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Welche Therapien verändern die Medizin

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Es gibt verschiedene neue Therapieansätze, die die Medizin verändert könnten. Dazu zählen:

  • Therapieansätze in der Krebstherapie
  • Forschung in der Stammzellentherapie

Bekannt ist ja, dass Stammzellen Haut und Haare wachsen lassen, oder dass der Körper den Krebs selbst besiegen kann und Frauen bekommen Babys ohne Gebärmutter. Diese Möglichkeiten werden schon bald zum medizinischen Alltag gehören.

Patienten, die bisher keine Hoffnung mehr hatten, geben diesen neuen Methoden Hoffnung.

Die meisten dieser Therapien befinden sich noch in der Studienphase, werden es aber bald bis in die Arztpraxen schaffen.
Das Immunsystem in der Krebstherapie

Forschern ist es in letzter Zeit geglückt, wie sie die Abwehrkräfte (Immunsystem) des Körpers nutzen können, um gegen den Krebs vorzugehen. Seit Jahrzenten ist das einer der größten Erfolge im Kampf gegen den Krebs. Die Abwehrkräfte des Körpers entdecken die Krebszellen als feindliches Gebilde und vernichten sie.

Krebszellen haben bis heute die Eigenschaft sich vor dem Immunsystem zu verstecken, so dass sie nicht erkannt werden und sich ungestört vermehren können. Sollte es gelingen, diese Eigenschaft zu unterbinden, so dass das Immunsystem sie sofort erkennt, haben die Krebszellen keine Möglichkeit mehr zu überleben. Diese Therapie wäre effektiver als jede Chemotherapie.

Mit dieser neuen Therapie verzeichneten Krebsärzte bei schwarzem Hautkrebs und Lungenkrebs, dass sind Krebsarten mit einer besonders niedrigen Überlebensquote, die größten Erfolge. Mehrere Antikörper sind für diese Immuntherapie bei diesem Hautkrebs sowie Lungenkrebs schon zugelassen.
Bild: fotolia.de
Klinische Studien laufen für viele andere Krebsarten, wie z. B. für den genetisch bedingten Brustkrebs, Leukämie oder den Hirntumor Glioblastom.
Es wird aber noch einige Zeit dauern bis die Immuntherapie den Medizinern als Standard zur Verfügung steht.

Sobald die Abwehrkräfte aktiv werden, sind sie sehr effektiv. Allerdings sprechen bisher nur zehn bis 30 Prozent der Patienten auf die Immuntherapie an. Für manche ist sie mit schweren Nebenwirkungen verbunden. Es gibt also noch viele Probleme zu lösen.
Stammzellen schaffen den eigenen Körper neu

Vor kurzen hatte der Stammzellenforscher Eckhard Alt auf Konferenzen in Österreich und Deutschland Bilder vorgestellt, auf denen zu sehen war wie eine brustamputierte Frau wieder zwei natürliche Brüste hatte, ein fast bewegungsloser Mann aus dem Rollstuhl stieg oder aber das auf einer Glatze wieder üppiges Haar wuchs. Das geschah alles innerhalb von Wochen und war das Ergebnis experimenteller Therapien mit sogenannten adulten Stammzellen.

Die angewendete Methode klingt ganz einfach. Es wird aus dem gefäßreichen Fettgewebe des Patienten Stammzellen extrahiert und an den Ort der Schädigung zurückgespritzt. Hinter dieser Methode steckt die Erkenntnis, dass überall im Körper Stammzellen vorhanden sind. Gerade das Fettgewebe ist eine ideale Stammzellen-Quelle, weil es reich an Gefäßen und in jedem Körper ausreichend vorhanden ist.

Die Stammzellen vermehren sich in kürzester Zeit und passen sich zurückgespritzt ihrer neuen Umgebung an und entwickeln sich in dieselbe Zelle. So wird aus einer Fettstammzelle eine Haut- oder Herzmuskelzelle und regenerieren die geschädigte Umgebung.

