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Naturheilung – Cannabis als Medikament

Die Droge Haschisch war seit Jahrzehnten geächtet. Viele Mediziner denken heute aber anders. Sie schätzen die therapeutische Wirkung der Droge.
Bild: pixabay website5
Es ist bekannt, dass Cannabis schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt und auch nicht psychoaktiv wirkt. Das Cannabinoid CBD ist ein vielversprechender Forschungsansatz, um Cannabis als Medikament zu verarbeiten.

Schon seit Jahrhunderten setzen viele Kulturen auf der ganzen Welt Medikamente auf Cannabisbasis ein.

In Deutschland dürfen zurzeit nur 370 Patienten mit einer Ausnahmegenehmigung Cannabis legal erwerben und konsumieren.

Haschisch ist in Deutschland immer noch als Einstiegsdroge in Verruf. Für Patienten ist die Hürde, um legal an den Stoff zu kommen, immer noch sehr hoch. Jedoch sagen Mediziner über Cannabis, dass der Wirkstoff immer mehr mit in die therapeutische Behandlung einfließen sollte. Auf die Wirkung der Heilpflanze, vor allem dem Cannabidiol (CBD) kann man nicht verzichten. CBD ist neben dem bekannten Tetrahydrocannabinol (THC) der Hanf-Wirkstoff, der am effektivsten gegen Erkrankungen wirkt.
Cannabis bei Schmerzpatienten

Die Wirkstoffe der Hanfpflanze (THC, CBD) wirken krampflösend, entzündungs- und schmerzstillend. CBD hat keine psychoaktive z. B. halluzinogene Wirkung, auch hat es überwiegend keine Nebenwirkungen wie Schwindel, Gedächtnisverlust, Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen. Anders verhält es sich bei THC.

Aus diesen Gründen sind CBD-Produkte legal und befinden sich auch in Nahrungsergänzungsprodukten. Diese Stoffe (CBD) unterliegen in Deutschland nicht dem Betäubungsmittelgesetz.

Ein Cannabinoid kann zum Beispiel eine Appetitsteigerung auslösen oder löst eine Sedierung, eine Beruhigung aus und wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd sowie gegen Spasmen.

Wie diese Wirkungen zustande kommen, haben die Wissenschaftler aber erst verstanden, als sie entdeckten, dass das menschliche Gehirn selbst ähnliche Substanzen produziert, die Endocannabinoide, die viele neurologische und emotionale Vorgänge regulieren. Sie bereiten den Körper gewissermaßen vor für das Andocken der pflanzlichen Stoffe:

Es gibt im Organismus Cannabinoid-Rezeptoren, an die diese Cannabinoide aus dem Hanf binden können und dann eine pharmakologische Reaktion ausüben.

Es hilft vor allem Schmerzpatienten wie z. B. bei Multiple-Sklerose- oder Rheuma-Erkrankten, ihre Schmerzen zu verringern, wie bei verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Studien belegen, dass Cannabis-Medikamente auch bei Patienten mit AIDS, Hepatitis, Tourette-Syndrom, Autoimmunerkrankungen oder psychischen Symptomen helfen können, wie z. B. das Leiden zu lindern oder das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Mediziner und Wissenschaftler haben die Fähigkeiten von Cannabis als Medikament lange ignoriert, so dass es nur wenige Studien zu diesem Thema gibt. Auch ist es der Pharmaindustrie egal, diese Forschung voranzutreiben, da man auf Pflanzen kein Patent anmelden kann, um das Medikament dann exklusiv zu vertreiben.
Freigabe Cannabis

Kritiker geben zu bedenken: Die Freigabe fördere den Drogenkonsum. Doch das ist nicht zwangsläufig so. Eine erst in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie ergab, dass die Cannabis-Freigabe als Arzneimittel nicht zu einem erhöhten Drogenkonsum führe. Derartige Sorgen seien unbegründet, schreiben die Wissenschaftler um Deborah Hasin von der Columbia-Universität in New York.

In dieser Studie wurden Daten von über eine Millionen Jugendlichen aus 48 Staaten der USA ausgewertet. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin The Lancet. Die Forscher fanden keinen Hinweis darauf, dass Jugendliche in den 21 Staaten mehr kiffen, die Marihuana für medizinische Zwecke legalisiert haben.

Schwerkranke Menschen, bei denen nur Cannabis zu helfen scheint, aber auch Mediziner, vor allem in der Palliativversorgung, setzen sich dafür ein, dass Hanf für den medizinischen Gebrauch legal eingesetzt werden kann. In Deutschland gibt es bislang aber nur ein einziges zugelassenes Medikament.

Das einzige in Deutschland bisher zugelassene Cannabis-Medikament ist das Mundspray Sativex, das mit einem besonderen Betäubungsmittel-Rezept ärztlich verordnet werden kann.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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