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Eine Zecke mit Flügeln? Die beißende Hirschlausfliege

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Schon jetzt sind die beißenden Hirschlausfliegen unterwegs. Die kleinen Blutsauger befallen überwiegend die Säugetiere des Waldes. Aber auch Menschen, Pferde oder Hunde, die sich im Waldgebiet aufhalten, werden gebissen.

Früher als sonst sind die Hirschlausfliegen unterwegs und das in manchen Gebieten mit einer massenhaften Vermehrung als sonst in den vergangenen Jahren.

So machen nicht nur Zecken den Waldspaziergängern dieses Jahr zu schaffen, sondern jetzt auch die Hirschlausfliegen.

Über diese blutsaugenden Parasiten ist bisher nur wenig bekannt. Das bedeutet unter anderem, ob der Biss gefährlich ist, was noch nicht erforscht wurde.

Bekannt ist unter anderem, wenn sich die blutsaugende Hirschlausfliege auf Mensch oder Tier stürzt und gelandet ist, brechen ihre Flügel ab. Viele dieser Fliegen tragen Bartonellen in sich, ein bestimmtes Bakterium.
In Deutschland forscht Volkhard Kempf vom Universitätsklinikum in Frankfurt/Main an der Frage, inwieweit die Tiere für den Menschen gefährlich sein können. Da die Tiere oft ein bestimmtes Bakterium in sich tragen, dass Bartonella schoenbuchensis.

Die Entdeckung dieses Bakteriums liegt erst zwanzig Jahre zurück. Volkhard Kempf hat eigene Forschungen an der Hirschlausfliege durchgeführt. Diese wurden von Mai bis Dezember 2017 in Hessen und Baden-Württemberg gesammelt. Bisher ist Kempf in Deutschland der einzige, der eine Studie durchgeführt hat.

Die Wissenschaftler konnten bei 90 % der Hirschlausfliegen Bartonellen nachweisen. Es sei aber noch nicht sicher, ob die Bakterien auch auf den Menschen übertragen werden. Volkhard Kempf führte weiter aus, dass bis jetzt die Datenlage sehr dünn sei. Auch gebe es wenige Fallberichte, die auf unspezifische Beschwerden und Hautentzündungen bei gebissenen Menschen hinweisen. Auch sei es noch reine Spekulation, dass es zu schweren Entzündungen des Herzens kommen könne, wie in der Öffentlichkeit manchmal dargestellt. Bisher gebe es eben keine sicheren Hinweise.
Hirschlausfliege

Die Hirschlausfliege ist nur ca. fünf Millimeter groß, sie ist dunkler Farbe und ziemlich lästig.

Die Fliege ähnelt einer Zecke, nur hat die Hirschlausfliege auch Flügel. In manchen Gebieten scheint es dieses Jahr eine massenhafte Vermehrung der Hirschlausfliege zu geben, so dass besonders Spaziergänger und Hundehalter betroffenen sind. Bei Hunden setzt sich die Hirschlausfliege im Fell fest. Der Biss der Fliege kann zu entzündeten Stellen der Haut führen, die dann behandelt werden müssen.

Beim Menschen stürzen sich die Hirschlausfliege meist auf den Nackenbereich. Das besondere ist, haben die Hirschlausfliegen ihren Zielbereich erreicht, brechen ihre Flügel ab.

August 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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