Schwitzen bei Krebserkrankungen und Tumore - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Schwitzen bei Krebserkrankungen und Tumore

Symptome

Nerven und Hormonstörungen können durch bösartige Tumorerkrankungen entstehen. Dadurch werden auch vegetative Beschwerden, wie Schwitzen ausgelöst. Vor allem bei Krebsformen, sogenannten neuroendokrinen Tumoren, die das Nerven- und Hormonsystem betreffen kommt es zu erhöhter Schweißbildung. Zu einem gewissen Teil bilden einige selbst Hormone und Nervenstoffe. Es kommt dann zu erheblichen Stoffwechselentgleisungen und krisenhaften Zuständen.

Ein neuroendokriner Tumor ist z. B. das Phäochromozytom. Der Tumor kann in der Markzone der Nebennieren, in Nervenknoten des sympathischen Nervensystems oder im Rahmen erblicher Erkrankungen auch in anderen Hormondrüsen entstehen. Er scheidet Adrenalin und Noradrenalin aus. Dies sind Stresshormone und es kommt zu Bluthochdruckkrisen mit Schweißausbrüchen, Herzrasen, Kopfschmerzen, Blässe und Gewichtsverlust.

Ein Karzinoid entsteht isoliert im Blinddarm oder im Übergangsabschnitt zwischen Dünn- und Dickdarm (Ileum). Es ist ein sogenannter neuroendokriner Tumor. Vordringen kann er in andere Körperbereiche etwa in die Leber und Gewebshormone produzieren. Die Symptome sind z. B. Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Hautrötungen, Herzjagen, Durchfall und Bauchschmerzen.

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Der vorwiegend gutartige Tumor Insulinom in der Bauchspeicheldrüse bildet hauptsächlich das Hormon Insulin. Durch diese Überproduktion (Hyperinsulinismus) nehmen die Betroffen an Gewicht zu. Zusätzlich kommt es zur Unterzuckerung, wenn Betroffene wenig oder nichts Essen. Die Symptome sind vermehrtes Schwitzen, Zittern, Herzrasen, Übelkeit, Heißhunger, Schwächegefühl, Ängste und eventuell Sehstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Krämpfe.

Die Akromegalie ist eine seltene Tumorerkrankung der Hirnanhangdrüse und führt zu einer Überproduktion an Wachstumshormonen. Betroffene sind meist Menschen in den mittleren Lebensjahren. Symptome können sein, z. B. veränderte grobe Gesichtszüge, dicke und faltige Haut, Hände, Füße und Kopfumfang vergrößern sich ebenso wie die Nase, die Kiefernknochen und auch die Zunge. Übermäßiges Schwitzen, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Menstruationsbeschwerden und Potenzbeschwerden können Frühsymptome sein. Bei dieser Krankheit entwickelt sich häufig ein Bluthochdruck und eine Diabetes.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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