Zurzeit wirkt die Stammzellentherapie besonders gut beim Neuaufbau von Haut und Haaren, Knorpel und Nerven.
Bild: fotolia
Geforscht wird weiterhin ob diese Therapie auch bei degenerativen Schäden wie z. B. bei Herzschwäche, Niereninsuffizienz oder Leberschäden eingesetzt werden kann.

Stammzellen sind ein umstrittenes Therapeutikum. Es gibt in Deutschland nur wenige Zulassungen, etwa bei Verbrennungen. Adulte Stammzellen spielen vor allem in der Forschung und innerhalb von Studien eine Rolle. Vor allem das Risiko, ob und wie Stammzellen das Krebswachstum fördern, ist noch unklar und hält viele Mediziner von der Anwendung ab.
Sauerstofftherapie

Ist die Luft im Raum verbraucht, fällt es uns schwer zu Denken. Erlebt hat das schon jeder. Hierauf baut die hyperbare Sauerstofftherapie auf (HBOT) auf.

Sauerstoff regt eine Neubildung von Blutgefäßen und Gehirnzellen an. Nachgewiesen ist das bei einer maximalen Sauerstoffversorgung nach einem Schlaganfall. Voraussetzung dafür ist, dass um das tote Gewebe genügend intaktes Gewebe liegt. Dort regt der Sauerstoff die Neubildung von Blutgefäßen und Gehirnzellen an. Dadurch können Fähigkeiten wieder kommen, wie z. B. Gehen oder Sprechen.

Shai Efrati, Neurologe aus Tel Aviv und Leiter des weltweit größten Zentrums für hyperbare Sauerstofftherapien hat z. B. Patienten über mehrere Stunden täglich in einer Überdruckkammer reinen Sauerstoff atmen lassen. Der Versuch ging über zwei Monate lang.

Diese Therapie sollte nicht nur altersbedingte Hirnleistung verhindern, sondern auch eine beginnende Demenz bekämpfen. Es ging hier um die Erkenntnis, je mehr Sauerstoff das Gehirn erreicht, umso stärker vermehren sich vorhandene Stammzellen. Neue Zellen bedeuten Regeneration und neue Leistungskraft.

Das Ziel von Shai Efrati ist, das Gehirn bis zum Lebensende beweglich, aktiv und jung zu halten.
Ersatzteile für den Körper

Weltweit forschen Wissenschaftler in Laboren um eine Leber, ein Herz oder eine Niere mit einem 3D-Drucker herzustellen. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik. Dieses Verfahren, wenn es gelingt, erfordert dann nicht mehr auf knappe Spendenorgane zu warten. Das benötigte Organ wird dann bei Bedarf einfach ausgedruckt.

Modelle von Ohren, Nasen, Haut, Herzklappen und Nieren haben sie bereits aus ein Gemisch aus Stammzellen, einer Nähr- sowie einer Trägersubstanz hergestellt.

Mediziner der Universität Utrecht haben im Herbst 2014 eine ganze Schädeldecke aus durchsichtigem Plastik gedruckt und sie einer jungen Frau aufgesetzt.

Die Frau litt an einer Krankheit, wo ihr natürlicher Schädelknochen viel dicker war als normal und dadurch lebensbedrohlich auf ihr Gehirn drückte. Jetzt bedeckt ein dünner, passgenau zugeschnittener Plastik-Helm das Gehirn. Die Patientin ist gesund und die Operation kaum zu sehen.

Der Knie-Ersatz aus dem 3D-Drucker ist schon fast zur Routine geworden. Kniegelenke, die individuell für jeden Patienten gefertigt werden, funktionieren so gut wie das natürliche Scharnier.

Das bewies eine Studie der Klinik Dortmund mit 200 Prothesenträgern, wovon nur fünf Prozent über Beschwerden klagten. Bei Standardimplantaten liegen die Beschwerden bei bis zu 35 %.
Baby trotz fehlender Gebärmutter

Frauen, die ohne Gebärmutter zur Welt kommen oder sie durch Krankheit verloren haben hatten bislang keine Chance, ein Kind zu gebären. Im September 2014 hat jedoch eine Frau in Schweden erstmals ein Kind geboren, das sie im transplantierten Uterus einer Spenderin ausgetragen hatte.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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