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Mutterbandschmerzen während der Schwangerschaft - Naturheilkunde

Symptome
Viele Frauen klagen bei fortgeschrittener Schwangerschaft über ziehende Schmerzen im Unterleib, deren Ursache häufig auf die Mutterbänder zurückzuführen ist. Natürliche Maßnahmen aus der Naturheilung können vorbeugend diese Mutterbandschmerzen lindern.

Die Mutterbänder, die auf beiden Seiten von der Gebärmutter zur Beckenwand verlaufen bis in den Bereich der Vulva, haben die Funktion, die Gebärmutter in einer aufrechten und stabilen Lage zu halten. Sie bestehen aus den gleichen Muskelfasern wie die Gebärmutter selbst.
Mutterbandschmerzen sind nicht gefährlich
Bild: fotolia.de
Inhalt

Mutterbandschmerzen - Ursache
Mutterbandschmerzen – Behandlung aus der Naturheilkunde
Heizkissen oder Wärmflasche
Stützband oder Bauchtuch
Mutterbandschmerzen sind nicht gefährlich
Mutterbandschmerzen - Ursache

Nicht jede Frau bekommt Mutterbandschmerzen während der Schwangerschaft und so genau zu deuten sind die zum Teil stechenden, krampfartigen und ziehenden Schmerzen auch nicht. Häufig klagen Frauen, die schon ein oder zwei Schwangerschaften hinter sich haben, über Mutterbandschmerzen und können diese auch genauer zuordnen.

Grund der Schmerzen, die durch die Mutterbänder verursacht werden, ist die enorme Belastung, denn die Mutterbänder müssen die Gebärmutter, die im letzten Schwangerschaftsdrittel mit bis zu 1500 Gramm schwerer ist, aufrecht und stabil halten, was bedingt durch die starke Dehnung Schmerzen verursacht. Bei zusätzlicher Belastung der Schwangeren, wie z. B. langes Stehen, ruckartigen Bewegungen, starke Kindsbewegung, können die Schmerzen im Unterbauch, im Leisten- und Kreuzbandbereich verschlimmern.
Mutterbandschmerzen – Behandlung aus der Naturheilkunde

Um die Mutterbandschmerzen zu lindern und somit erträglicher zu machen, gibt es einige natürliche Maßnahmen und Mittel aus der Naturheilung:
Bauchmassage: Ätherische Massageöle aus Lavendel, Kamille, Rosenholz oder Mandarine. Täglich den Unterbauch und die Leistengegend sanft damit massieren, und zwar in Ruheposition – das entspannt und verschafft Linderung. Auch Ölkompressen auf die besonders stark auftretenden Schmerzen wirken wohltuend.
Heizkissen oder Wärmflasche: Wärme wirkt wohltuend und entspannend. Wichtig ist, sich immer wieder Ruhephasen zu gönnen. Auch ein warmes Bad lindert die Schmerzen.
Stützband oder Bauchtuch: Tagsüber kann ein Stützband oder ein Bauchtuch umgelegt werden, um die Mutterbänder und das Gewebe zu entlasten. Nachts sollte wegen der Durchblutung darauf allerdings verzichtet werden.
Wichtig bei allen unterstützenden Maßnahmen ist es, sich immer wieder zwischendurch auszuruhen. Am besten auf dem Sofa oder im Bett, dabei ruckartiges Aufstehen vermeiden.
Wichtig zu wissen: Mutterbandschmerzen sind nicht gefährlich. Weder für die schwangere Frau noch für das Baby sind die Schmerzen, die durch die Mutterbänder verursacht werden, gefährlich. Jedoch treten Mutterbandschmerzen nur sporadisch auf, es ist kein dauerhafter Schmerz. Dauerhafte Schmerzen, die sich verschlimmern, in den Rücken ziehen und vielleicht sogar der Bauch dabei hart wird, können auf vorzeitige Wehen deuten. Oder wenn der Schmerz mit Fieber, Durchfall und Erbrechen auftritt, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Mutterbandschmerzen
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