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Stauungsleber

Zu einer Stauungsleber kommt es, wenn sich das Blut in der Leber staut, weil der venöse Abfluss nicht mehr funktioniert.

Die Ursache für eine Stauungsleber ist ein zu schwaches rechtes Herz (Herzinsuffizienz).

Die Stauungsleber ist eine Folgeerkrankung einer chronischen Rechtsherzschwäche oder durch ein Abflusshindernis in den Lebervenen.

Betroffen bei einer Rechtsherzinsuffizienz sind vor allem der rechte Vorhof und die rechte Kammer des Herzmuskels. Diese Seite des Herzens ist die Seite, die das sauerstoffarme Blut aus dem Körper weiter in die Lunge transportiert, um dort wieder mit Sauerstoff angereichert zu werden. Ist das Blut wieder mit Sauerstoff angereichert, fließt es anschließend in die linke Herzhälfte und wird von dort weiter in den Körperkreislauf gepumpt.
Bild: website5
Bei einer rechtsseitigen Herzschwäche staut sich das Blut in den Venen. Die Blutgefäße halten dem zunehmenden Druck nicht mehr stand. Es kommt zu Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme, Wassereinlagerungen).

Symptome einer Rechtsherzinsuffizienz können zum Beispiel eine Halsvenenstauung sein. Erkennbar ist diese an einer Volumenüberfüllung der Halsvenen. Zudem kann es durch die Rückstauung des Blutes zu Störungen einzelner Organe oder Körperfunktionen kommen. Besonders betroffen sind die Leber, die Nieren, die Milz oder der Magen-Darm-Trakt. Zu erkennen ist das an Lebensmittelunverträglichkeiten, Verstopfung oder Appetitlosigkeit.

Die Rechtsherzinsuffizienz entwickelt sich meist als Folge einer chronischen Linksherzinsuffizienz.
Inhalt

Stauungsleber – Ursachen
Stauungsleber – Symptome
Stauungsleber – Diagnose
Stauungsleber – Therapie/Behandlung
Stauungsleber – Ursachen

Bei einer Rechtsherzinsuffizienz staut sich das Blut in die Leber zurück. Da es nicht über die Lebervenen abfließen kann, kommt es zur sogenannten Stauungsleber. Das geschwächte Herz schafft es nicht mehr vollständig das Blut von der Leber weiter in die Lunge zu pumpen.
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Der krankheitsbedingte erhöhte Druck in der Lunge führt zu einer Überlastung des Herzens, da es immer mehr Kraft aufwenden muss, um das Blut in die Lunge zu pumpen. So wird das Herz im Laufe der Zeit überlastet und geschädigt. Es kommt zum sogenannten Lungenherz (Cor pulmonale). So führt die übermäßige Belastung dazu, dass sich die Muskelschicht in der Wand der rechten Herzkammer verdickt.

Durch den Rückstau des Blutes kommt es zu Veränderungen des Lungengewebes, die Leberzellen sterben ab und es entwickelt sich zuerst eine Stauungsleber und später zu einer Leberzirrhose, die zum Leberversagen führen kann.
Stauungsleber – Symptome

Die Symptome der Stauungsleber sind anfangs eher unspezifisch. Betroffene klagen meist über Müdigkeit, Abgeschlagenheit und einem allgemeines Krankheitsgefühl.

Die Beschwerden der Stauungsleber bestehen hauptsächlich in rechtsseitigen Oberbauchschmerzen.
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Auch Wasser im Bauch oder Aszites, wie es in der Fachsprache genannt wird, ist bei Lebererkrankungen eine bekannte Komplikation. Sie äußert sich durch einen ballonartig aufgetrieben Bauch.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung entwickeln sich die typischen Symptome einer Leberfunktionsstörung mit Gelbsucht (Ikterus), Eiweißmangel, Blutgerinnungsstörungen und im Endstadium ein Leberkoma (hepatische Enzephalopathie).

Zudem kommt es bei fortschreitender Krankheit zu Wassereinlagerungen in den Unterschenkeln.
Stauungsleber – Diagnose

Eine gesicherte Diagnose zu stellen, ist bei einer Stauungsleber relativ einfach. Innerhalb des Anamnesegesprächs finden sich die typischen Symptome für eine Rechtsherzinsuffizienz und Leberfunktionsstörungen. Zudem ist bei der körperlichen Untersuchung schon eine Stauung der Halsvenen sichtbar. Ist die Erkrankung fortgeschritten, gibt es meist Hinweise auf eine Zirrhose, wie z.B. Wasser im Bauch (Aszites).

Um die Diagnose zu bestätigen, kommt es zur Laboruntersuchung des Blutes. Hier zeigt sich eine Erhöhung der Leberwerte sowie ein erhöhtes pro-BNP als Marker für eine Herzinsuffizienz.

Auch kann durch eine Ultraschalluntersuchung der Leber der Verdacht auf eine Stauungsleber bestätigt werden.
Stauungsleber – Therapie/Behandlung

Da die Stauungsleber nicht durch eine eigenständige Ursache hervorgerufen wird, liegt die Therapie der Stauungsleber immer in der Therapie der Grunderkrankung, z.B. der Rechtsherzinsuffizienz.
Stauungsleber durch Rechtsherzinsuffizienz
Bild: pixabay website5
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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