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Verschreibung von Antibiotika rückläufig

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Laut einer Studie des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung (ZI), die am 07. Oktober 2014 in Berlin vorgestellt wurde, ist ein deutlicher Rückgang von Antibiotika-Verschreibungen zu verzeichnen, besonders deutlich bei Kinderärzten. Eine positive Entwicklung, da viele Krankheiten nicht von Bakterien, sondern von Viren verursacht werden, wogegen Antibiotika wirkungslos sind.

Große Sorge bereitet den Experten die zunehmende Resistenz gegen Antibiotika in Krankenhäusern, Arztpraxen und in Altenheimen. Diese resistenten Erreger werden als letzte Möglichkeit mit sogenannten Reserveantibiotika bekämpft, nicht immer mit Erfolg. Gründe für die zunehmende Resistenz werden in der übermäßigen Verschreibung von Antibiotika und auch deren Einsatz in der Tiermast gesehen.

Die Auswertung der Studie, durchgeführt durch die Experten des ZI-Forschungsinstitut um Jörg Bätzing-Feigenbaum, stützt sich auf Arzneiverordnungen aus Arztpraxen zwischen 2008 und 2012. Hierbei war ein allgemeiner Rückgang von Antibiotika-Verschreibungen, insbesondere bei den Kinderärzten zu verzeichnen. Für die Studie wurden allerdings nur die ambulanten Fälle untersucht, nicht die Menschen, die im Krankenhaus antibiotisch behandelt werden.

Es wurde aber auch untersucht welche Sorte Antibiotika verschrieben wird. So wurde ein bedenklicher Zuwachs des Mittels Cephalosporine verzeichnet. Dieses Mittel zählt zu den Reserveantibiotika wegen ihres breiten Wirkungsspektrums, gerade bei schweren Infektionen und Keimen, die bereits gegen andere Antibiotika resistent sind. Auch bei Kindern unter 14 Jahren wurde Cephalosporine verstärkt eingesetzt. Laut Studie ist aber auch hier ein Stopp des Anstiegs der Verabreichung dieses Breitbandantibiotikas zu verzeichnen, da dieses Mittel als eine der Ursache für Multiresistenzen gilt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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