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Stillen – Wenn Stillen zum Problem wird

Zu der Vorfreude auf das Baby gesellen sich bereits während der Schwangerschaft jede Menge Tipps und Verhaltensmaßregeln. Während der Schwangerschaft geht es zum Beispiel darum, was man essen und trinken darf und was nicht und nach der Entbindung ist das Stillen das große Thema.
Unbestritten hat das Stillen viele Vorteile sowohl für das Baby als auch für die Mutter. Muttermilch ist in der Zusammensetzung ideal, hat immer die richtige Temperatur, ist praktisch und zu alledem kostenlos. Die Stillmomente sind für Mutter und Kind besonders innig und schön. So sollte es zumindest sein. Was aber, wenn es mit dem Stillen nicht so klappt, wie man sich das vorgestellt hat?

Natürlich ist das Saugen an den Brustwarzen, und das bis zu 12 Mal am Tag, für die Mutter zunächst ungewohnt und kann auch schmerzhaft sein, zumal beim Saugen sich in der ersten Zeit auch die Gebärmutter zusammenzieht – also doppelter Schmerz. Das ist aber in der Regel auszuhalten und wird im Laufe der Zeit weniger. Kommt es jedoch zum Wundsein der Brustwarzen, zu Entzündungen oder zu Rissen, kann das Stillen für die Mutter zur Tortur werden.
Oft hört die Mutter dann von anderen Mütter „da musst du jetzt durch“ oder „Zähne zusammenbeißen, bis es besser wird“, usw. Und auch die diesbezüglichen Medien tun alles dafür, dass Stillen ein „Muss“ ist, egal um welchen Preis. Der Druck auf die Mutter auf jeden Fall weiter zu stillen, ist enorm hoch, so dass sie ihr Stillproblem als ihr persönliches Versagen sieht. Das kann soweit gehen, dass sie regelrecht Angst und Panik vor dem nächsten Stillen hat. Und dabei sollte doch alles so schön sein – für die Mutter ein unerträglicher Zustand.

Hinzu kommt, dass das Stillen (mindestens sechs Monate) das Baby vor Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten schützen sowie das Immunsystem stärken soll. Stillen soll spätere psychische Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten beim Kind vermeiden und sogar Einfluss auf dessen Intelligenz haben. All diese Kriterien erhöhen den Druck auf die Mutter, unter allen Umständen weiter zu stillen, will sie doch das Beste für ihr Kind.

Und trotz bester Hautpflege und Hygienemaßnahmen kann es zu einer Mastitis (Entzündung der Brustdrüse) kommen.
Stillen-  Schützt vor Allergien
Bild: pixabay website5
Die Ursache hierfür ist in den meisten Fällen eine Infektion mit dem Bakterium Staphylococcus aureus, das durch wunde oder rissige Brustwarzen leicht in die Brust eindringen kann. Die Brust ist gerötet und überwärmt und es kommt zu plötzlichem Fieber. In den meisten Fällen heilt eine Mastitis bei entsprechender Behandlung zügig wieder ab. Es kann aber auch zu Abszessen kommen, das heißt eitrige abgekapselten Ansammlungen, die vom Arzt entleert werden müssen. Eher selten ist eine Ausbreitung des Bakteriums über die Brust hinaus.

Heilt die Entzündung nicht so schnell wieder ab, wie erhofft, oder die Risse in der Brustwarze, kann das Stillen zur Qual werden. In dem Fall sollte man abstillen. Es kann nicht sein, dass Mütter sich schlecht fühlen, weil sie ihr Baby nicht weiter stillen können (aus welchen Gründen auch immer), nur weil die öffentliche Meinung ihr einen „Stillzwang“ auferlegt. Die Momente mit dem Baby beim Stillen sollten schöne und innige Momente sein, was aber durchaus auch beim Fläschchen geben der Fall ist. Ist die Mutter glücklich und schmerzfrei in diesen Momenten, überträgt sich das auf ihr Baby. Mit einer gestressten und entnervten Mutter ist keinem geholfen und sicherlich nicht förderlich zwischen der Mutter-Kind-Beziehung.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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