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Vegane Ernährung - Fertiggerichte

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Oft als gesund und ökologisch wird vegane Ernährung bezeichnet. Das muss man aber als ein großes Missverständnis bezeichnen, wenn man zu Fleischersatz aus Soja oder Weizengrieß greift. Denn erst eine Menge an Salz, Fett und Zusatzstoffen sorgen für einen Geschmack auf dem Teller.

Soja oder Weizengrieß z. B. schmeckt nach nichts, schon gar nicht nach Fleisch. Erst viele Zusatzzutaten aus der Lebensmittelchemie verwandeln den pflanzlichen Rohstoff in einen Fleischersatz. Auch sind vegane Fertiggerichte nicht gesünder als konventionelle Produkte.
Soja oder Weizengrieß- Vegan
Bild: pixabay website5
Ein Beispiel

Eine Frikadelle aus der Serie „My best Veggie von Lidl“ benötigt 16 Zutaten für ein Fleischgericht ohne Fleisch. Zutaten sind:

  • Sojaprotein
  • Paprika
  • Zwiebeln
  • Sonnenblumenöl
  • Trinkwasser
  • Weizenproteine
  • Hühnereiweißpulver
  • Weizenmehl
  • Weizenstärke
  • Speisesalz
  • Gewürze
  • Hefe
  • Maltodextrin
  • Kräuter
  • Verdickungsmittel
  • Raucharoma

Es ist also sehr viel Lebensmittelchemie nötig, um dass aus Soja eine Frikadelle oder aus Seitan eine Currywurst wird.

Denn erst mit Zusatzstoffen und Aromen aus dem Labor entstehen der Geschmack und das Aussehen des veganen Produkts.
Vegane Fertiggerichte

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat schon vor zwei Jahren bemängelt, dass zu viele Zusätze in veganen Fertiggerichten vorhanden sind. Auch dass sich zu viel Salz, Zucker und Fette in der Nahrung befinden (Marktcheck: Vegane Lebensmittel). Bis heute hat sich daran nichts geändert. Das oben genannte Beispiel der Frikadelle beinhaltet z. B. 2,5 Gramm Salz und 13,5 Gramm Fett auf 100 Gramm Frikadelle.
Ein vor kurzem durchgeführten Straßentest vom Verbrauchermagazin „Markt“ des NDR kam zu dem Ergebnis, dass viele Verbraucher erwarten, dass vegetarische und vegane Fertiggerichte gesünder und qualitativ besser sind als die Originale. Doch das trifft so nicht zu.

Die meisten der Befragten sprachen sich für vegetarische Produkte aus, da sie sie für gesund und kalorienarm hielten. Wies man sie jedoch auf die Zutatenliste hin, reagierten sie überrascht.
So hat z. B:

  • Eine Vegetarische Currywurst 100 Kilokalorien mehr als das Original aus Fleisch vom selben Hersteller.
  • Fleischlose Salami beinhaltet 3,3 Gramm Salz. Das ist mehr als die Hälfte der Tagesdosis von 6 Gramm, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird.
  • Auch enthielten einige Wurstsorten nicht nur das als gesund geltende Rapsöl, sondern auch billiges Palmfett. Palmfett gehört wegen seiner gesättigten Fettsäuren zu den gesundheitlich bedenklichen Fetten.
  • Zudem kommen Verdicker, Stabilisatoren, Farb- und Konservierungsstoffe auf die Zutatenliste des Fleischersatzes. Das sind alles Zusätze, die Ernährungsexperten auch in konventionellen Lebensmitteln nicht haben wollen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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