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Wenn der Rücken oder das Knie schmerzt und knackt

Naturheilung
Eine der häufigsten Beschwerden in unserer Zeit sind Schmerzen des Bewegungsapparates.

Die Ursache dafür sind meist Abnutzungserscheinungen der Gelenke.

Man hört selten eine einheitliche Meinung über das Knacken von Gelenken. Gestritten wird z. B. über das Zustandekommen der Geräusche oder aber ob es gefährlich ist oder nicht.

Knacken können eigentlich alle Gelenke. Häufig kommt es in den Knie- und Fingergelenken und im Bereich der Wirbelsäule vor.

Das Knacken der Gelenke ist meist ein Hinweis auf Abnutzung und/oder Schädigung des Gelenkknorpels. Meist ist es kein Hinweis auf eine schwere Erkrankung. Dieses Phänomen des Knackens kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern. Das liegt an dem schwächeren Bindegewebe der Frauen. Dadurch sind die Gelenke der Frauen nicht so stark geschützt wie bei den Männern.
Knie - Knacken

Besonders das Knie wird im Laufe eines Lebens sehr stark beansprucht (eine Risikogruppe sind deshalb zum Beispiel Sportler, die viele Bewegungen im Knie durchführen).

Da es im Rahmen dieser Belastungen zu einem vermehrten Abrieb des Knorpels kommt, kann man bei vielen bei bestimmten Bewegungen im Kniegelenk ein Knacken oder Knirschen wahrnehmen. Das Knacken der Gelenke der Wirbelsäule oder des Nackens legen eine Fehlstellung von Wirbeln oder muskulär bedingte Probleme nahe. Diese Arten des Knackens sind unwillkürlich und stellen normalerweise keinen Grund zur Sorge dar. Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass das Geräusch zu Folgeerkrankungen wie einer Arthrose führen kann, ist diese Tatsache nicht bestätigt. Sollte das Knacken jedoch von Schmerzen begleitet sein oder tritt es sehr plötzlich auf (zum Beispiel nach einem Unfall), so ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Bei schmerzhaftem Knacken im Knie können nämlich zum Beispiel eine Arthrose, ein Meniskusschaden oder aber Defekte der Sehnen oder Schleimhäute vorliegen, die dann eine ärztliche Behandlung benötigen.
Rücken - Knacken

Für Millionen von Menschen in Deutschland bedeuten Rückenschmerzen nur eines: Minderung der Lebensqualität. Die Ursachen sind vielfältig und beruhen oft auf Fehlhaltungen und Fehlbelastungen der Wirbelsäule.

Das “Rückenknacken” ist ein häufig verbreitetes Leiden – bei Männern und Frauen gleichermaßen. Die Ursachen können ganz unterschiedlicher Natur sein, die meisten empfinden es jedoch als harmlos solange sie dabei keine Schmerzen haben.
Die Ursachen

Die Ursachen sind sehr verschieden. Viele nehmen an, dass Bläschen aus Gas bzw. Milchsäurebakterien im Gelenk oder im Muskel platzen und so das typische Geräusch verursachen. Ein Druckausgleich soll hierfür verantwortlich sein. Das kann passieren, wenn Druck auf den Wirbel ausgeübt wird. Allerdings haben Betroffene davon kaum einen Vorteil, außer dass eine leichte, zeitweilige Besserung eintritt, die durch die Ausschüttung der natürlichen Schmerzstiller des Körpers, der Endorfine, ausgelöst wird. Doch auch das Überspringen von Sehnen und Bändern wird häufig als Theorie aufgeführt. Demnach sollen die Sehnen übereinander springen (oder über Knochenvorsprünge).

Eine weitere Theorie ist, dass Gelenke aus ihrer Gelenkfassung rutschen oder Bandscheiben herausspringen. Dies kann jedoch nur in Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall möglich sein. Weitere Behauptungen, wie es zum Knacken der Wirbelsäule kommt ist z. B. ein Mangel an Gelenkknorpel oder Gelenkflüssigkeit, wodurch die Gelenke sich stark abnutzen und nicht mehr richtig funktionieren können.

Solange ein spontan auftretendes Knacken von Gelenken nicht von Schmerzen begleitet wird, kann man es als unbedenklich betrachten. Man sollte dieses Knacken aber auch nicht provozieren, um Folgeschäden zu vermeiden.

Eine professionelle Behandlung (Chiro-, Osteo- oder Physiotherapie) kann einen meist erlösen, eine falsch ausgerichtete Wirbelsäule zu manipulieren.
Symptome

Das Knackgeräusch kann im gesamten Rücken vorkommen. Ausgelöst wird es häufig beim Aufstehen, beim Bücken oder bei ruckartigen Bewegungen. Die Betroffenen haben nicht immer Schmerzen, jedoch klagen viele über Steifheit und Unbeweglichkeit im Rücken. Sind Schmerzen vorhanden, so werden diese nach dem Knacken meist gemildert. Beim Strecken des Oberkörpers kann das Knacken auch bewusst ausgelöst werden.
Behandlung

Die Behandlung sollte erst nach einer ausführlichen Anamnese beginnen. Meist ist es jedoch so, dass Patienten in vielen Fällen nur eine Injektion mit Schmerzmittel, Entzündungshemmern oder Muskelentkrampfern bekommt. In diesem Fall werden nur die Symptome behandelt, nicht aber deren Ursache.

Experten sowie Krankenkassen raten einen Arzt mit Zusatz Chirotherapie aufzusuchen. Hier kann nach der Anamnese und eventuellen Röntgenbildern ein genaueres Behandlungskonzept ohne Spritzen und Medikamente erstellt werden. Die Chirotherapie hilft meist gut bei akuten Rückenschmerzen, wenn keine Nerven gereizt sind und keine andere schwerwiegende Krankheit als Auslöser für die Rückenschmerzen in Frage kommt.

Die Chirotherapie kann nicht angewendet werden bei z. B. gereizter Nervenwurzel (Schmerz in ein oder beide Beine ausstrahlend), Bandscheibenvorfall, Gelenkverschleiß, Fraktur, Osteoporose oder Krebs.

Die beste Behandlung ist aber immer noch eine gesunde Lebensführung und viel Bewegung.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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