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Wie gefährlich sind Blaualgen?

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Derzeit wird uns der Badespaß durch die Warnung vor Blaualgen ganz schön vermiest – und das bei bestem Sommerwetter. An immer mehr Gewässern ist das Baden verboten. Doch was sind eigentlich Blaualgen und sind sie wirklich gesundheitsgefährdend?

Was sind Blaualgen?

Der Name Blaualgen trifft so gar nicht auf das Aussehen zu. Denn die Blaualgen erscheinen eher grün als blau und es handelt sich auch nicht um Algen, sondern um Bakterien, genauer den Cyanobakterien. Zudem besitzen die Blaualgen auch keinen Zellkern wie die Algen. In ihren Zellen befinden sich Gasbläschen, wodurch die Blaualgen bei ruhigem Gewässer an die Wasseroberfläche getrieben werden. Es gibt über tausend verschiedene Arten von Blaualgen. Die blaugrüne Farbe kommt von einem Pigment, dass einige der Cyanobakterien besitzen.
Sind Blaualgen giftig?

Normalerweise sind Blaualgen für Mensch und Tier nicht gefährlich. Denn von den über tausend verschiedenen Arten von Blaualgen bilden nur sehr wenige Giftstoffe. Außer dass sie übel riechen, wenn sie zerfallen, sind sie also harmlos. Und auch die wenigen, die Giftstoffe absondern, sind für gesunde Menschen nicht problematisch.

Anders sieht es aus, wenn sich die Blaualgen aufgrund der anhaltenden Hitze schnell und massenhaft vermehren und sich an der Wasseroberfläche ein regelrechter Blaualgenteppich bildet. In diesem Fall ist die Konzentration der Giftstoffe um ein Vielfaches höher.

Blaualgen – Wie gefährlich für Menschen und Tiere?

Der Kontakt mit Blaualgen in der zurzeit hohen Masse kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen, besonders bei empfindlichen Personen und Kindern. So kann es zu Hautreizungen, Quaddelbildung, Bindehautentzündung und Ohrenschmerzen kommen. Beim Verschlucken des Wassers kann es zu Durchfall und Erbrechen und sogar zu Fieber und Atemwegserkrankungen kommen.
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Für Tiere können die Giftstoffe der Blaualge tödlich sein. Von daher sollte man seinen Hund nicht aus den Gewässern trinken lassen. Selbst für Enten können die Gifte tödlich sein.

Sollte also ein offizielles Badeverbot für ein Gewässer ausgesprochen sein, ist es sinnvoll sich daran zu halten. Das trübe, gelbbraune Wasser sowie der muffige Geruch, der von den Blaualgen aufsteigt, laden ohnehin nicht zu einem Badespaß ein.

August, 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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