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Masernnotstand in den USA

Die Behörden im amerikanischen Rockland County greifen durch. Nachdem die Behörden mehr als 150 Fälle von Masern registriert haben, greifen sie durch. So dürfen nicht geimpfte Menschen sich in den kommenden 30 Tagen nicht an öffentlichen Orten aufhalten. Zudem erließ die Bezirksregierung ein Schulverbot.

Der Landkreis befindet sich im US-Bundesstaat New York und liegt rund 40 Kilometer nördlich der Metropole New York.

Die Verfügung des Landkreises Rockland County vom Dienstag den 26.03.2019 gilt für Minderjährige, die nicht gegen die Masern geimpft sind. Nicht geimpfte Kinder dürfen sich in den kommenden 30 Tagen nicht an öffentlichen Orten aufhalten. Gemeint sind damit Bereiche, an dem mehr als zehn Personen zusammenkommen könnten. Dazu gehören zum Beispiel auch Shoppingcenter und der öffentliche Nahverkehr. Zudem dürfen Kinder, die nicht gegen Masern geimpft sind, seitdem nicht mehr am Schulunterricht teilnehmen.
Masernausbruch in Rockland County
Bild: clipdealer.de
Der Landrat des Rockland County sagte: „Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um diesen Ausbruch zu beenden“. Weiter führte er aus, dass Menschen geschützt werden müssten, die aus medizinischen Gründen nicht gegen Masern geimpft sind sowie Kinder, die zu jung für eine Impfung seien.

In der Vergangenheit ist es in mehreren Regionen der USA zu Masernausbrüchen gekommen. Hauptsächlich verantwortlich dafür sei der Widerstand der Impfgegner, so die Behörden.

Im Rockland County, mit rund 300.000 Bewohner, galten die Masern im Jahr 2000 eigentlich als ausgerottet. Trotz der immer wieder großen Impfkampagnen sind immer noch 27 Prozent der Menschen im Alter von einem Jahr und 18 Jahren nicht geimpft, so Landrat Day. Der Anteil nicht geimpfter Menschen ist besonders hoch in Gegenden, in denen viele orthodoxe Juden leben, die eine Impfung aus religiösen Gründen ablehnen.

Hier gibt es eine besonders stark ausgeprägte Impfgegnerschaft und zirkulierende Anti-Impf-Literatur.
In Rockland County leben viele orthodoxe Juden. Viele haben persönliche Verbindungen nach New York City. Den Behörden zufolge hängen die Ausbrüche dort und in den Vororten miteinander zusammen.
Bild: pixabay website5
Bisher sind im Rockland County 153 Masernfälle gemeldet worden. 181 weitere Masernfälle soll es nach Angaben des Gesundheitsamtes zufolge in Brooklyn und Queens geben.

Schon seit Monaten werben die Gesundheitsbehörden für Impfungen, um ein weiteres Ausbreiten der Krankheit zu verhindern. So wurden in den vergangenen 26 Wochen 17.000 Impfungen ausgegeben.

Schon Anfang März hatte das Kinderhilfswerk Unicef gewarnt, dass die Masern in fast 100 Ländern auf dem Vormarsch seien.

Nach Angaben der WHO starben im Jahr 2017 rund 110.000 Menschen an einer Maserninfektion. Die meisten davon waren Kinder unter fünf Jahren.
In Deutschland wird zurzeit über eine Impfpflicht nachgedacht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Dienstag (26.03.2019) gesagt, er befürworte verpflichtende Masern-Impfungen für Kinder in Kitas und Schulen. Es handele sich zwar um einen Eingriff in die Freiheit, aber die Aufklärungskampagnen in den vergangenen Jahren hätten nicht so gefruchtet wie erwartet.
Bild: pixabay website5
Auch der Koalitionspartner SPD befürwortet eine Masern-Impflicht. „Ich rechne damit, dass wir einen Vorschlag hinbekommen werden", sagte Fraktionsvize Karl Lauterbach und weiter, „eine Umsetzung sei nicht leicht, da es verfassungsrechtlich keine unbedenkliche Maßnahme sei. Es gehe aber um ein "letztes Mittel".“
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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