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Ab wann ist Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel schädlich?
Beworben wird Kreatin in der Werbung als Allrounder für Muskelaufbau und Ausdauersport.

Für Sportler scheint Kreatin ein sicheres Mittel zu sein, welches die Muskeln aufbaut und zu mehr Leistungsfähigkeit beiträgt.
Bild: pixabay website5
Kreatin ist eine körpereigene, lebenswichtige Substanz und wird zusätzlich über unsere Nahrung aufgenommen. Aufgenommen wird Kreatin besonders über Fleisch und Fisch.

Der Körper produziert nur so viel Kreatin, um den normalen Stoffwechsel am Laufen zu halten. Im Körper eines Erwachsenen befinden sich zwischen 80 und 130 Gramm Kreatin.

Eine zusätzliche Kreatin-Aufnahme, als Nahrungsergänzungsmittel, kann zu einem schnelleren Muskelaufbau und zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit führen. Durch eine zusätzliche Kreatin-Anreicherung im Muskel wird die Ermüdung bei intensiver Belastung hinausgezögert.

Auch wird bei Leistungssportlern eine Leistungssteigerung durch die Einnahme von Kreatin erwartet.

Aber Vorsicht: Nimmt man regelmäßig Kreatin als Nahrungsergänzung ein, dann sinkt zum Beispiel die Bildung des Stoffes in Ihrem Körper.
Inhalt

Was ist Kreatin
Nebenwirkungen von Kreatin
Weitere Themen
Was ist Kreatin?

Kreatin ist eine Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindung und wird im Körper selbst hergestellt und zwar in der Leber, Bauchspeicheldrüse und den Nieren. Grundbausteine sind die drei Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin. Gespeichert wird es dann fast ausschließlich in der Skelettmuskulatur. Gespeichert wird es dort als Kreatinphosphat. Wird dieses Kreatinphosphat in den Zellen für Energiespeicherung- und transport genutzt, wandelt es sich stetig zu Kreatin und wieder zurück zu Kreatinphosphat um.
Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel
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Nebenwirkungen von Kreatin

Hält man sich an die Einnahme-Empfehlungen soll Kreatin nicht schädlich sein. Überdosiert man seine Einnahme, ruft das allerdings Nebenwirkungen in starkem Ausmaß hervor.

Zu viel Kreatin im Körper bewirkt, dass die Muskeln dem Körper Wasser entziehen. Wer Kreatin einnimmt muss darauf achten, genug Flüssigkeit aufzunehmen. Auch steigt durch die Wassereinlagerung in den Muskelzellen das Körpergewicht. Dabei kann das Körpergewicht um 1 bis 3 kg steigen. Durch den erhöhten Druck in den Zellen steigt das Verletzungsrisiko an.

Eine zu hohe Einnahme von Kreatin und eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme führt vor allem zu Magen-Darm-Erkrankungen. In diesem Fall riskiert man verschiedene Nebenwirkungen.

Weitere Symptome einer zu hohen Kreatin-Aufnahme sind zum Beispiel:


Bei Leistungssportlern werden bei der Einnahme von Kreatin regelmäßige Gesundheitschecks empfohlen. Kinder und Jugendliche sollten ganz auf die Einnahme verzichten.
Fazit: Da der menschliche Körper Kreatin selbst aufbauen kann, muss es also nicht extra über Lebensmittel oder Pillen aufgenommen werden.
Kreatin wird im Körper selbst gebildet und es wird über die Nahrung aufgenommen. So ist eine Zufuhr über ein Nahrungsergänzungsmittel eigentlich nicht notwendig. Sollten Sie sich Kreatin-Präparate dennoch kaufen, dann bitte nur aus sicheren Quellen.

Kreatin ist vor allem in Fleisch und Fisch in Mengen von etwa 2 bis 7 g pro kg Nahrung enthalten, Muttermilch und Kuhmilch enthalten moderate Mengen an Kreatin, während Obst und Gemüse lediglich Spuren davon enthalten.

Lebensmittel mit besonders hohem Kreatin-Gehalt:

Pro ein Kg Lebensmittel enthalten
  • Schwein 5 Gramm
  • Rind 4,5 Gramm
  • Lachs 4,5 Gramm
  • Thunfisch 4 Gramm
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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