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Riskante Heilpraktiker - Methoden sollen verboten werden

Gegen riskante Methoden einiger Heilpraktiker will Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgehen.

Stoppen möchte Jens Spahn per Gesetz riskante Heilpraktiker-Methoden. So spritzen Heilpraktiker Extrakte aus tierischen Organen, als sogenannte Frischzellen-Therapien.
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Das berichteten die Süddeutsche Zeitung und der Norddeutsche Rundfunk unter Berufung auf Regierungskreise. Ein entsprechender Referentenentwurf sei bereits in Arbeit.

Bei der Frischzellen-Therapien bekommen Patienten Extrakte aus Organen von Schafen und anderen Tieren gespritzt. Eingesetzt wird die Therapie als Anti-Aging-Kur oder zur "Stärkung der Immunabwehr“. Helfen sollen die Extrakte auch bei Krankheiten wie Parkinson oder Multiple Sklerose.
Nach aktuellem Forschungsstand sind Frischzellen nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich. So steckten sich im Jahr 2014 in Rheinland-Pfalz mehrere Patienten und Klinikmitarbeiter mit der hochansteckenden Schafkrankheit Q-Fieber an. Diese Erkrankung kann zu einer Lungenentzündung oder zu einer Herzmuskelentzündung führen. Im schlimmsten Fall führt sie zum Tod.
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Schon in der Vergangenheit kam das Bundesinstitut für Arzneimittel sowie das Paul-Ehrlich-Institut zu dem Schluss, dass diese Therapie gefährlich ist. Bisher scheiterten jedoch alle Versuche in Deutschland diese Therapie zu verbieten. Vermutet wird, dass wirtschaftliche Motive der Grund seien.

In fast allen Ländern der Welt ist die Frischzellen-Therapie schon seit Jahren verboten.
Zudem plant Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass Heilpraktiker nur noch in Ausnahmefällen selbst Arzneimittel herstellen dürfen. Hierfür muss jedoch das Arzneimittelgesetz geändert werden.

Bislang war es Angehörigen nichtärztlicher Heilberufe, wie zum Beispiel Heilpraktikern, möglich, verschreibungspflichtige Arzneimittel selbst herzustellen, um ihre eigenen Patienten damit zu behandeln. Immer wieder sind aber Menschen durch Therapien mit fragwürdigen selbstgemixten oder selbstsynthetisierten Arzneien in Gefahr geraten.
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Zu erinnern sei hier an einen Fall aus dem Jahr 2016 aus Brüggen-Bracht am Niederrhein. Der Heilpraktiker stellte ein Mittel namens 3-Bromopyruvat (3-BP) her, um damit schwerkranke Krebspatienten zu behandeln. Das Mittel war zuvor kaum erprobt worden und so kam es zu mehreren Todesfällen. Der Heilpraktiker behandelte auch mehrere Patienten aus den Niederlanden, da in den Niederlanden derartige Behandlung schon lange verboten waren.

November 2018
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