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Viren und Bakterien – Wo ist der Unterschied?

Symptome
Viren und Bakterien haben eines gemeinsam: Sie sind unsichtbare Krankheitserreger, die für den Menschen gesundheitlich sehr gefährlich werden können.
Ansonsten unterscheiden sich Viren und Bakterien sowohl von der Größe als auch von den möglichen Behandlungsmaßnahmen.
Inhalt

Was sind Bakterien?
Was sind Viren?
Bakterielle Erkrankung - Behandlung
Viruserkrankung - Behandlung
Viren oder Bakterien
Naturheilkunde - Bakterien
Bild: pixabay website5
Was sind Bakterien?

Bei Bakterien handelt es sich um eigenständige Organismen, die sich selbst versorgen und vermehren. Die Größe der meisten Bakterien beträgt zwischen 0,6 bis 1,0 Mikrometer, sie sind noch mit einem normalen Lichtmikroskop erkennbar.
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Nicht alle Bakterien machen krank, im Gegenteil, denn Bakterien sind ein wichtiger Teil des Immunsystems im menschlichen Körper, wie zum Beispiel die Bakterien, die im Darm leben und in der Darmflora für die Verdauung sorgen. Oder auch die Bakterien die sich auf der Haut befinden und wichtig für die Hautflora sind.

Aber Bakterien zählen auch zu den Lebewesen, die zum Beispiel durch ihre Stoffwechselprodukte krank machen können, da diese für den Menschen teilweise giftig sind. Bekannte Krankheiten, die durch Bakterien ausgelöst werden sind Tuberkulose, Typhus, Cholera und Syphilis.
Was sind Viren?

Viren zählen nicht zu den Lebewesen. Sie können sich nicht selbständig vermehren, sondern brauchen dazu Zellen im menschlichen Körper, die sogenannten Wirtszellen, die durch die Viren zerstört werden. Viren unterscheiden sich deutlich von ihrer Größe (bis zu 100mal kleiner) zu der Größe von Bakterien. Sie sind durch ein normales Lichtmikroskop nicht erkennbar, sondern nur unter einem Elektronenmikroskop.

Zu den Krankheiten, die durch eine Virusinfektion ausgelöst werden, zählen Windpocken, Masern und Mumps sowie Herpes und Erkältungen.
Bakterielle Erkrankung - Behandlung

Häufig werden bakterielle Erkrankungen mit Antibiotika behandelt, die die Bakterien angreifen und absterben lassen. Antibiotika wirken ausschließlich auf die Zellwand von Bakterien und greifen keine körpereigenen Zellen an. Eine zu häufige Behandlung mit Antibiotika kann aber zur Folge haben, dass sich die Bakterien darauf einstellen und resistent auf die Angriffe von Antibiotika reagieren, somit kann eine Antibiotikabehandlung erfolglos bleiben.

Alternativ zu Antibiotika können auch andere Mittel helfen, zum Beispiel aus der Naturheilkunde oder Homöopathie, aber auch einfache Hausmittel. Bei einer Blasenentzündung kann zum Beispiel schon viel trinken helfen, um die Bakterien hinaus zu spülen.
Viruserkrankung - Behandlung

Bei einer Virusinfektion können Antibiotika nicht helfen, da Viren keine eigene Zellwand besitzen. Hier gilt es zunächst das körpereigene Immunsystem zu stärken, die die Viren abwehren. Es gibt zudem Medikamente, die die Vermehrung der Viren hemmen. Allerdings gibt es noch kein Mittel, dass die Viren abtötet, ohne die körpereigenen Zellen zu verschonen.
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Da Viren für Krankheiten, wie zum Beispiel Masern oder Mumps verantwortlich sind, kann man den Körper durch eine Impfung auf das Eindringen dieser Viren vorbereiten. Bei einer Impfung werden diese Krankheitserreger in abgeschwächter Form in den Körper eingebracht, der dann Antikörper dagegen bildet. Kommt es später zu einer solchen Virusinfektion, wird der Körper diese Viren erkennen und in der Regel schnell unschädlich machen. Aber auch hier gibt es Viren, die sich ständig verändern, wie zum Beispiel die Grippe-Erreger, so dass fortwährend entsprechende Impfstoffe entwickelt werden müssen.
Viren oder Bakterien

Ob es sich um eine Virusinfektion oder eine bakterielle Erkrankung handelt, kann nur der Arzt feststellen. Das ist wichtig, um eine entsprechende Behandlung einzuleiten mit den geeigneten Medikamenten.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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