin D benötigt. Bei dieser Personengruppe leidet häufig die Knochengesundheit und es steigt die Rate der Knochenbrüche, auch steigt die Rate der Erkrankung an Osteoporose.
Kalziumüberdosierung

Man sollte aber auch auf eine eventuelle Überdosierung achten. Hat man eine normal ausreichende kalziumhaltige Ernährung, benötigt man keine Nahrungsergänzungsmittel. Viel hilft und beugt vor - gilt in der neuerlichen Betrachtung Kalzium nicht mehr. Dies hat auch zu einem Umdenken in der Osteoporose-Prävention und Osteoporose-Behandlung geführt. Auch hier ist jetzt die Aussage: wer über seine tägliche Nahrung seinen Kalziumbedarf deckt, sollte nicht mehr zu zusätzlichen Nahrungsergänzungen greifen.

Studien der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es durch übermäßige Kalziumzufuhr zu Blutgerinnungsstörungen, zu Gefäßverschlüssen und zum Herzinfarkt kommen kann.
Normwerte Kalzium im Serum

  • Kalzium im Serum: 2,20 bis 2,65 mmol/l (8,8 bis 10,6 mg/dl)
  • ionisiertes Kalzium im Serum, pH-abhängig: 1,12 bis 1,32 mmol/l (4,5 bis 5,3 mg/dl)
  • Kalzium im Urin: Männer weniger als 7,5 mmol im 24-Stunden-Urin (<300mg/24h)
  • Kalzium im Urin: Frauen weniger als 6,2 mmol im 24-Stunden-Urin (<250mg/24h)

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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