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Risiko für Hirntumore durch die Pille und Aktuelle Studie zum Sitzen

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Im British Journal of Clinical Pharmacology wurde eine Studie aus Dänemark veröffentlich, die sich mit der Pille in Bezug zu Gehirntumoren beschäftigt. David Gaist, Neurologe am Universitätskrankenhaus in Odense und seine Kollegen haben nationale Gesundheitsdaten ausgewertet. Sie werteten Daten von allen Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren aus, die an einem Gliom erkrankt waren. Die Daten fassten die Jahre von 2000 bis 2009 zusammen. Sie stellten fest, dass 317 Frauen an einem Gliom erkrankt waren. Gliome sind Tumore des zentralen Nervensystems, die meist im Gehirn wachsen.

Im weiteren Verlauf suchten die Mediziner für jede erkrankte Frau, acht Frauen im selben Alter und in gleichen sozialen Verhältnissen, aber ohne Hirntumor.

Beim Vergleich der Daten stellten sie fest, dass von den Frauen, die hormonell verhütet hatten 59% an einem Gliom erkrankt waren und dass von den Frauen, die keinen Hirntumor hatten nur 50% die Pille oder ein anderes Mittel genommen hatten und das, je länger die Frauen verhüteten, das Risiko an einem Gliom zu erkranken, anstieg.

Warum das so war, konnten die Forscher aus ihren Daten jedoch nicht feststellen. Die Mediziner wiesen auf Faktoren hin, die sie nicht prüfen konnten, z. B. wann bekamen die Frauen ihre erste Regelblutung, waren sie zu dick oder gingen sie häufiger zum Arzt, sodass die Gliome früher erkannt wurden.

Bekannt ist nur, dass sich die Einnahme von Hormonen auf das Risiko auswirkt an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Die genaueren Zusammenhänge müssen aber noch weiter erforscht werden.

Man sollte jedoch nicht vergessen, dass Gliome sehr selten sind. Von 100.000 Frauen im Fortpflanzungsalter erkranken nur 5 Frauen an einem Gliom und zwar mit oder ohne hormonelle Verhütung.
Aktuelle Studie zum Sitzen

Eine Studie der Deutschen Krankenversicherung (DKV) hat im Jahr 2014 mehr als 3.000 Deutsche zu ihrem Gesundheitsverhalten befragt.

Es stellte sich heraus, dass Erwachsene gut 7,5 Stunden am Tag sitzen. Die Folgen für die Gesundheit sind massiv und auch ein abendliches Joggen kann das nicht auffangen.

Auch die Jugend ist nicht in Bewegung, sie verbringt vor allem vor dem Computer, dem Fernseher, im Auto oder in der Bahn, im Büro oder in der Uni ihre Zeit sitzend und kommt sogar auf 9 Stunden täglich im Durchschnitt.

Zusammenfassend kam bei dieser Untersuchung heraus, dass der Bundesbürger täglich siebeneinhalb Stunden sitzt. Aber junge Erwachsene im Alter von 18 bis 29 Jahren sitzen täglich neun Stunden. Es stellt sich aber auch heraus, das die älteren Mitbürger über 65 Jahren etwas beweglicher sind – sie sitzen ca. täglich nur 6,5 Stunden.

Dieses viele Sitzen hat weitreichende Folgen für die Gesundheit, hauptsächlich für den Fett- und Blutzuckerstoffwechsel, sagt DKV-Vorstand Clemens Muth.

In dieser Untersuchung wurden 3.000 Menschen befragt, wie lange sie sitzen, warum sie sitzen und vor allem wie viel im Büro, zu Hause und wie oft vor dem Fernseher oder Computer.

Zusätzlich wurden 300 Eltern zur Mediennutzung und dem Verhalten ihrer 6- bis 12 Jahre alten Kinder befragt. Die Ergebnisse sind den Angaben zufolge repräsentativ.

Welche Gesundheitsprobleme können entstehen?

Das lange Sitzen gilt als Risikofaktor für die Gesundheit. Es schadet dem Rücken und dem Bewegungsapparat. Zudem führt langes Sitzen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann den Insulinstoffwechsel störend beeinflussen und das Krebsrisiko erhöhen. Das lange Sitzen wird heute mit der Gefährlichkeit des Rauchens verglichen.

Ergebnisse zeigen, das Menschen die lange sitzen öfters an Darmkrebs, Gebärmutterkrebs und Lungenkrebs erkranken. Dabei ist es egal, ob die Menschen nach dem Sitzen sich noch sportlich betätigten. Das hat eine Studie der Universität Regensburg vor einiger Zeit ergeben.

Der Stoffwechsel wird gestört, da sich das Blut beim sitzen staut und der Sauerstoffgehalt sinkt. Der Stoffwechsel in den Zellen kommt dadurch zum Erliegen und unbenutzte Muskeln werden schlapp. Um das auszugleichen muss man nicht viel in Bewegung sein, schon im Stehen ist der Körper aktiver als im Sitzen.

Ein abendliches Joggen oder Aktivitäten am Wochenende können das Dauersitzen nicht ausgleichen. Es hilft nur, wenn man möglichst oft aus dem Stuhl oder Couch aufsteht und ein paar Schritte geht oder eine Treppe hochgeht statt mit dem Fahrstuhl zu fahren.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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