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Malaria – erster Impfstoff kurz vor der Zulassung

Ein Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Malaria wurde von der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA als positiv bewertet. Die Wirksamkeit dieses Impfstoffes sei zwar begrenzt, jedoch überwiegen die Vorteile, sagt die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA).

30 Jahre lang wurde geforscht, um den weltweit ersten Malaria-Impfstoff zuzulassen. Der Pharmakonzern Glaxo Smith Kline (GSK) hat RTS.S zusammen mit der PATH Malaria Vaccine Initiative entwickelt.
Bild: pixabay website5
An Malaria sterben jährlich 500.000 Menschen, wobei der Großteil der Todesfälle meist Kinder unter fünf Jahren sind. Die meisten dieser Kinder lebten in afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Genau für diese Gruppe ist der Impfstoff gedacht, der bald auf den Markt kommt, um so zumindest einen Teil der Krankheitsfälle zu verhindern.

Grünes Licht hatte die EU-Arzneimittelbehörde Ema für die Zulassung des Impfstoffes gegeben und die EU-Kommission folgt diesen Empfehlungen normalerweise innerhalb eines Monats.

RTS.S, auch Mosquirix genannt, wäre dann der erste zugelassene Malariaimpfstoff der Welt. Der Impfstoff enthält ein Protein des Malarias-Erregers Plasmodium falciparum sowie einen Wirkverstärker. Er regt die Produktion von Antikörpern an, die verhindern, dass die Parasiten die Leber erreichen und die Krankheit vorantreiben.

Auch die WHO hat angekündigt, noch in diesem Jahr zu prüfen, wann und wie das Mittel eingesetzt werden kann.

Veröffentlichte Studien aus den Jahren 2011 und 2012 zeigten, dass der Impfstoff zwar nur begrenzt wirkt, aber die Zahl der Malaria-Fälle von sechs bis zwölf Wochen alten Babys um ca. 27 Prozent gesenkt wurde. Bei 5 bis 17 Monate alten Babys reduzierte er die Malaria-Fälle um rund 46 Prozent. Die Europäische Arzneimittelbehörde empfiehlt dennoch den Impfstoff in beiden Altersgruppen einzusetzen. Insgesamt sind nach Herstellerangaben (GSK) vier Impfdosen nötig.

Nach Aussage der Forscher ist der Impfstoff gut verträglich. Es habe nur vereinzelte Fälle von Hirnhautentzündungen bei geimpften Kleinkindern gegeben. Ob diese jedoch in Zusammenhang mit der Impfung standen, sei noch unklar.

Die Impfung sollte aber immer mit einer gewissen Selbstvorsorge verbunden werden. Dazu gehören z. B. Moskitonetze und Insektizide.
Der Malariaerreger wird von Stechmücken übertragen. Deswegen ist ein Bestandteil der Prävention ein Moskitonetz, ebenso wie Insektizide. Schon durch diesen vermehrten Einsatz in den vergangenen Jahren konnte die Malaria schon deutlich reduziert werden.

Die Hersteller Firma (GSK) des Impfstoffes hat sich verpflichtet, den Preis des Impfstoffs so festzulegen, dass er die Herstellungskosten deckt und fünf Prozent Gewinn abwirft. Der Gewinn soll aber wiederrum in die Forschung von Impfstoffen gegen Malaria oder anderen Tropenkrankheiten fließen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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