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Senkt moderater Alkoholkonsum Demenz-Risiko?

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Nach einer neuen Studie soll Alkohol in moderater Weise getrunken, dass Demenz-Risiko senken.

Nach dieser Studie haben Menschen, die gar kein Alkohol trinken, ein deutlich höheres Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken, als moderate Trinker. Die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken, soll bei Menschen, die gar kein Alkohol anrühren, um 50 % höher sein.
Bild: pixabay website5
Aber Vorsicht, Alkohol ist nicht gleich Alkohol. So haben Menschen, die Wein in moderaten Mengen trinken, ein vergleichsweise geringeres Risiko, demenzkrank zu werden als Konsumenten von Bier oder hochprozentigem Alkohol.

Die Wissenschaftler, unter der Leitung von Frankreichs Nationalem Institut für Gesundheit und medizinische Forschung, veröffentlichten ihr Ergebnis am Mittwoch (01.08.2018) im Fachmagazin „BMJ“ (ehemals British Medical Journal).
Maximal werden in dieser Studie 6 Gläser Wein oder Bier empfohlen.

Die Forscher unter der Leitung von Séverine Sabia von Frankreichs Nationalem Institut für Gesundheit und medizinische Forschung zeigen in der Studie auch, welche Art von Alkohol Demenz am ehesten vorbeugt: Unter den moderaten Trinkern haben Weintrinker demnach ein geringeres Risiko, an Demenz zu erkranken, als Konsumenten von Bier oder hochprozentigem Alkohol.

Der Studie zufolge gilt als leichtes moderates Trinken der Konsum von einer bis 14 Einheiten Alkohol pro Woche. 14 Einheiten entsprechen ca. sechs mittelgroßen Gläsern Wein a 175 Milliliter mit einem Alkoholgehalt von 13 Prozent oder sechs Gläsern mir rund einem halben Liter Bier mit vier Prozent Alkohol.
Die Autoren der Studie warnen jedoch davor, dass die Abstinenten sich nicht zum Alkoholgenuss animieren lassen sollten. Schließlich kann Alkohol zu bekannten schädlichen Störungen führen. Alkohol hat Auswirkungen auf die Sterblichkeit, neuropsychiatrischen Störungen, Leberzirrhose und Krebs.

Zudem kehrt starkes Trinken der Studie zufolge den Effekt um und lässt das Demenz-Risiko deutlich steigen - und zwar um 17 Prozent je sieben zusätzlicher Alkoholeinheiten pro Woche.
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Die Untersuchung beruht auf der Auswertung von 9.000 britischen Staatsbediensteten und ist trotz der Auswertung der medizinischen Daten dieser Personengruppe nicht so genau wie bei anderen medizinischen Studien.

Savil Yasar, von der Johns Hopkins School of Medicine in Baltimore meint jedoch, dass man auf Grund der Erkenntnisse der Studie, die mögliche schützende Wirkung von leichtem bis moderatem Alkoholkonsum hinsichtlich Demenz in Betracht ziehen sollte. Savil Yasar nahm nicht selbst an der Studie teil.

August 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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