Spreizfuß – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Spreizfuß – Naturheilkunde

Naturheilung
Bei dieser Fußdeformation senkt sich das Quergewölbe des Fußes ab und der Vorfuß verbreitert sich. Es werden dadurch Stellen des Fußes belastet die normalerweise kein Gewicht zu tragen hätten. Im weiteren Verlauf kommt es zu Schwielen und Druckstellen die sehr schmerzhaft sein können. Vom Spreizfuß sind überwiegend Frauen betroffen. Zu Problemen führt der Spreizfuß meistens nicht, wenn überhaupt verursacht er erst in der zweiten Lebenshälfte Beschwerden.
Inhalt

Ursachen Spreizfuß (Pes transversoplanus)
Symptome (Pes transversoplanus)
Weitere Themen Füße
Konservative Maßnahmen wären z. B.:
Operative Maßnahmen
Vorbeugung (Pes transversoplanus)
Ursachen Spreizfuß (Pes transversoplanus)

Übergewicht und falsche Schuhe zählen zu den häufigsten Ursachen des Spreizfußes. Weitere Verursacher sind Verletzungen, Lähmungen, Bänderschwäche, Knochenerkrankungen oder rheumatische Erkrankungen.
Symptome (Pes transversoplanus)

Der Spreizfuß verursacht belastungsabhängige Schmerzen. Sie treten beim Gehen und Stehen auf und lassen in Ruhe wieder nach. Häufig kommt es beim Spreizfuß zu einem sogenannten Hallux valgus, zudem wandert die Kleinzehe nach innen. Auch die Zehengrundgelenke nehmen eine Fehlstellung ein, z. B Hammerzeh oder Krallenzeh. Es bilden sich zudem verstärkt Hühneraugen (Clavus). Durch die verstärkte Belastung des zweiten und dritten Mittelfußknochens kommt es zu schmerzhaften Schwielen an der Fußsohle. Betroffene haben zudem das Problem passendes Schuhwerk für ihre Füße zu finden.
Diagnose

Meist schon durch Befragung und einer körperlichen Untersuchung kann eine Diagnose gestellt werden, da jeder Spreizfuß das typische Muster an Schwielen und Hühneraugen aufweist. Zusätzlich kann auf einem Röntgenbild die veränderten Winkel zwischen den Mittelfußknochen gemessen werden, um das Ausmaß der Fehlbildung festzustellen.
Therapie

Solange der Spreizfuß (Pes transversoplanus) keine Beschwerden verursacht ist auch keine Therapie notwendig. Sollten sich jedoch Beschwerden einstellen, kommen sowohl eine konservative wie eine operative Behandlung in Frage. Das Ziel einer Behandlung ist es den Fuß zu entlasten oder zumindest abzuschwächen. Es ist jedoch meist nicht möglich beim Spreizfuß eingesunkene Quergewölbe wieder dauerhaft aufzurichten.
Konservative Maßnahmen wären z. B.:

  • Entlastung der Druckstellen durch passendes Schuhwerk
  • Spreizfußeinlagen
  • Wechselbäder
  • Ruhigstellung bei Entzündungen
  • Entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente
  • Fußgymnastik
Operative Maßnahmen

Verformungen der Mittelfußknochen und Zehendeformitäten können operativ korrigiert werden. Es gibt für die einzelnen Zehen unterschiedliche Operationstechniken.
Vorbeugung (Pes transversoplanus)

Um einen Spreizfuß vorzubeugen, sollte man vor allem Risikofaktoren vermeiden. Wichtig wäre dabei auf das richtige Schuhwerk zu achten. Das gilt auch schon für Kinder. Zum zweiten muss man auf sein Gewicht achten, sodass es das Normalgewicht nicht allzu sehr überschreitet. Hierzu sind eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung empfehlenswert.
Weitere Themen Füße

Fersenschmerz- Fersensporn- Erkrankungen am Fuß- Naturheilung
Fersensporn- Verschiedene Therapien: Naturheilkundlichen Behandlungen
Achillessehne- Was hilft bei Beschwerden?  - Naturheilung
Hallux valgus- Fachausdruck für den Schiefstand des Großzehs
Naturheilkunde - Hohlfuß/Hackenfuß
Naturheilkunde – Der Spitzfuß
Die Hammerzehe – Naturheilkunde
Naturheilkunde – Klumpfüße
Spreizfuß – Naturheilkunde
Senkfuß – Naturheilkunde
Naturheilkunde – Der Knickfuß
Sichelfuß (Pes adductus) – Naturheilkunde
Schneiderballen (Kleinzehenballen, Bunionette)
Haglundexostose – Naturheilkunde
O-Beine - Naturheilkunde
Vorheriger Beitrag: Naturheilkunde – Klumpfüße

Nächster Beitrag: Senkfuß – Naturheilkunde


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt