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Plötzliche Müdigkeit nach dem Essen

Naturheilung
Besonders nach dem Mittagessen überkommt viele Menschen eine schlagartig bleierne Müdigkeit, das sogenannte Fresskoma, im Fachjargon spricht man von einer postprandialen Müdigkeit. Verbunden mit der Müdigkeit sind Trägheit, fehlender Antrieb und Unkonzentriertheit – ein absolutes Leistungstief. Wer sich nun für ein „power napping“ (kurzes Schläfchen) aufs Sofa zurückziehen kann, hat es gut, was für Berufstätige meist nicht möglich ist. Woher kommt diese plötzliche Müdigkeit nach dem Essen? Ist das normal? Kann man sie verhindern?
Inhalt

Müdigkeit nach dem Essen - Ursachen
Müdigkeit nach dem Essen – Symptome und Diagnose
Müdigkeit nach dem Essen – Behandlung
Müdigkeit nach dem Essen – Vorbeugen
Weitere Themen
Müdigkeit nach dem Essen - Ursachen

Nach dem Essen benötigt der Magen und der Darm vermehrt Blut zur Verarbeitung der zugeführten Nahrung, wodurch von anderen Organen Blut abgezogen wird. Es kommt kurzfristig zu einer Mangelversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und zu einem niedrigen Blutdruck. Je nach Art der Nahrung kann die Müdigkeit schwächer oder stärker ausgeprägt sein. Bei Mahlzeiten mit viel Zucker und Kohlehydraten kann es außerdem zu einer Unterzuckerung kommen, da vermehrt Insulin produziert wird, welches den Zucker in die Zellen befördert. Kurzfristig kann es aber zu einer zu schnellen Insulinproduktion kommen, so dass zu viel Insulin und zu wenig Zucker im Blut ist. Da das Gehirn aber auf einen konstanten Zuckerspiegel angewiesen ist, kann es bei unzureichender Versorgung zu einem vorübergehenden Leistungsabfall kommen. Bestimmte Lebensmittel, wie Fleisch, Eier, Käse und Hülsenfrüchte enthalten außerdem das leicht schlaffördernde Serotonin.

Neben der Nahrungsaufnahme, die für die Müdigkeit ursächlich ist, kommen noch biologische Ursachen. Der Organismus ist auf zwei Ruhephasen angelegt, die Nachtruhe und eine Ruhephase zur Mittagszeit.
Mangelversorgung des Gehirns
Bild: website5
Müdigkeit nach dem Essen – Symptome und Diagnose

Die Symptome sind eindeutig: Unmittelbar nach dem Essen stellt sich schlagartig eine Müdigkeit ein. War man vor dem Essen noch fit und voller Tatendrang, ist nach dem Essen jegliche Motivation dahin. Ein völlig normaler Vorgang, der bei allen Menschen mehr oder weniger auftritt.
Bild: website5
Die Müdigkeit nach dem Essen ist also völlig normal und bedarf keiner ärztlichen Behandlung, vorausgesetzt die Müdigkeit verschwindet nach einer kurzen Ruhephase von ca. 30 Minuten wieder. Sollte der Zustand aber über Stunden anhalten, können gesundheitliche Probleme dahinter stecken, wie Verdauungsprobleme oder sogar eine Schilddrüsenerkrankung.
Müdigkeit nach dem Essen – Behandlung

Wer auch nach dem Mittagessen noch fit bleiben will oder muss, sollte leichte Nahrung, wie zum Beispiel Salat und Gemüse, schwer verdaulicher Nahrung, wie Fleisch, Kartoffel oder Nudeln, vorziehen.

Desweiteren hilft es, das Gehirn zusätzlich mit Sauerstoff zu versorgen, indem man an die frische Luft geht oder, wenn das nicht möglich ist, zumindest das Fenster weit öffnet und zum Beispiel mit ein paar Kniebeugen den Kreislauf wieder in Schwung bringt.

Das sogenannte Power napping, ein kurzer Mittagsschlag, ist vielleicht auch im Büro möglich. Dafür reicht es schon, sich zurückzulehnen und die Augen zu schließen für ca. 15 Minuten. Anschließend ist eine Tasse Kaffee oder ein Espresso ein guter Start in die zweite Tageshälfte.
Müdigkeit nach dem Essen – Vorbeugen

Gegen ein kurzes Nickerchen ist ja eigentlich nichts einzuwenden. Ist das aber nicht möglich oder nicht gewollt, kann man mit entsprechender Nahrung der Müdigkeit nach dem Essen entgegenwirken. Der Verzehr von leichter Kost wird den Organismus nicht so stark belasten, wie schwer verdauliche Speisen, so dass man sich auch nach dem Essen nicht so erschlagen fühlt. Wichtig ist aber auch ein ausreichender Schlaf in der Nacht, der zwischen 6 und 8 Stunden variieren sollte. Wer permanent nachts zu wenig schläft, wird zwangsläufig tagsüber mit Müdigkeit und einem Leistungstief zu kämpfen haben.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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